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Update: Henni aus Nordmazedonien möchte leben

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1 PHOTO1 2020 02 14 20 47 56Henni Teil 4 + 5

Am 13.02. hatte Henni einen Termin zur Kontrastmittelstudie.

Dabei kam heraus, dass ihr kompletter Verdauungstrakt frei und durchgängig ist, kein Tumor, keine Verengung, nichts. Wir stehen alle vor einem Rätsel!

Jetzt brauchen wir keine Endoskopie mehr machen zu lassen, sondern jetzt kann nur noch ein CT Aufschluss geben.

Sie hat verdickte Lymphknoten und eine vergrößerte Speicheldrüse am Hals, vielleicht liegt das Problem außerhalb der Speiseröhre relativ weit oben.

Am 14.02. hatten wir beide erst mal einen Besprechungstermin bei einer Fachärztin, auch wegen der blöden Herzwürmer. Zu dem Teil 5 geht`s direkt weiter  -klick hier-

 

 

  dogrow42
 

Die kleine Henni wurde von Viki in der Tötung entdeckt. Sie tat ihr leid und sie nahm sie mit zu sich nach Hause. Henni ist viel zu klein um in Vikis Tierheim zu leben. 

So verbrachte sie einige Zeit bei Viki, vertrug sich bestens mit Hunden und Katzen und zeigte ihr liebes Wesen, ausgeglichen und ruhig. Doch ab Anfang Januar war plötzlich alles anders. Henni konnte keine Nahrung mehr bei sich behalten, erbrach riesige Mengen Schleim und entwickelte geschwollene Lymphdrüsen.

Es ging ihr so schlecht, dass Viki mit ihr in die Hauptstadt Skopje fuhr und sie dort in einer Tierklinik unterbrachte.

Dort lebte Henni mehr schlecht als recht in einem Käfig auf einer Inkontinenzunterlage und erbrach nach wie vor alles was man ihr zu futtern gab. 

Alles was Henni mit großem Appetit verspeiste kam nach ca. 1 Stunde wieder zum Vorschein. Henni magerte ab und es konnte einfach keine Diagnose gestellt werden.

Ich bin dann hier voller Sorge zu meinem Tierarzt gegangen, zeigte ihm Röntgenbilder und die spärlichen Blutergebnisse. Er meinte hier und da auf den Bildern Verschattungen zu sehen, doch meinte auch dass er den Hund abtasten müsse…

Doch Henni war über 2000km weit weg.

Wir fassten einen Entschluss: Henni sollte nach Deutschland in meine Obhut und dann könnten wir hier alles in Ruhe untersuchen und hoffentlich endlich zu einem Ergebnis kommen.

 

Vielleicht ist das Ergebnis auch so niederschmetternd, dass wir sie erlösen müssen, doch das ist dann sehr traurig, aber diese elende Quälerei muss auch mal ein Ende haben.

In Nordmazedonien werden die Hunde in den Tierarztpraxen aus Glaubensgründen nicht eingeschläfert.

Mit diesem Gedanken konnte ich auch nicht leben. Also unser Entschluss reifte zu einem Plan. Viki, die sowieso Hunde nach Deutschland bringen würde, packte klein Henni mit ein und fuhr gestern bis Göttingen.

Dort übernahm unser Kollege Olaf die Kleine und fuhr sie direkt zu mir.

Was ich dann am Abend aus dem Auto holte war ein Skelett.

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Es trieb mir die Tränen in die Augen, wie konnte es bloß so weit kommen. Dieser kleine Hund hat einfach kein Fleisch mehr auf den Rippen.

Ich hatte mir genau überlegt was ich ihr zu futtern geben wollte, nämlich püriertes Hühnchen mit Reis. Doch mein guter Wille nützte nichts. Sie erbrach sich die ganze Nacht und ich war mit ihr mehr draußen im Garten als im Bett. Ich mischte Heilerde mit unter das Futter, keine Reaktion.

Jutta Schlotfeldt und ich verbrachten den Sonntag damit nach einem passenden homöopathischen Mittel zu suchen. Wie gut ist da eine gut gefüllte homöopathische Apotheke. Wir gaben ihr Nux vomica, Pulsatilla und Ipecacuanaha und alle 2 Stunden ein wenig Babybrei.

Sie hat sich weiter erbrochen, doch nicht so häufig und nicht in den Mengen wie vorher. Dann kam sogar mein Tierarzt mit seinem Fahrrad vorbei trotz Sturm und Regen und brachte mir ein diätetisches Rekonvaleszenz Futter.

Morgen nun ist die große Untersuchung hier in Deutschland und ich kann nur beten, dass eine Diagnose gestellt wird und ganz wichtig, auch geholfen werden kann.

Ich werde dann wieder berichten…

Bitte alle die Daumen drücken für diese kleine Hündin mit dem so großen Lebenswillen.

   
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Update: Henni Teil 3

Hennis Blutergebnisse sind heute zum Teil gekommen.

Henni hat eine sogenannte Dirofilaria, das heißt sie hat Herzwürmer. Sie hat allerdings Makrofilarien und das sind ausgewachsene Würmer von 1mm Durchmesser und ca. 15-30 cm Länge, die sich in ihrem Herzen breitmachen und die Gefäße verstopfen.

Leider kann man das nicht risikolos behandeln, sondern die Behandlung ist lebensgefährlich.

Wir gehen davon aus, dass diese Diagnose ein Zufallsbefund ist und kein Grund ist für das abnorme Speichel-Erbrechen. Wir wollen noch eine Endoskopie in Narkose wagen, um den Grund ihrer Erkrankung vielleicht doch auf diese Art zu finden.

   
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Dieser kleine Hund spuckt zwar den ganzen Tag riesige Mengen an Schleim, aber sie hat Appetit und wenn sie gut drauf ist, probiert sie jedes Körbchen im Haus einmal aus und muss überall probeliegen.

Wenn man sie dann allerdings von oben betrachtet, fragt man sich wie es möglich ist, dass dieser Magerling noch Energie aufbringen kann.

Wir werden weiter berichten.

   

Update 16.02.

 

Henni Teil 5

 

Jetzt haben wir auch den Termin bei der Spezialistin hinter uns gebracht. Herausgekommen ist, dass das Herzchen etwas Unterstützung braucht, die Herzwürmer aber eine untergeordnete Rolle spielen.

Die Endoskopie ergab, dass der Verdauungstrakt völlig in Ordnung ist. Es wurden angeschwollene Lymphdrüsen punktiert und eine Biopsie gemacht, deren Ergebnis wird Dienstag erwartet.

Die kleine Henni macht alles klaglos mit (natürlich war die Endoskopie und Punktion in Narkose) und nimmt alles so hin als wäre es normal. Auch in der Tierarztpraxis hat sie enorme Mengen an Schleim herausgewürgt, so daß die Ärztin zugeben musste, so etwas noch nie gesehen zu haben.

Alle Diagnosen, die bis jetzt gesammelt wurden, passen nicht richtig zusammen und ergeben kein Ganzes, doch Henni nimmt einfach nicht an Gewicht zu, obwohl ich sie reichlich und reichhaltig füttere und das 5 x am Tag.

Das macht mir schon große Sorgen.

So langsam haben wir nicht mehr so viele Optionen und ich hoffe jetzt, dass sich durch die Biopsie eine Diagnose ergibt. Sollte jemand das hier lesen und dieses Schleim Erbrechen in großen Mengen kennen und auch die Diagnose wissen, bitte unbedingt melden.

Wir berichten weiter.

 

Frauke Neumann

   
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