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Ein Tag mit Lana unterwegs

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1 Foto 15.09.18 09 16 03Am 14.09. bin ich als Flugpatin nach Zypern geflogen und habe den Tag mit Lana, einer Tierschützerin vor Ort, verbracht.

Am frühen Morgen haben wir uns in ihrem Welpen Kennel getroffen und ich habe einige Zeit mit den Kleinen verbracht. Wenn man dort ankommt, weiß man gar nicht in welches Gehege man zuerst gehen soll...

 

 

 

 

 

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Alle Welpen stehen ganz ungeduldig an den Gittern und wollen unbedingt begrüßt werden.

Zurzeit hat Lana 24 in ihrem Kennel und natürlich schafft sie es alleine nicht allen genügend Streicheleinheiten zu geben.

Besonders ins Auge gefallen sind mir in dem Kennel Fabius (seine Seite) und Fancy (ihre Seite). Die beiden sind nun ca. 5 Monate alt und eigentlich schon ein wenig zu groß für die kleinen Welpengehege. Beide haben sich riesig gefreut, als ich zu ihnen in den Käfig kam und konnten sich gar nicht mehr beruhigen.

Ich habe sie mit in den Hof genommen, zum ersten Mal raus aus dem Gehege, das war etwas ganz neues für sie. Anfangs waren sie etwas ängstlich, aber nach nur wenigen Minuten haben sie sich riesig über den großen Freilauf gefreut und sind wie wild um die Wette gerannt.

Fabius sieht aus wie ein kleiner Teddy und hat ganz weiches Fell, er liebt Menschen so sehr, dass er die ganze Zeit entweder an mir oder Lana geklebt hat und unbedingt beachtet werden wollte.

Fancy erinnert optisch eher an einen Pointer oder Labrador und liebt es sich vor einen auf den Rücken zulegen und Ewigkeiten gekrault zu werden.

Die beiden werden langsam zu groß für die kleinen Gehege und wenn sie nicht bald eine Pflegestelle oder ein Zuhause finden, müssten die beiden ins Tierheim ziehen, was ganz schrecklich für sie wäre, da sie so menschenbezogen sind.

Beide Junghunde haben einen absolut liebenswerten Charakter und ich wünsche ihnen sehr, dass sich bald jemand für sie meldet! 

   
   

Anschließend sind wir noch ins Ypsonas Pound gefahren, eine Tötungsstation in Limassol.

Ich war schon einmal dort, jedoch kam es mir diesmal noch schrecklicher vor als beim letzten Mal.

Insgesamt hat diese Tötungsstation 11 Gehege, bei meinem letzten Besuch waren drei Gehege frei, dieses Mal war der Pound komplett voll.

Das Schlimme daran ist, sollte nun ein neuer Hund hinzukommen, muss Platz gemacht werden.. Dies trifft zumeist die älteren oder kranken Hunde, alle Hunde in diesem Pound waren jedoch maximal 3 Jahre alt.

Auch die Temperatur war dieses mal noch unerträglicher und dadurch auch die Luft in diesem Kennel. Die Hunde haben hier so gut wie kein Tageslicht, lediglich einmal am Tag kommt ein vom Staat beauftragter Mann vorbei, der die Gehege mit Wasser ausspritzt, während die Hunde darin sind... Sobald man die Tür öffnet sind alle Hunde am Bellen, die meisten zittern am ganzen Leib vor Freude, dass jemand kommt und können es gar nicht abwarten für kurze Zeit aus dem Käfig zu kommen.

Besonders Leid getan hat mir hier der kleine Fly, ein sehr freundlicher Jack Russel Mischling. Bei unserem Spaziergang hat er ununterbrochen vor Freude geweint und versuchte ständig auf mich zu klettern. Er hatte schon etwas Glück und darf am 29.09. nach Hamburg in eine Pflegestelle fliegen und kann dort dann kennen gelernt werden.

Da Bilder das Elend wesentlich besser beschreiben können, habe ich auch dieses mal wieder einige Videos gedreht, um nochmal auf die schreckliche Situation der Hunde vor Ort hinzuweisen.

   
  
   

Am schlimmsten war es für mich die Hunde nach dem Spaziergang wieder zurück in den Käfig zu bringen und in die traurigen Gesichter zu schauen als wir die Tür wieder hinter uns verschlossen haben mit dem Wissen, dass einige diesen schrecklichen Ort nie wieder verlassen werden.. 

Am Ende des Tages sind wir zu Lana nach Hause gefahren und haben dort drei der Hunde, die mit mir nach Deutschland geflogen sind, für den Flug fertig gemacht. Insgesamt hatte Lana zu dieser Zeit 14 Hunde bei sich zu Hause. 

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Lana für den wunderschönen Tag, ihre Gastfreundschaft und natürlich für alles, was sie für die Hunde vor Ort leistet bedanken.

Steffi Varga  
   
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5 Euro für ein Körbchen,

für Hunde aus den Tötungsstationen

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Kommentare  

 
#2 Ein Tag bei LanaJutta Schlotfeldt 2018-09-21 21:04
Es ist so traurig, die vielen Hundebabys zu sehen, die alle eine Familie brauchen.
Wir würden sie am liebsten alle ganz schnell rüberholen, doch auch uns sind die Hände gebunden, da uns Pflegestellen fehlen. Natürlich ist es nicht einfach Pflegestelle zu sein, da man sich wieder trennen wird von den Süßen. Dennoch ist eine Pflegestelle die Verbindung zwischen Hölle und Himmel für die Hunde. Auch gibt es einem ein glückliches Gefühl zu helfen.
Bitte melden Sie sich bei uns.
Danke Steffi, für Deinen Einsatz auf Zypern!!
Wir hoffen weiter auf Hilfe für unsere Hunde.

Vielen Dank
Jutta Schlotfeldt
 
 
#1 Ein Tag mit LanaMaria, Riecken 2018-09-21 19:26
Es ist sicher unbeschreiblich traurig, sich das Ypsonas anzuschauen, Hunde herauszuholen und wieder in den Kennel zurückzubringen.
Das ertragen unsere Tierschützer auf Zypern tagtäglich!
Steffi - danke, dass Du Dir diese Mühe gemacht hast und es auf Dich genommen hast, das wieder einmal für uns alle zu dokumentieren und Bilder mitzubringen.
Das erklärt auch, warum wir alle so für die Fellnasen aus Zypern kämpfen und uns einsetzen.
Die beiden großen Welpen/Junghunde brauchen natürlich auch endlich ein Zuhause - warum werden sie übersehen? Die Geschwister sind vermittelt und bereiten ihren Familien viel Freude!
Auch alle anderen Hunde die hier zu sehen sind warten sehnsüchtig auf ein Zuhause. Bitte trauen Sie sich, es wird ihnen von den Fellnasen so gedankt.
Steffi - danke - bis zu Deiner nächsten Reise als Flugpate, wenn Du wieder Hunde rettest!
Liebe Grüße - Maria
 

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