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Aktuelle Berichte über Hundeliebe - grenzenlos

Liebe Freunde der Hunde in Not,

auf dieser Website, neu seit dem 22. Januar 2011, finden Sie die aktuellen Berichte über "unsere" Schützlinge, ihre Geschichten und Schicksale und über die Menschen, die sich um sie sorgen.

 

Der Verein Hundeliebe - grenzenlos e. V. vermittelt Hunde in Not und unterstützt Tierschutzaktivisten vor Ort. Besonders auch für Fellnasen aus Tötungsstationen, die sonst niemanden haben der ihnen hilft, der sie beschützt und umsorgt und tagtäglich - für sie einsteht.

Wir suchen stets: * Pflegestellen * Flugpaten * Spenden und Hilfe * Danke!

 

...und wie es gestern unserer Ela, Joey und einem kleinen Dackel ergangen ist. Hier die Geschichte:

Eigentlich wollte ich mit Joey zum Tierarzt fahren, als sich vor uns auf der Stadtautobahn der Verkehr plötzlich staute und zum Erliegen kam.

 



Da meine Ausfahrt eh erreicht war, fuhr ich rechts rüber und sah mit erschrecken plötzlich, einen kleinen mini Dackel auf der Fahrbahn laufen.

Ohne groß nachzudenken, setze ich vor den Lastwagen, macht den Warnblinker an und nahm die Verfolgung des Dackels auf.  Der kleine Mann war völlig panisch und rannte um sein Leben. Schräg neben mir fuhr plötzlich ein Mann mit seinem Auto, überholte den Dackel, hielt  plötzlich seinen Wagen an, sprang aus seinem Auto und versuchte den Dackel zu greifen. Leider wollte der Dackel sich nicht greifen lassen, schlug einen Haken und rannte „einfach“ um das Auto herum und weiter.

Jetzt war ich mit dem Dackel quasi alleine, er an der Mittelleitplanke und ich neben ihm.

Der Verkehr hinter uns staute sich schon recht ordentlich, aber niemand überholte uns.  Alle hatten die Warnblinker an.

Auf dem Standstreife,n ein Stückchen vor uns, standen 2 Fahrzeuge mit einem Blechschaden. Wie sich später herausstellte,  hatte das eine Fahrzeug wegen dem Dackel  gebremst und das Andere fuhr deswegen hinten auf.

Der Fahrer des einen Fahrzeugs, dass am Rand stand, begriff die Situation recht schnell und ich rief und gestikulierte ihm (wie auch immer das ausgesehen haben mag) er solle versuchen den Dackel zu packen. Er lief los, vom Seitenrand zur Mittellinie und griff sich irgendwie den Dackel. Ich hielt mein Auto sofort an, alle Fahrzeuge hinter mir blieben dementsprechend auch stehen, und kam dem Mann zu Hilfe. Der kleine Zwerg  wollte sich nämlich nicht fangen lassen und wehrte sich wie wild. Am Boden liegend, griff ich beherzt in den Nacken des Dackels, nahm ihn in den Arm und presste ihn fest an mich. Er zitterte wie Espenlaub, aber ich konnte ihn beruhigen und ging mit ihm zum Seitenstreifen.

Der junge Mann rief mir zu, ob er mein Auto,  das ja noch immer mitten auf der Stadtautobahn stand, an den Seitenstreifen fahren sollte. Ich bejahte das und ging mit dem Hund auf dem Arm zurück zu den beschädigten Fahrzeugen, weil dort mittlerweile die Polizei eingetroffen war.

Der junge Mann stellte meinen Wagen an den Rand und kam dann zu uns.

Plötzlich ruft der eine Polizist zu mir rüber :“Ist das ihr Hund dahinten?“ Und ich dachte nur, ….guckt Joey jetzt aus dem Fenster? Ich dreh mich um ( immer noch mit dem Dackel auf dem Arm) und dachte, mich trifft der Schlag!!

