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Dieses Jahr war alles anders.

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1 5Wie im Flug ist dieses eigenartige Jahr vergangen und in ein paar Tagen haben wir wieder Weihnachten.

Von Einsamkeit und Langeweile war bei uns allerdings keine Spur, denn wir haben so viel gearbeitet wie lange nicht mehr.

Viele Menschen sind durch Corona und die dauerhafte Umstellung auf Homeoffice jetzt in der Lage sich ihren Traum zu erfüllen einen Hund anzuschaffen.

Wir hatten das Problem, dass keine normalen Flieger mehr zu uns nach Deutschland kamen und dadurch gab es auch keine Flugpaten mehr, die uns und den Adoptanten ihre Hunde brachten.

Jeder von Ihnen weiß, dass wir ein norddeutscher Verein sind und so wurde es für uns fast zu einem unüberwindbaren Problem als wir hörten das es Flieger gäbe, die wir chartern müssten, die aber in Belgien, Köln und in den Niederlanden landen würden.

 

 

 

 

 
 
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Wir konnten doch nicht all unsere 4-beinigen Schätze auf Zypern lassen und somit für Chaos sorgen, denn wer keinen Platz in einem Shelter bekam, sei es Baby oder erwachsen, wäre verloren gewesen.

So haben wir gaaanz tief in unsere Vereinskasse gegriffen und haben mit anderen Tierschützern zusammen immer wieder ein ganzes Transportflugzeug gechartert.

Was wären wir hier ohne unsere tapferen Kollegen gewesen, die sich von Norddeutschland und Berlin auf den langen Weg nach Nordrheinwestfalen gemacht haben und später sogar noch ins Nachbarland.

Viele Stunden, bis in die Nacht hinein wurde organisiert, denn es mussten Transportunternehmen gefunden werden, die unsere wertvolle Fracht zu den neuen Besitzern bringt.
All das natürlich unter den erschwerten Bedingungen aufgrund Corona.

Wir möchten uns auch ganz herzlich bei den jungen Damen bedanken, die in der Nähe des Ankunftsflughafens wohnen und uns dort wirklich super unterstützt haben. Wir wären ohne sie aufgeschmissen gewesen.

Wir haben unsere Pflegemamas und Papas strapaziert, was ohne Klagen und Murren hingenommen wurde.
Ein großes Dankeschön dafür, denn so konnten wir auch die Hunde holen, die nicht gleich auf Anhieb ein Zuhause gefunden haben.

Doch auch hier bleibt wieder das Problem der leeren Boxen, die ja wieder nach Zypern zurückmüssen, um neu gefüllt zu werden…
Wir haben es ausprobiert die Leerboxen mit einem der nächsten Flieger wieder zurückzuschicken, leider hat das nicht funktioniert, denn im Flieger wird sehr ruppig mit dem Plastik umgegangen und so kamen sehr viele Boxen als Brösel auf Zypern an.
Jetzt benötigen wir also noch ein großes Auto, nur um die Boxen wieder nach Norden zu transportieren. Da haben wir noch nicht wirklich eine Idee.
Nun ist uns auch noch unser so tüchtiger „Boxenkönig“ Andreas aus Krankheitsgründen ausgefallen und wir suchen dringend nach einem Unterstellplatz für die Boxen. Falls also jemand eine zündende Idee hat, wären wir sehr dankbar.

Ein riesiges Dankeschön gilt unseren Spendern, die uns geholfen haben, das zu verwirklichen was uns so am Herzen liegt, nämlich so vielen Hunden wie möglich zu einem Leben in Frieden und Geborgenheit zu verhelfen. Ohne Sie alle, hätten wir das definitiv nicht geschafft.
Wir haben schon die Schutzgebühr angehoben, doch ausreichend ist das immer noch nicht.

Deshalb bitten wir Sie bleiben Sie uns gewogen und helfen Sie weiter den Hunden in Not.

Danke an die Menschen, die aktiv sich um Spenden gekümmert haben, die Menschen angesprochen haben oder selbst gesammelt haben, wie zum Beispiel die Pfandflaschenaktion oder das eigentlich ausgefallene Nachbarschaftsfest…
Wie schön, dass es immer noch Menschen gibt, die an andere denken, besonders in dieser schweren Zeit.

Bedanken möchten wir uns auch bei Jutta K., die mich zwar regelmäßig zum „Wahnsinn“ bringt (einfach weil das nicht meine Welt ist) mit ihren Zahlen und Statistiken und gerade ganz akribisch unsere Kasse prüft, was nur von ihr so gut gemacht werden kann.

Danke Jutta, dass du uns das abnimmst :-)

Unsere Ela pflegt mit ganz viel Liebe wie jedes Jahr unsere Startseite und wir sind sehr froh, dass es sie gibt.
Wir warten im Übrigen auf unsere neue Homepage, die von Thorsten mit ganz viel Mühe vorbereitet wird, damit auch alle eine neue wiederzuerkennende Seite vorfinden werden.

