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Reisebericht aus Nordmazedonien von Steffi und Franzi

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Im Juni 2021 ging es für Steffi und mich endlich nach Nordmazedonien.

Nachdem sich die Reise wegen der vielen Coronabeschränkungen im letzten Jahr nicht planen ließ, war es nun endlich soweit.

Wir wollten Viki und ihre Familie besuchen, die seit 2019 von Hundeliebe-grenzenlos e.V. unterstützt wird. Viki und ihre Familie sind Einzelkämpfer, die sich im Laufe der letzten Jahre mit viel Liebe, Schweiß und Tränen ein kleines Shelter aufbauen konnten.

Vor so einer Reise stellt man sich die Frage, was erwartet uns? Gibt es viele Straßenhunde? In welchem Zustand sind sie? Wie sieht es bei Viki aus, welche Hunde leben bei ihr und wie geht es ihnen?...

Nach der Landung in Nordmazedonien und 2 Minuten Autofahrt, fanden wir schon die ersten Straßenhunde. Sie haben sich gefreut als wir kamen und genossen die Aufmerksamkeit. Ein Hund war blind, der nächste hatte etwas am Bein. Voller Flöhe und Zecken. Alltag auf den Straßen. Das noch größere Übel sind die Hundefänger, die die Tiere einsammeln und in Tötungsstationen bringen. Hoffentlich bleibt es diesen Hunden erspart...

                                                                                                                    

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Angekommen bei Viki war sofort eines klar: Die ganze Familie liebt Tiere über alles. Ob Hunde, Katzen, einen Esel, ein Lamm oder ein Storch - sie retten alle Tiere, die sie in Not finden und geben ihr letztes Hemd für sie.

Viki hat im Shelter derzeit um die 100 Hunde und es werden täglich mehr. Ein bunt gemischtes Rudel. Große, kleine, junge, alte, verletzte Hunde, Welpen... leben dort bei ihr.

Natürlich kann man so viele unterschiedliche Hunde nicht unbeaufsichtigt frei laufen lassen und so haben die Hunde für die Zeit in der Viki vor Ort ist die Möglichkeit, auf der komplett eingezäunten Außenfläche etwas zu rennen und zu spielen. Danach geht es zurück in die Zwinger.

Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel sind diese Zwinger derzeit zu klein, ungefließt, dunkel und oft nicht vor der Witterung geschützt, eine Notlösung eben und viel besser als nichts oder das gefährliche Leben auf der Straße.

Die Familie plant derzeit den Ausbau des Tierheims um mehr als die doppelte Größe, damit alle Hunde etwas mehr Platz haben und damit auch die Trennung der Hunde besser koordiniert werden kann. Eine Quarantänestation für Neuankömmlinge, die Trennung von großen und kleinen Hunden und eine Welpenstation.

Außerdem wären eine Waschstelle und eine Futter/Medikamentenküche wichtig. Die finanziellen Mittel hierzu fehlen derzeit noch und wir hoffen, dass wir mit Hilfe von Spendengeldern Viki dahingehend unterstützen können.

Viele Hunde warten schon viele Jahre auf eine Familie und andere Hunde sind ganz neu im Shelter. Noch ohne Namen, durften wir einigen Hunden einen Namen geben.

     

 

 

 

Noch in dem Shelter erhielt Viki eine Nachricht: Eine Hündin sei mit ihren 7 Welpen ausgesetzt gesichtet worden.

Natürlich fuhren wir sofort zu der Hundefamilie und konnten die Hunde mitnehmen - 8 Hunde mehr in dem sowieso schon vollen Shelter... aber man konnte die Familie doch nicht einfach ihrem Schicksal überlassen! :(

Sobald die Hunde geimpft sind, werden sie für die Vermittlung hier auf der Seite vorgestellt.

Die Mama ist eine so zauberhafte junge Hündin. Wir hoffen, sie findet bald ein tolles Zuhause! 

 

Als wir im Shelter waren, hat es heftig geregnet und wir haben gemerkt, dass es an Hundehütten fehlt, damit die Hunde sich vor Witterungen schützen könnten.

Als wir Viki fragten, ob wir nicht noch einige solcher Hütten ordern sollten, war sie sofort begeistert und wir verabredeten uns bei einem "Hundehütten Schreiner" für den übernächsten Tag.

