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Daisy im neuen Zuhause

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Happy End von Daisy
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Hallo,


mein Name ist Daisy, meine Mama Mitzi wurde Anfang Oktober vor einer Kirche in Limassol auf Zypern angeleint und mit meinem Bruder, zwei Schwestern und mir gefunden. Wir waren noch winzig klein. Unsere englische Pflegefamilie hat uns dann erst einmal Bed and Breakfast gewährt, und uns liebevoll umsorgt und nannten mich Daisy-Mae. Wir waren beim Arzt, wurden gebadet (muß ich bis heute nicht haben!!) und wir waren gerettet.

 

Meine Schwester Rosie ist dann am 5. November, und ich bin am 12.11.2012 mit dem Flieger in Hamburg angekommen. Da ich noch nicht vermittelt war, war ich für eine Pflegefamilie von Hundeliebe-Grenzenlos vorgesehen. Ein Hamburger Ehepaar, das eigentlich nur mal sehen wollte was da aus Zypern ankommt, und die Leute von Hundeliebe-Grenzenlos kennenlernen wollte, bekam meine Tragetasche in die Hand gedrückt und sollte nur so lange auf mich aufpassen bis die anderen Kumpels versorgt waren. Und dann passierte es!!!!! Der Deckel der Tragetasche wurde aufgezippt, ich steckte den Kopf heraus und sah in 2 große Augenpaare um denen lauter kleine Herzen schwirrten. Ich setzte mein charmantestes lächeln auf und die Sache war gebongt.

 

Am nächsten Tag holten mich meine neuen Eltern von der Hundeliebe-Pflegefamilie ab. Schließlich wollen die Hundeliebe-Leute wissen was das für Menschen sind, die uns Notfelle in ihre Familie aufnehmen, und so mussten erst einmal alle Regularien erledigt werden. Und da meine neue Familie eine Etagenwohnung mitten in Altona im 4. Stock bewohnen, ist es um so wichtiger das das Drum und Dran stimmt.

 

Aber es stimmte.

 

Wir schreiben heute den 30.12.2012 und hier ist mein erster Bericht. Nach allen Tierarzt-Inspektionen, Impfungen, der samstäglichen Welpenschule, und einer kurzen Zeit bis ich gelernt habe das die Toilette 4 Stockwerke und eine Aufzugfahrt weit weg ist, hab ich alles und Alle schon ganz gut im griff ;-).

 

Meine Familie besteht aus einem alpha-Pärchen. Mama, die mir sagt wo's langgeht. Dann kommt in der Rangordnung der Papa, der den ganzen Tag zu Hause ist. Oft ist am Wochenende Keisha - unser Patenkind von 6 Jahren - noch da. Ich habe 2 Schlummerecken und die Couch okkupiert, wobei ich die Couch gerne teile. Nachts muss ich leider das Bett mit den Großen teilen, aber sie machen sich nicht allzu dick. Allerdings überlegen die schon, das es eine separate Schlafsuite für mich geben muss, wenn ich ins Zickenalter (was soll das denn sein?) komme. Also werde ich so lange wie möglich auf Schmusemädel und einsame kleine Prinzessin machen. Am liebsten würde ich den ganzen Tag Wurfspiele spielen. Aber nur ab und zu legt sich mir Eine/r zu Füßen und rangelt mit mir um meinen Tiger oder meinen Igel. Ich soll nämlich kein Schüttelmonster und Ballidiot werden, sagen meine Eltern. Dafür lerne ich oft und viel witzige Sachen wie Sitz, Platz, Aus, Gib und Hier. Oder wie man Leckerli in der Papierkiste sucht.

 

Aber am schönsten ist, wenn wir lange an der Elbe spazieren gehen. Und das tun wir fast jeden Tag. Oder uns in einem der vielen Hundeauslaufparks vergnügen; und davon gibt es sehr viele in Hamburgs Stadtteilen. Wir haben von Altona bis Niendorf alle durch und die besten kennen wir nun. Überall treffen wir auch viele große und kleine Vierbeiner. Alte und Junge, Rassehunde und klasse Hunde (wie mich). Durch die lerne ich sehr viel über Sozialverhalten zwischen Hunden. Die meisten sind nett und bringen mir Respekt und Benehmen bei, andere sind Rabauken - die rieche ich mittlerweile von weitem und halte mich fern. Aber die meisten sind einfach nur tierisch gute Spielkameraden.