Ich sehe Joey weglaufen, die Leine hinter sich her ziehen, den Autos hinterher. Und ich dachte, wie ist der aus dem Auto gekommen? und bin dann schon los gelaufen, wieder in Richtung zu meinem Auto.  Ich sehe Fahrzeuge anhalten, eine Frau die aus ihrem Auto steigt und versucht Joey`s Leine zu bekommen. Zwei Männer aus einem anderen Auto, auch sie versuchen ihn zu bekommen. Sie schaffen es aber nicht.

Joey ist in Panik und dreht sich um und läuft genau auf mich zu. Mein Herz klopf wie wild und ich Denke, bitte lieber Gott, lass ihn zu mir kommen, lass ihn mich erkennen, bitte, er soll zu mir kommen….ich rufe ihn, aber es ist so laut dort an der Autobahn. Der Verkehr rollt irgendwie wieder und Lastwagen und Autos fahren weiter. Er rennt auf mich zu,... dann aber rechts an meinem Wagen vorbei und ich hockte doch links. Ich rief ihn, immer lauter, panischer, aber er lief weiter in Richtung der beschädigten Fahrzeuge und den Polizisten.

Zwei der Polizisten versuchten Joey zu packen, während der Dritte wieder den Verkehr anhielt und per Funk Verstärkung anforderte.

Fast hätte der eine Polizist Joey gehabt, aber der wand sich in wilder Angst aus seinem Geschirr und rannte, als wäre der Teufel hinter ihm her, mitten in die  Autokolonne rein.

Ich dachte nur, jetzt ist alles vorbei, jetzt wird er überfahren.

Dann konnten wir ihn auch nicht mehr sehen und bekamen dann  die Information, dass eine ältere Dame ihren Dackel als vermisst gemeldet hätte und jetzt auf dem Weg mit der Polizei zum „Unfallort“ wäre.

Den Dackel hatte ich immer noch auf dem Arm.

Die ältere Dame saß im Polizeiwagen, so ein großer Transporter, völlig aufgelöst und weinte, weil doch ihr Mann grad erst gestorben sei und der kleine Dackel doch das Einzige wäre, was sie noch hatte….das rührte mich dermaßen, ich hätte glatt mit weinen können. Ich nahm sie kurz in die Arme, drücke sie und gab ihr ihren Liebling zurück.

Als ich aus dem Wagen ausstieg, erzählte mir einer der Polizisten, er hätte soeben die Nachricht bekommen, Joey wäre von 2 Kollegen eingefangen worden. Er wäre wohl plötzlich auf dem Mittelstreifen gesessen, völlig im Schockzustand, sodass er eingefangen werden und in eine Box gesetzte werden konnte.

Der nette Polizist und ich machte uns zu Fuß auf den Weg, am Rand der Autobahn entlang, zu seinen Kollegen, die jetzt mittlerweile den Verkehr wieder freigegeben hatten, damit ich meine Schatz wieder  in meine Arme schließen konnte.

Leider waren die Kollegen von Kieler Tierheim schneller und hatten es nicht mitbekommen, dass ich ja vor Ort und Joey selbst einsammeln konnte.

Puh ha, jetzt musste mein kleiner Mann auch noch in einem fremden Auto, mit einem fremden Mann, den Weg ins Tierheim antreten.

Ich war den Tränen nahe und dachte nur, das gibt es doch alles nicht….

Netterweise wurde ich dann von der Polizei zu meinem Auto gefahren und konnte mich dann auf den Weg ins Tierheim machen.

Joey war fix und fertig, aber  gesund!

Gott sein Dank  ist durch diese Aktion niemand, bis auf den kleinen Blechschaden, zu Schaden gekommen und niemand wurde verletzt!

Was hätte alles passieren können?!  Darüber mag ich gar nicht nachdenken.

Die ältere Damen hat ihren Liebling wieder und ich meinen Joey, der jetzt neben mir liegt und schläft...

