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Update: Hope - sucht eine neue Familie

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UPDATE 17. September:

Ich wollte euch mal eben zeigen, wie gut ich nach der zweiten Operation wieder bei der Physio und dem Unterwasserlaufband mitmache und wie toll ich schon laufen kann und habe deshalb ein Video geschickt - aber guckt selbst.

Καλημέρα, Kalimera, Hallo

Heute möchte ich mich mit großen Neuigkeiten bei euch melden: die zweite Operation war ein Erfolg!

 

 

 

 dogpawrow2


 

Viele von euch haben meine Geschichte verfolgt, mir die Daumen gedrückt und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mir zu helfen.

Nachdem ich mit einem schrecklichen unbehandelten Bruch in einer Tötungsstation gefunden wurde, in einer großen Operation das Bein wieder gebrochen, gerichtet und mit Schienen und Schrauben fixiert wurde und ich dann endlich nach Deutschland kommen konnte, fing mein Kampf erst richtig an.

Ich musste kämpfen, um ordentlich zu laufen, das Gleichgewicht zu halten und Treppen, Nässe und Glätte mit drei Beinen zu navigieren. Ich musste kämpfen, um mich in eine völlig neue Welt einzuleben, nachdem ich auf Zypern als Jagdhund und Zuchtmaschine missbraucht wurde.

Ich habe es geschafft!

Um eine Rettung meines Beines überhaupt möglich zu machen, war ich in einer speziellen Tierklinik.

Ich bekam Physiotherapie, Medikamente, neues Futter und ein Trainingsprogramm für zuhause. Es gab viele kleine Erfolge. Meine Menschen feierten mich jedes Mal, wenn die Pfote den Boden streifte. Sie waren Stolz wie Bolle, als ich nach einem Vierteljahr das „Sitz“ beherrschte und mich, wenn auch noch wackelig und langsamer als meine Kumpel, zuverlässig auch Sicht- und Hörzeichen setzte.

Einige Rückschläge gab es auch. Der schlimmste war wohl ein Beinah-Unfall, der allen einen großen Schrecken eingejagt hat. Einmal habe ich mich im Schlaf auf den Rücken gedreht und mein kaputtes Bein dabei unter die Heizung geschoben. Als ich dann plötzlich aufwachte, war ich komplett verkeilt und konnte mich allein nicht mehr befreien, fragt nicht, wie ich das geschafft habe. Ich schrie so laut wie ich konnte und zwei meiner Menschen waren nötig, um mich zu befreien. In der Tierklinik kam dann das zweite große Zittern, was war passiert? Und darauf die riesige Erleichterung: „nur“ schmerzhafte Quetschungen. Und das hatte ich dieser Metallkonstruktion zu verdanken.

Die Tierärztin erklärte, ein anderer Hund hätte sich leicht das Bein brechen, die Hüfte auskugeln oder die Sehnen reißen können. Doch bei mir war alles so gut verdrahtet, das „ein Auto hätte drüber fahren können“ und nichts passiert wäre.

 

Nach einem dreiviertel Jahr war letzte Woche Freitag der Tag der Tage.

Ich wurde ein weiteres Mal am Bein operiert, alle Schrauben und die Schiene (so groß wie ein Stift) wurden entfernt.

Der Knochen hält und die Wunden heilen gut, noch laufe ich natürlich mit einer Halskrause rum.

Das Gute daran? Alle anderen Hunde machen mir freiwillig Platz!

Die Tierärztin meinte, dass einige der Schrauben schon locker waren, möglicherweise hatte ich bereits seit einiger Zeit neue Schmerzen, durch diese Konstruktion.

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Das Bein bewege ich jetzt auch manchmal, wenn ich langsam laufe oder stehe, dann berührt die Pfote schon den Boden und ich mache eine Art Schrittbewegung. Und kratzen kann ich mich wieder mit dem Bein – wie befreiend das ist, endlich wieder an das verflixte juckende Ohr ranzukommen!

Die Ärzte und meine Menschen sind guter Hoffnung, dass ich das Bein irgendwann wieder richtig verwenden werden kann. Natürlich fehlen im Moment noch die Kraft und die Muskeln. Deshalb starte ich ab voraussichtlich nächster Woche auch wieder Physiotherapie. 

Aber ich bin voller Hoffnung, den Kampf gewinne ich auch noch!

Und bald kann ich auch die letzte Erinnerung an meine Misshandlung auf Zypern hinter mir lassen.

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Update 17. September
Ist das nicht toll, wie gut ich mich mittlerweile bewegen kann?! Ich werde weiterhin fleißig üben und freue mich darauf bald wieder richtig fit zu sein.
 

Wie alles begann und wie der Verlauf von Hopes Geschichte ist,

kann -klick hier- noch einmal nachgelesen werden.

 

 

Ein redheart20p-liches DANKESCHÖN

geht auch noch mal an alle, teils sehr großzügigen Spender,

die es ermöglicht haben, dass Hope so intensiv medizinisch versorgt werden konnte

und immer noch kann,

denn ohne Euch wäre das in diesem Umfang nicht möglich gewesen.

Gemeinsam sind wir stark und können einiges schaffen und viele Leben retten.

 
   
 dogpawrow2
   
 
   
   
 

Kommentare  

 
#1 hopeMarianne Krause mit Fida 2018-09-19 11:56
Oh, ist das schön, mach weiter so, super!!!!! :-)
 

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