 

Alle Nachbarn haben sich schon zum Gassigehen angemeldet, falls meine Eltern mal krank sind. Ich hab mir eine Liste gemacht ;-). Aber meine Familie, obwohl nicht mehr ganz jung, ist noch ganz fit. Sie fahren viel Rad, und ich komm dann ins Fahrradkörbchen. Da sitz ich ganz vorn am Lenker und hab den Überblick, was mir gut gefällt. Sie gehen bei jedem Wetter mit mir spazieren. Ich liebe den Schnee, und Regen macht mir auch nicht viel aus. Mittlerweile kenne ich fast jede Art von Untergrund und habe keine Angst vor Wasser.

 

Ich fühl mich wohl, aber eins wünsch ich mir noch. Ich möchte wissen wie es meiner Schwester geht, die ja vor mir ein neues Zuhause in Deutschland gefunden hat.

 

Einen ganz lieben Dank auch von uns, der neuen Familie von Daisy, an die vielen Organisatoren und Helfer von Hundeliebe-Grenzenlos. Es bleibt eigentlich nicht viel mehr zu sagen als, weiter so!!!

 

Susanne Klüskes

 

 


 

 

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Neuigkeiten von Daisy März 2013
Welpen, wie die Zeit vergeht...

da bin ich wieder, Daisy aus Hamburg! Nun bin ich schon ein halbes Jahr alt, und so langsam werde ich zum Teenager. Alles was ich in der Welpenschule gelernt habe, stelle ich zur Zeit in Frage. Aber mit Maßen, man will seine Eltern ja nicht zur Verzweiflung treiben. Ich war auch schon krank und hab gespuckt. Mitten in der Stadt gibt es eben auch Menschen die uns Hunde nicht mögen und uns mit irgendwelchem Giftzeugs füttern wollen. Da passen die großen zwar auf, aber ich ess doch so gerne alles was rumliegt.

Aber nun zum wichtigsten - wir haben meine Schwester gefunden. Sie ist 1 Woche vor mir nach Hamburg gekommen und wohnt garnicht weit weg. Hundeliebe hat den Kontakt zu  ihren Eltern hergestellt und wir wollen uns bald treffen.
 
Ich hab schon mal ein Bild von Ihr bekommen. Sie hat längere Beine als ich, aber die Ähnlichkeit ist nicht zu leugnen. Hier ein aktuelle Bilder von mir und von meiner Schwester.

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Daisy
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Luna
Wie ihr seht, liebe ich den Schnee immer noch.

Eure

Daisy

Suki im neuen Zuhause

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Happy End von Suki
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Hallo,

 

mein Name ist Muffin und nein,…. ich bin kein Zypern-Hund. Aber ich bin auch ein so genanntes Notfell und wurde vor rund vier Jahren als Welpe aus Mecklenburg-Vorpommern in meine jetzige Familie vermittelt. Bis zum Sommer dieses Jahres lebte ich ruhig und zufrieden mit meinen Leuten in Jejsing. Das ist ein kleines Dorf in der Nähe von Tondern in Dänemark. Ihr Beruf hatte meine Leute vor Jahren aus Deutschland hierher verschlagen.

 

Ich hatte viel Garten zum Toben, liebte die langen Spaziergänge mit Herrchen, liebte noch mehr das Toben mit Herrchen und am allermeisten das Sofaliegen mit Herrchen. Einmal die Woche ging ich in die Hundeschule und spielte Klassenprimus (zu Hause habe ich damit aber nie angegeben, sondern eher versteckt, was ich alles kann!!). Alles ging ganz ruhig seinen Gang, bis Frauchen im Sommer dieses Jahres auf der Hundeliebe-Seite auf Suki aufmerksam wurde.

 

Wir hatten es lange besprochen und als ich schließlich zustimmte, dass wir Suki zu uns holen, war sie leider schon vermittelt. Aber Sukis Odyssee war da doch noch nicht zu Ende, denn die Familie, die sie geholt hatte, brachte sie nach ein paar Tagen in die Pflegestelle zurück.

