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Der Weg zum Glück ist nicht immer leicht...

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1 Penny 4Liebe kleine Penny,

jetzt ist es schon über ein Jahr her, dass du aus Mazedonien zu uns gekommen bist. Ich erinnere mich aber noch gut daran, wie unglaublich müde und erschöpft du nach der langen Fahrt warst. Völlig apathisch lagst du neben uns im Auto und zeigtest kaum Reaktionen.
Die Zusammenführung mit unseren anderen beiden Vierbeinern hatten wir von langer Hand vorbereitet. Beide waren bei ihren Pflegemüttern, so dass wir uns die ersten Tage ganz aufeinander konzentrieren und uns kennenlernen konnten. Nach einer langen, erholsamen Nacht unternahmen wir die ersten Ausflüge in unseren Garten.

 

 

 

 

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Du warst sehr vorsichtig und wolltest die ganze Zeit nur in unserer Nähe sein. Das erste Kennenlernen mit unseren beiden Katzen, Max und Mimi, verlief sehr komplikationslos. Im Gegenteil, du reagiertest mit Schwanzwedeln und Anschmusen.

Als Rooney und Mila wieder nach Hause kamen, gingen wir erst einmal zusammen eine Runde spazieren., damit ihr euch draußen begegnen konntet. Wie erwartet, war Mila sehr verunsichert und knurrte, sobald du in ihre Nähe kamst. Als gut sozialisierter Hund zeigtest du ihr aber nur deine Seitenansicht und gingst weg, wenn dir ihr Gegrummel zu viel wurde. Nach ein paar Tagen habt ihr angefangen zu toben und miteinander zu spielen.

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Uns ging das Herz auf. Das zu sehen war toll und wir waren überglücklich 

Ein paar Wochen später änderte sich euer spielerisches Gerangel aber abrupt in einen heftigen und bösartigen Kampf, aus dem Mila leider mit einer schlimmen Verletzung herausging. Von außen betrachtet war für uns nicht zu erkennen, was passiert war,

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aber danach war alles anders. Wahrscheinlich ging es die ganze Zeit nicht wirklich ums Spielen.

Du warst nun nicht mehr willig, dir das ewige Geknurre von Mila anzutun und diese hatte scheinbar große Angst vor dir. Der Punkt war gekommen, an dem wir wirklich unsicher waren, ob die Entscheidung,

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einen dritten Tierschutzhund aufzunehmen, eine gute gewesen war. Es war schlimm zu sehen, dass alle Zwei- und Vierbeiner nur noch unter der Situation leiden mussten.

Wir haben sehr viel Hilfe von Hundetrainerinnen in Anspruch

genommen und wir arbeiteten eigentlich ständig mit euch.

Dennoch änderte sich erst einmal gar nichts.

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Hinzu kam, dass du sehr eifersüchtig schienst und uns nur noch für dich haben wolltest.

Ehrlich gesagt, waren wir verzweifelt und überlegten immer häufiger, für dich eine neue Familie zu suchen. Gleichzeitig brach aber allein der Gedanke daran unser Herz.
Die Wendung kam nach deiner Kastration im Spätsommer und einem Urlaub, in welchen du ganz allein mit uns fahren durftest.

Auf einmal schienst du dir sicherer geworden zu sein, dass du einen festen Platz in unserer Familie hast und immer haben wirst.

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Unser altes Milchen zickt dich immer noch oft an, aber du bist viel souveräner geworden.

Nur noch selten gehst du darauf ein. Die Hunderunden machen wir mittlerweile getrennt. Natürlich ist das anstrengend und

zeitaufwendig, aber nur so können wir jedem von euch gerecht werden.

Rooney und Mila können auf andere Hundekontakte eher verzichten und mit dir suchen wir bewusst ganz viele Begegnungen.

Du hast so viele Freunde hier im Viertel gefunden und du liebst es sehr, mit diesen wild tobend über die Weiden und Koppeln

zu flitzen.

 

Liebe Penny,

du bist ein ganz wunderbarer Hund und wir sind glücklich, dass wir nicht aufgegeben haben. Du bist so witzig

(deine Art zu schlafen ist legendär), liebevoll (schmusen ist immer noch das Größte), eine tolle Partnerin bei langen

Spaziergängen (keine hört so gut wie du).

Du hast so viel gelernt und bist einfach nur großartig. Und deine Ohren sind einfach die süßesten der Welt.

Wie schön, dass Viki dich gerettet hat und dass wir uns gefunden haben.

Deine Familie, die dich über alles liebt.

dogrow42

   
3hulipfotenherzankunft
   
   
 

Kommentare  

 
#2 Pennykirsten 2021-03-03 20:07
Sehr berührend geschrieben.Ich kann mich auch erinnern,an das Video.Ihr seit grossartig ,für Eurer Durchhaltevermögen!!!Wie schön sie geworden ist.Tolle Menschen!
 
 
#1 Penny,Frauke Neumann 2021-03-03 17:25
schnief, was für eine rührende Geschichte.
Wie gut, dass Ihr nicht aufgegeben habt.

Ich habe heute noch das Video von ihr im Kopf, indem sie schreiend vor Angst an der Mauer in Vikis shelter steht.
Jetzt ist sie eine schöne selbstbewusste Hündin, die dankbar ist, ein so schönes Zuhause zu haben.
 

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