Ela

Kommentare  

 
#9 EngelchenRenate Engel 2011-04-09 00:04
Meine Güte, da hat Euer Schutzengel aber ganze Arbeit geleistet, könnt Ihr Euch noch erinnern, dass letztes Jahr 2 Hunde nacheinander von der Polizei ABSICHTLICH überfahren wurden, weil sie sich auf der Autobahn nicht einfangen lassen wollten? Stand in allen Zeitungen und sorgte (zu Recht) für viel Wirbel und Empörung. Ich fing an zu zittern, als ich Deinen Bericht gelesen habe. Gott Lob-- Ende gut---alles gut.
Großes Lob für den mutigen Sprung vor den LKW auf die Fahrbahn für das Dackelchen, hätte ich auch nicht anders gemacht.
Liebe Grüße von Renate
 
 
#8 AlexAlexandra Hahn 2011-04-08 22:02
Liebe Ela,
ich habe deinen Bericht eben mit schlagendem Herzen gelesen. Was müsst ihr durchgemacht haben? Gott sei Dank ist alles ohne äußere Blessuren überstanden.

Hut ab vor deinem Engagement!

Wie geht es Joey?

LG
Alex
 
 
#7 Frau Smischisch...;-)Michaela Kruse-Alpers 2011-04-08 08:21
zitiere Frau Smischisch:
Hey Grete,
das ist ja ne Hammergeschichte. Man gut ich wohne in Kropp. Da gibt es keine Autobahn....aber vielleicht mal nen Kaffee wenn Du und Jörg und Joey mal den Weg dahin findet. Bis dahin
LG


Liebste Gini,
das glaub ich jetzt ja nicht,
wie kommst du denn hierher?! Hundert Jahre seit ich was von Dir zuletzt gehört habe...
Ruf mich doch mal an....!

lg
Ela
 
 
#6 Frau SmischischFrau Smischisch 2011-04-07 22:22
Hey Grete,
das ist ja ne Hammergeschichte. Man gut ich wohne in Kropp. Da gibt es keine Autobahn....aber vielleicht mal nen Kaffee wenn Du und Jörg und Joey mal den Weg dahin findet. Bis dahin
LG
 
 
#5 AutobahnSabine Oesterreich 2011-04-07 18:45
Liebe Ela, Deinen Mut und Dein Engagement muss man wirklich bewundern! Das muss ja der blanke Horror für Dich - und vor allem für die Hunde - gewesen sein!! Ich weiß wovon ich rede, denn einer Bekannten von mir ist auf diese Art der 2jährige Border Collie ums Leben gekommen (vor der Haustür angefahren worden, im Schock weggerannt, auf die A7, dort nochmals angefahren worden, wieder weggerannt und in einem Maisfeld gestorben). Es grenzt wirklich an ein Wunder, dass Euch nichts passiert ist. Du bist toll!

LG
Sabine mit Jenny und Lily
 
 
#4 Hut ab Ela!kirsten 2011-04-07 17:15
Das hört sich ja an wie im Film.Gott sei Dank ist Dir und den Hunden nichts passiert.
Schön,daß in diesem ganzen Chaos nicht noch Bemerkungen von den Autofahrern kamen.Scheinen alle an einem Strang gezogen zu haben!!!!
 
 
#3 KrimiCarsten Appel 2011-04-07 11:59
Wahnsinn, da fällt mir nix mehr zu ein.
 
 
#2 AnnikaAnnika Brammer 2011-04-07 10:54
Oha ist das eine aufregende Geschichte!!! Da habt ihr ja ganz schön was mitgemacht! Kaum zu glauben! Aber zum Glück ist alles Gut gegangen...
LG
 
 
#1 der Dackeltina Arndt 2011-04-07 09:06
Meine liebe Ela das hast Du wieder gut Gemeistert. Der traurigen Damen Ihren gesunden Dackel zurück gegeben und den lieben Joey wieder in die Arme seiner Pflegemama, zu Dir,zu bringen. Ich bin Froh das es ein so schönes Happy End für beide Hunde gegeben hat.
Klasse Ela
 

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