 

Unser Telefon klingelte, „Ja, wir wollen Suki immer noch“, hörte ich Frauchen noch sagen und los ging es nach Barkelsby. Naja, sie bellte mich zwar erst einmal mächtig an, hatte dabei viel Angst und immer den Rückwärtsgang drin (vor allem mit Herrchen hatte sie nicht viel am Hut), aber wir haben sie dennoch gleich eingepackt und sind mit ihr nach Hause gefahren.

 

Und von dem Tage an war es mit meiner Ruhe dahin.

 

Zunächst einmal drehte sich nach meinem Geschmack alles viel zu sehr um dieses kleine weiße Bündel. Wahrscheinlich lag das auch daran, dass Suki – wie sich nach diversen Tierarzt- und Laboruntersuchungen herausstellte – unter Salmonellen und damit unter schwerem Durchfall litt. Die Tierärztin nahm das ganz ruhig, aber Frauchen sah unser Haus schon wie bei E.T. in Plastikplanen gehüllt und schwer atmende Männer in weißen Schutzanzügen würden bei uns ein und aus gehen. Naja, so schlimm wurde es nicht, aber das ganze Haus stank (zumindest für meine Nase) nach Desinfektionsmittel. Frauchen war immer nur mit Lappen und Sprühflasche bewaffnet und selbst meine toll eingemieften Hundedecken kamen ständig in die Waschmaschine. Sehr ärgerlich, schließlich hatte ich für diesen Mief lange Zeit emsig darauf gelegen.

 

Als die Salmonelle überstanden war, wurde Suki dann erst einmal läufig. Da ich selbst zu Beginn des Sommers unter dem Messer gewesen war (schnipp-schnapp!), nahm ich das aber ganz entspannt. Irgendwas war da ja … das erinnerte ich noch, … noch mal ne Nase nehmen … weiß nicht mehr!

 

Suki gefiel das ganze Getütel um sie aber recht gut. Von Tag zu Tag wurde sie aufgeschlossener, frecher und bekam immer mehr Selbstvertrauen. Und jetzt habe ich den Salat! Hole ich mir ein Spielzeug, nimmt Suki es mir weg. Will ich mit Herrchen Gassi gehen, kommt sie mit und drängelt sich immer vor. Wenn ich als „alter Hase“ in Sachen Aufpassen und Bellen im Haus rumkläffe, dann macht sie einfach lautstark mit, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Aber was ich Großer mache, das macht sie eben mit. Das kann schon mal recht nervig sein.

 

Andererseits ist es aber herrlich mit ihr zu Spielen und zu Toben. Wir jagen und beißen uns und rennen um die Wette durch den Garten. Sie beißt mir dann von unten frech in die Beine und ich schnappe mir dafür von oben ihr Halsband und zerre sie hinter mir her. Echt lustig. So verbringen wir die Tage – zwischendurch sogar mit Schnee. Den findet Suki genauso toll wie ich und sie hüpft vergnügt von Schneehaufen zu Schneehaufen. Wenn wir mit den Schneeklüten an unseren „langhaarigen Beinen“ dann danach aber manchmal unter die warme Dusche zum „Füße waschen“ sollen, finden wir das beide nicht so dolle.

 

Schwer begeistert sind wir beide auch von unseren Adventskalendern. Letztes Jahr hatte ich auch schon so einen, aber da konnte Frauchen die Leckerchen-Knochen selber futtern. So lecker sind die nämlich gar nicht. In diesem Jahr fresse ich sie aber weg wie nichts! Lieber den Magen verrenken, als Suki was schenken!!

 

Na denn, ihr Lieben da draußen, soweit mein Bericht von meinem Leben mit Suki. Wir haben inzwischen ein schönes Weihnachtsfest verbracht und bereiten uns jetzt auf die blöde Knallerei an Silvester vor. Ich bin mal gespannt, was Suki davon hält, wenn die Nachbarn hier wieder diesen Mörderlärm machen. Ich denke, ich werde ihr zeigen, wie man da gegenan bellt. Wenn man das nur lange genug macht, hören die Leute nämlich irgendwann damit wieder auf!! Oder wir verziehen uns ins Schlafzimmer unters Bett, machen die Gardinen zu und hören laut Musik. Mal sehen.


Viele Grüße, euer Muffin


P.S.: Und ich wollte auch noch schnell selbst mal was sagen: Vielen Dank an alle, die an meiner Umsiedlung von der Hölle ins Paradies beteiligt waren! Danke!

 

Viele Grüße, Suki


 

 

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