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Two true stories of cyprus: Mum Matilda & Polis, Springer Spaniel

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1 matilda11Manchmal wissen wir gar nicht wo wir anfangen sollen mit unserer Berichterstattung.

Wir bekommen oft so viel Material von unseren Kolleginnen - Bilder die lähmen - wütend machen - aber meistens eher so unglaublich traurig sind. Wir können nicht verstehen, WARUM immer wieder Hunde gequält und misshandelt werden - und WARUM Hundebabys einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen werden... sie sterben doch elendig - so ohne Wasser und Futter.

Gestern Abend, als ich diese vielen Bilder sah, ich mir die vielen Mails und Filmchen vom Vortag noch einmal ansah, war ich kaum in der Lage, was Vernünftiges zu Papier zu bringen - denn mir flossen die Tränen, als ich das Video von Matilda sah und die Geschichte dazu von Lana las: Eine Hündin auf einer Ziegenfarm, eingesperrt und an die Wand gekettet - mit ihren Welpen und umgeben von Dreck und Gestank.

Aber weggucken oder den Kopf in den Sand stecken hilft niemandem und schon gar nicht den Kollegen auf Zypern und erst recht nicht den armen Fellnasen auf Zypern!

Also, Nase geputzt, und hier nun die 2 neuen bewegenden Berichte, Text geschrieben von Lana, über Matilda und den lieben Polis.

Wir möchten gerne Sie, liebe Leser und Tierschutzfreunde, auch ganz herzlich bitten: Gucken auch Sie nicht weg, sondern helfen Sie uns bei diesen großen Aufgaben und spenden Sie, denn wir wollen alles nur Mögliche tun, um diese Hunde zu retten und ihnen ein Leben, wie sie es verdient haben, zu ermöglichen...

                                                                                                                 

 dogrow42

 

Matilda

 

Liebe Tierfreunde!

 

Wir haben diese Reise mit meiner Freundin gemeinsam vor langer Zeit geplant, an den Ort, an dem wir im letzten Jahr mehrere Hunde gerettet haben. Es war wieder einmal ein Höllenloch, wir hatten Angst wieder dorthin zu fahren, aber bei den letzten großen Flügen, als viele unserer Hunde in ihre wundervolle Zukunft flogen und wir endlich Platz für andere Hunde hatten, beschlossen wir gemeinsam dorthin zu gehen und einige zu retten, falls noch welche dort sein sollten.

Wir kamen an und sahen kaputte leere Käfige/Zwinger, das machte uns unheimlich glücklich, denn es war auch alles soweit zerstört, dass dort keine unschuldigen Tiere mehr eingesperrt werden konnten!

Nun machten wir uns auf den Rückweg und kamen an einer alten, schmutzigen Ziegenfarm vorbei.

Ziegenfarmen auf Zypern sehen ungefähr so aus: Es sind Gebäude aus Paletten und alten Schiefersteinen, ein Ort der Folter für Nutztiere und für Hunde und Katzen, die normalerweise auch dort leben.

   

 

 

Wir gingen um diese sogenannte Farm herum, sahen ein paar lebende Katzen und eine tote Katze, als wir gerade gehen wollten hörten wir ein Quietschen von einem benachbarten Drecksloch.

Wir gingen hinein und sahen mitten in all dem Schrott einen Hund an der Wand angekettet, um diesen Hund herum waren neugeborene Welpen. Einige von ihnen waren zu weit von der Mutter entfernt und konnten sie nicht erreichen.

Wie soll man  nun diese Unterkunft beschreiben? Tja - auf einem Haufen Ziegenscheiße lag ein Stück Teppich, auf diesem Stück Teppich saß ein Hund in einem völlig desolaten Zustand mit seinen Welpen, in einer Schüssel lag eingeweichtes Brot als Futter und ein Eimer mit grünem Wasser.

Wir haben lange gebraucht, um sie von der Kette zu befreien, es wurden keine Fotos gemacht, da alles schnell gehen musste.

Mathilda - so wurde sie genannt - war sehr ruhig, vielleicht verstand sie, dass sie gerettet wurde?

     
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Wir fuhren mit der kleinen Familie direkt zum Tierarzt. Bei Mathilda wurde Ehrlichiose und Leishmaniose positiv diagnostiziert; über den Zecken- und Flohbefall auf der Hündin sowie auf den Welpen wollen wir hier gar nicht sprechen, das ist wohl auf Zypern so Standard.

Diese Familie hatte keine Chance - ich wiederhole - keine Chance auf dieser Farm zu überleben. Mathilda und die Babys wurden im Anschluss an den Tierarzt in ein Tierheim gebracht, um dort gut versorgt zu werden. 

Mathilda hat noch keine Behandlung für Ehrlichiose (Doxat) und Leishmaniose (Milteforan), da sie ihre Babys säugt. Derzeit bekommt Mathilda nur Allopurinol-Tabletten und gutes Futter sowie frisches Wasser, jedoch wird die Behandlung im Anschluss sein, wenn die Welpen älter werden und von der Mutter entwöhnt werden können.

Wir brauchen Hilfe bei der weitergehenden Behandlung zu der regelmäßige Blutuntersuchungen zählen, um immer einen aktuellen Wert zu haben und zu wissen, wieviel Milteforan Mathilda in Zukunft benötigt, bzw. wann sie so gut davor ist, dass sie auch ohne zurechtkommt.

