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Eine Reise mit Hindernissen

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Eine Reise mit Hindernissen,

Meine Reise fing am 06.02.15 in Hamburg an.
Es sollte eigentlich ein Routineflug zum Hunde abholen aus Zypern werden!

Aber lesen Sie selbst.

(Ein ungewöhnlicher Reisebericht von Oliver Arndt)


   
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Meine Reise fing am 06.02.15 in Hamburg an.
Es sollte eigentlich ein Routineflug zum Hunde abholen aus Zypern werden!

 

Auf Zypern angekommen wurde ich von Susi in Empfang genommen. Wir fuhren erstmal mit Susi's Hunden ans Meer und sind dort spazieren gegangen, bevor sie mich zu Eleni nach Hause gebracht hat. Dort sollte ich als Übernachtungsgast wohnen. Der Empfang von Eleni war sehr freundlich und herzlich. Nach einer sehr kurzen Nacht( aufstehen um 4.00 Uhr morgens) gab es erstmal einen Neskaffee bevor wir um 5.00Uhr zum Shelter aufbrachen.


Bei der Ankunft beim Shelter wurden wir schon lautstark von den Hunden begrüßt. Nach einem anstrengenden Arbeitstag wurde ich von Susi abgeholt. Am Nachmittag zeigte sie mir ein wenig von Zypern. Nach dem Ausflug lieferte sie mich abends wieder bei Eleni ab. Nach einer weiteren sehr kurzen Nacht (5.Uhr morgens) lieferte mich Eleni bei Susi ab. Am Sonntag stand die Besichtigung des Argos auf dem Programm und ich musste feststellen was für tolle Arbeit von den Frauen in den Sheltern geleistet wird. Am Abend vor der Abreise wurde ich von Susi bei Eleni ausquartiert, um am Montagmorgen etwas Zeit mit den Hunden zu verbringen. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zum Airport nach Larnaca, wo wir schon von Lana und Sandy erwartet wurden. Das Einchecken der Hunde verlief wie erwartet reibungslos. Das haben die Mädels echt drauf.

 

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Ab dann ging wirklich alles schief.
Als erstes musste ich feststellen, dass der Rückflug eine Stunde Verspätung hatte, daraus wurden 2 Stunden und zum Schluss 3 Stunden.
Der Flug erfolgte etwas holperig und man teilte uns mit, dass unsere Anschlussflüge ohne uns abgehoben sind.

Da stand ich also nun in Wien mit 7 Junghunden! Was nun?

   
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Aber Air Berlin hat uns in einem Hotel am Airport untergebracht. Aus Verlegenheit fragte ich vorsichtig nach, ob sie wüssten, dass ich mit 7 Hunden unterwegs bin. Die netten Mitarbeiter staunten dabei nicht schlecht. Aber sie haben es wirklich geschafft, uns im Hotel einzubuchen.


Und da war dann mein zweites Problem, wie bekomme ich alle Hunde auf einmal ins Hotel? Dabei fiel mir die Gepäckbeförderung des Airport ein.


Also alle Boxen plus mein Gepäck auf einen Wagen und ab ins Hotel, bis mir einfiel, dass ich noch Hundefutter brauchte, was ich im Supermarkt am Airport bekommen habe. Dann zeigte die Uhr auch schon 23 Uhr an.

 

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Wir checkten alle 8 um 23.30 Uhr im Hotel ein. In der Hotelküche bekam ich netterweise Schüsselchen, damit die Hundis auch Wasser schlabbern konnten.


Um 0.00 Uhr waren wir dann endlich auf dem Zimmer, wo schon das nächste Problem auf mich wartete (die Fellnasen mussten ja auch mal). Also habe ich das ganze Zimmer mit Badelaken und Handtüchern ausgelegt. Dann konnten alle aus ihren Boxen und haben natürlich wie erwartet „losgelegt“, und damit meine ich nicht nur Spielen. Nach einer weiteren Stunde Bespaßung brauchte ich erstmal ein Bier.


Um 1.00Uhr morgens wollten wir eigentlich alle schlafen, das dachte ich zumindest. Eines der Hundebabies musste unbedingt mit ins Bett, weil sein Jammern in der Box mir das Herz zuschnürte. Endlich in meinem Bett ratzte er schlagartig weg.


Leider musste ich mit Erschrecken feststellen, dass es beim Weckruf 4Uhr morgens war. Das hieß also wiederum, alle Hundekinder bespaßen, damit die Stimmung nicht sinkt und füttern und säubern.
Um 4.45Uhr wurden wir wieder abgeholt und wir konnten dann unseren Heimflug ohne weitere Verzögerung antreten.


Die Hundekinder und ich sind nach diesem aufregenden Abenteuer pünktlich in Hamburg gelandet, wo wir schon sehnsüchtigst erwartet wurden.


Dies ist die kleine Story von einer doch ungewöhnlichen Hundereise mit 7 Tierschutzhunden.

   
   

Bis zum nächsten Mal!

Euer Olli

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Kommentare  

 
#3 Eine tolle Aktion!Susanne Hillebrecht 2015-04-03 18:54
Ein dickes Lob für diesen Einsatz mit "Hindernissen". Dazu gehört ein großes Engagement; das schafft nicht jeder! Vielen Dank für den interessanten Bericht und den selbstlosen Einsatz für die Tierschutzhunde.
Susanne mit Lenny aus Zypern
 
 
#2 ChapeauMila 2015-04-02 18:36
Hi Olli,
ich ziehe meinen Hut ;-)
Toll, wie Du dieses Flug-Chaos hingekriegt hast.
Dafür kann man gar nicht oft genug DANKE sagen :roll:
Hoffentlich ist Dein nächster Flug geschmeidiger :-)

Mi.Ka. und zwei Zyprioten, eine Polin, zwei Deutsche :-)
 
 
#1 HundekinderMarianne Krause mit Fida 2015-04-02 16:24
Lieber Oliver,
ein wunderschöner Bericht. Ich verfolge seit SEPT. 13, seitdem ich meine Fida habe, die Vermittlung. Dass, was Du vollbracht hast,macht mich sprachlos, ganz wunderbar von Dir. Gut, dass es immer wieder Menschen gibt, die davon uberzeugt sind, dass diese kleinen Fellnasen auch eine Seele haben.
DANKE alle zusammen!

Marianne und Fida aus Zypern
 

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