Jeder hat so seine Aufgabe im Verein und somit gibt es uns auch : die Vermittler.

Wir haben den Job die richtigen Menschen für unsere Schützlinge auszusuchen, was manchmal nicht ganz einfach ist. Wir bekommen für einige Hunde weit über 50 Anfragen. Wie soll man sich da guten Gewissens entscheiden? Wir machen unseren Job ehrenamtlich und Freizeit für die Familie ist ganz klein geschrieben.

Wie schön ist es dann wenn wir von den neuen Besitzern entzückende und anrührende Bilder und Videos bekommen und sehen können, dass wir alles richtig gemacht haben.
Dafür nehmen wir dann auch die Beschimpfungen hin, wenn es mal mit einer Vermittlung nicht geklappt hat.

Danke, dass Ihr alle durchhaltet.

Unsere Kollegen auf Zypern beneide ich nur, wenn sie mit den Babys knuddeln können und wir nur die Bilder bekommen, doch mit ihnen tauschen wollen wir wohl alle nicht, denn die Schicksale der einzelnen Hunde hautnah mitzubekommen ist nicht so einfach und manchmal erschütternd und sehr traurig.

Nur sie müssen mit dem lauten Weinen der Hunde in den Zwingern und Tötungsstationen leben, müssen sogar manchmal weghören…

Sie müssen sich auch manchmal gegen einen Hund entscheiden, einfach nur weil er einer Rasse angehört, die wir nicht einfliegen lassen dürfen, mag er noch so nett sein.

Sie müssen mit der Ignoranz der dortigen Hundebesitzer leben, die ihre läufigen Hündinnen einfach laufen lassen und sich später über Nachwuchs wundern, den sie dann wegwerfen.

Sie müssen damit leben, dass sie immer und überall mit ausgesetzten Hunden rechnen müssen, die sie dann vielleicht unter großen Mühen zu ihrem Wohl einfangen.

Sie müssen manchmal eine Entscheidung treffen, die jedem Tierschützer schwer fällt, nämlich sich für das Einschläfern zu entscheiden, wenn der Hundekörper so geschunden ist, dass ein Leben im Glück ohne Schmerzen nicht mehr möglich ist.

Deshalb geht unser besonderer Dank an Susi, Rita, Lana und das Argos-Tierheim mit allen Mitarbeitern.

Alle opfern sich auf für das Wohl der Hunde in ihrer Obhut und darüber hinaus. Ohne Euch hätten die Hunde auf Zypern keine Chance.

Wir danken auch Anja für ihre Arbeit bei Facebook und Franzi, Tessa und Steffi dafür, dass sie uns über Instagram hilft.

Wir sind jetzt froh, dass wir dieses verrückte Jahr hinter uns lassen können, doch wir wissen auch, dass es noch lange dauern wird, bis die Welt sich erholt hat und wir unbeschwert durchatmen können.

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Fest und einen ruhigen Schritt ins neue und hoffentlich bessere Jahr 2021.
Bleiben Sie alle gesund und uns gewogen

Frauke Neumann

 
 Frohe Weihnachten  SantaWithReindeer 05
 
  "Es war einmal ein alter Mann, der jeden Morgen einen Spaziergang am Meeresstrand machte. Eines Tages sah er einen kleinen Jungen, der vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf.
Er rief: "Guten Morgen. was machst Du da?" Der Junge richtete sich auf und antwortete: "Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe, und die Sonne brennt herunter. Wenn ich es nicht tue, dann sterben sie." "Aber, junger Mann", erwiderte der alte Mann, "ist dir eigentlich klar, dass hier Kilometer um Kilometer Strand ist. Und überall liegen Seesterne. Du kannst unmöglich alle retten, das macht doch keinen Sinn."

Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen anderen Seestern auf und warf ihn lächelnd ins Meer. "Aber für diesen macht es Sinn!"
   
 

Kommentare  

 
#2 Auch von uns DANKEAndreas 2020-12-23 18:07
Wir werden weiter Spenden sammeln. Es macht einfach Spaß für euch zu sammeln, denn da wird es auch 100%tig gebraucht.
Super das es euch, egal wo, gibt, denn was wären die Fellnasen ohne euch.....
Wir wünschen ALLEN ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2021
Kerstin u. Andreas mit unsere Laura
 
 
#1 DankeSabine 2020-12-23 16:48
Einfach nur danke. Für die Arbeit, die Mühe, die Nerven, die Geduld, das „gegen Windmühlen Flügel laufen“, die Unannehmlichkeiten, für das Aushalten der zusätzlichen Sorgen und und und
Frohe gesunde Weihnachten!
 

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