Bei dem Hundehütten Schreiner kauften wir von Spendengeldern -vielen Dank an alle Spender, die den Verein so fleißig unterstützen - 7 Hundehütten für knapp 300€.

Die Hundehütten sind isoliert und massiv gebaut, sodass sie lange halten werden.

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Auf dem Weg zu dem Schreiner, hielten wir an einer Tankstelle und da stürmte eine junge, flauschige, schwarze Hündin auf uns zu. Sie sprang an uns hoch und freute sich uns zu sehen. Ein großer, heller Rüde war mit ihr dort und wir waren sofort von den Hunden verzaubert. Ein Filmchen dazu sehen Sie -klick hier-

Auf Nachfrage ob wir die Hunde nicht mit ins Shelter nehmen könnten, sagten Viki und ihr Mann, dass sie leider keinen Platz haben. Wir wussten, dass zumindest die schwarze Hündin schnell die Chance auf ein Zuhause haben würde und so versprachen wir, dass sie auf dem nächsten Transport nach Deutschland mitkommen wird. Wir hoffen, dass wir den großen, hellen Hund noch nachholen können.

Auf dem Rückweg von Skopje zum Shelter, gingen wir mit Petrol zum Tierarzt und kauften dort für knapp 400€ Parasitenschutzmittel. Dies reichte für 60 Hunde.

Vielen lieben Dank auch hier an alle Spender.

(Bild anklicken zum Vergrößern)
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Wir waren auch in einer der Tötungsstationen und sahen den Hunden in die Augen, die bald nicht mehr am Leben sein werden. Schrecklich und für uns absolut nicht nachvollziehbar, wie man sie in solch eine Lage bringen konnte.

In Nordmazedonien gibt es derzeit noch sehr wenig Tierschutz. Viele Kettenhunde, Hunde in Tötungen und ausgesetzte Tiere. Natürlich unkastriert.

Das durchschnittliche Einkommen beträgt dort um die 300€ pro Monat und eine Kastration kostet 50€. Uns hat diese Reise sehr zum Nachdenken bewegt.

Wir möchten Viki und ihre Familie so gut es geht unterstützen und die Situation vor Ort verbessern und das Tierheim entsprechend erweitern, damit zumindest in Vikis Umgebung kein Hund mehr in der Tötung oder auf der Straße sterben muss.

Außerdem möchten wir gerne Kastrationsprojekte starten, das ist ein sehr wichtiges und nachhaltiges Thema, das Viki und uns sehr am Herzen liegt!

Nur durch Aufklärung und durch Kastrationen kann man die Situation nachhaltig verbessern und das Leid somit minimieren.

Wir sind weiterhin dringend auf Spenden angewiesen, damit alles so umgesetzt werden kann, wie es von Nöten ist. Außerdem freuen wir uns sehr, wenn die Hunde vor Ort ein schönes Zuhause in Deutschland bekämen.

Besonders lange warten zum Beispiel schon: klick -> EmilSmeshka und Marlon. Sobald der Bau des Tierheimes voranschreitet, fliegen wir wieder vor Ort und werden dokumentieren.

Außerdem starten schon bald die Kastrationen und auch darüber werden wir berichten.

 

Viele Grüße

Steffi und Franzi   


 
 

 

 

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 Steffi, Viki, Franzi    
     

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Kommentare  

 
#1 ReiseberichtMichaela Kruse-Alpers 2021-07-03 09:33
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Es ist immer wieder klasse, wenn sich unsere Kolleginnen und Kollegen auf den Weg machen, um die Stationen auf Zypern und jetzt auch Nordmazedonien zu besuchen.
Ein persönlicher Kontakt ist immer schön und wenn man dann noch die ganzen vielen Hunde und die dazugehörigen Geschichten erzählt bekommt - das beeindruckt stark und bringt bestimmt so manche schlecht geschlafene Nacht mit sich ... denn wer schon mal in die Augen eines Hundes blicken musste, von dem man weiß, dass er nicht mehr lange leben wird ...so schrecklich ...!
In dem Shelter von Viki gibt es noch viel zu tun und zu investieren - aber es ist eine so wichtige Aufgabe und es soll den dort lebenden Hunden ja so gut wie nur möglich gehen.
Vielen, vielen lieben Dank an euch beiden für die aussagekräftigen Filmchen und Bilder - habt ihr ganz toll gemacht.
 

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