Mathilda ist ungefähr 4 Jahre alt und ein sehr dankbarer Hund.

Später, wenn die Welpen selbständig sind, werden wir Mathilda separat vorstellen und hoffen, dass sie eine wunderbare Familie bekommt, die sie all diese Pein vergessen lässt.

     

Polis

     

Gestern Morgen habe ich einen Anruf bekommen, meine Freundin sagte:

Wir sind aus Polis (das ist eine Stadt) zurückgekommen und haben einen Hund gefunden, dieser sei in keinem guten Zustand - sie fragte mich, ob ich helfen könne.

Zu der Zeit fuhr ich gerade mit Snowy zum Tierarzt, da ich dort einen Termin für seine Untersuchung hatte und sagte zu ihr, dass wir uns in der Klinik treffen könnten. So machten wir es und meine Freundin tauchte dann mit einem sehr bedauernswerten, müden, schmutzigen Hund auf, worauf sich viele Flöhe und Zecken tummelten; dieser Hund hatte eine schreckliche Ohrentzündung und eine Kette am Hals, aber man erkannte - es war ein ganz süßer und schöner Spaniel.

Es war gut, dass wir uns beim Tierarzt getroffen haben, denn so konnten wir bei dem Hund auch einen Microchip finden, was uns überraschte, der einem Mann zugeordnet werden konnte. Dieser Mann sagte dann am Telefon er sei froh, wenn er den Hund nicht mehr zurück bekäme. Das erfreute uns, da viele Besitzer die Hunde nicht abgeben wollen und lieber weiterhin quälen oder verwahrlosen lassen wollen. So hatten wir hier freie Hand, den Hund vom Tierarzt untersuchen zu lassen.

Der Tierarzt begann mit Blutuntersuchungen, leider waren hier die Ergebnisse für Leishmaniose und Anaplasmose positiv. Das Blut wurde weiter an das staatliche Tierarztlabor geschickt, dort wird herausgefunden, wie weit diese Krankheit fortgeschritten ist bzw. welchen Titer sie hat, um dann entsprechend medikamentös reagieren zu können. Die Behandlung der Anaplasmose wurde sofort begonnen und Allopurinol bekommt der Hund wegen Leishmaniose auch schon.

Danach wurde dieser arme Hund gebadet, von Parasiten befreit und auch gebürstet und gepflegt. Nun sieht er noch hübscher aus als vorher und fühlt sich ganz bestimmt auch viel wohler.

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Wir brauchen ab jetzt Hilfe, um für ihn das Milteforan (teures Medikament bei Leishmaniose) kaufen zu können, welches wir nach den Laboruntersuchungsergebnissen einsetzen können und für weitere Blutuntersuchungen in der Zukunft.

Der Titer sollte regelmäßig überprüft werden, damit man die Medikation immer angepasst geben kann und vielleicht sogar nach abgeschlossener Behandlung ohne oder mit einer begleitenden Therapie auskommt.

Unser neues Findelkind ist ein ausgesprochen freundlicher und netter Rüde von ca. 7 Jahren. Wir gaben ihm den Namen "Polis", so wie die Stadt in der er gefunden wurde.

Wir alle hier hoffen, dass Polis ein schönes Zuhause findet, in dem er den Rest seines Lebens verbringen kann.

 

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 Auch der heutige Tag bleibt nicht ohne gefundene Welpen ...
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 5 Euro für unsere Körbchen
wir bitten herz28x24p machen Sie mit
  Vielen tierlieben Dank!!
   

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Kommentare  

 
#3 Zwei Schicksale - und doch so ähnlichMaria, Riecken 2020-07-12 16:15
Immer wieder ist es die Ignoranz des Menschen, die Hunde - und auch andere Tiere - in solche Situationen bringen!
Zwei ganz bestimmt tolle Hunde, die nun auf diese Weise eine Chance bekommen sollten, noch wundervolle Jahre in einer liebevollen Familie zu verbringen.
Trauen Sie sich, beide Hunde werden es Ihnen danken!

Zitat: "Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will." - Albert Schweitzer
 
 
#2 UnfassbarMarlies Kratzsch 2020-07-11 12:56
Es ist immer wieder unfassbar was den Tieren angetan wird und es macht mich so furchtbar wütend das niemand zur Rechenschaft gezogen wird.MAtilda hat so tolles Glück gehabt mit ihren Babys das sie gefunden woden sind, und auch der Polis. Danke an alle Helfer auf Zypern.Wenn der kleine Polis ausreisefähig ist, würden wir ihn gerne in Pflege nehmen.Hier hat er die Chance eine liebevolle Familie zu bekommen.Vielleicht meldet sich ja vorher schon seine neue Familie, das wäre natürlich super
 
 
#1 SprachlosSabine 2020-07-10 21:20
Mich macht es immer wieder und einfach nur sprachlos, wenn ich eure Berichte lese. Da kann man nur Tränen in den Augen haben.
Dem Himmel sei Dank, dass ihr unermüdlichen Helfer da seid und eben nicht den Kopf in den Sand steckt. Um wie viel grausamer wäre es, wenn ihr nicht immer wieder eingreifen würdet und die Retter in der letzten Minute seid. Danke.
 

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