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Ankunft in München, 07. Juli 2012

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Nachgereicht, aber nicht vergessen! Auch am Samstag, dem 07. Juli war Reisetag und es war ein ganz spezieller Husky - Rettungs - Reisetag, dieses Mal mit Ankunft in München. Unsere Ela hat am 01.07. berichtet.

Dank einer lieben Flugpatin, konnte an diesem Tag, der Husky Lennon in ein neues Leben begleitet werden.

Wieder ein toller Einsatz aller Beteiligten mit viel Logistik hüben wie drüben.

Wieder Schnuffie's aus dem Tierschutz, deren Schicksal sich gewendet hat und was wären wir...

...ohne unsere unermüdlichen Reisebegleiter, Fellnasen - Transporteure, Spender und Helfer und die Pflegemamas und Pflegepapas!!!

   
Dem Teufel von der Schippe gesprungen - die Ankunft des Glückspilzes Lennon in München
   
4 Uhr früh. Der Wecker scheppert erbarmungslos. Draussen prasselt der Regen gegen die Jalousien. Na, das fängt ja gut an. Also Kaffee gemacht, fertige Sandwiches in die Tasche gestopft und Töchterchen Sabrina geweckt. Ab geht es noch leicht müde mit dem Auto Richtung Münchner Flughafen durch sturzflutartige Wasserfontänen….

Kurz nach 5 Uhr. Noch Zeit, tief durchzuschnaufen. Eine gewisse Aufregung macht sich breit. Aha, da kommt auch der Wagen der befreundeten Familie, die als Pflegestelle fungieren wird. Prima, soweit klappt alles. Nach kurzer Begrüßung folgen uns Andi und Tochter Ramona in das Flughafengebäude. Jetzt wird alles gecheckt: Bockwurscht liegt parat. Geschirr, Leine, Halsband- alles da.
   

Foto wurde nicht vergessen- gut! Wer soll dann in die Flugbox reinlangen? Na, also dass lass ich mir nicht nehmen.

Ist ja schließlich MEIN Patenhund!

Hoffentlich geht alles gut. Gestern gab's Computerschwierigkeiten am Flughafen, hundert Flüge wurden gecancelt. Heut müsste alles glatt laufen… müsste….

   
Flugtafel zeigt an: Flug Larnacar gelandet. Na also. Wird schon. Wir warten und warten. Jetzt Baggage! Na endlich, die Gepäckausgabe geht voran. Nach 1 Stunde immer noch Baggage. Mann, muss das denn jetzt sein? Bitte lass alles glatt laufen…! Aaaaaaaaaaaahhhhhhhh endlich! Ein Gepäckwagen mit großer (sehr großer (!) ) Flugbox (passt die in meinen Golf?????). Darin ein schwarz-weißes Fellgesicht. LENNON!
   
   
Glückstrahlend dahinter die liebe Flugpatin. Ganz eine sympathische, schicke Dame im modischen Look. Händeschütteln, Wegwischen von ein paar verstohlenen Tränen in den Augenwinkeln. Nett…! Schnell die Formalitäten erledigt und dann geht's ab in einen ruhigen Seitengang. Ich mit einem Stück Bockwurscht gerüstet. Andi öffnet vorsichtig die Tür der Flugbox. Aha, der Kerl hat Hunger: das Stück Wurscht verschwindet sofort zwischen seinen „Kiemen“. Seine Nase schiebt sich nach draussen. Schnell das Geschirr gepackt und um den guten Lennon „gewickelt“.
   
   
Na, der ist aber ruhig. Kein bisschen nervös oder schreckhaft. Respekt. Wieder ein paar Brocken Bockwurscht zwischen seine „Kiemen“ geschoben. Der Fressnapf wird mit Wasser gefüllt. Aha, der Lennon hat auch Durst. Jetzt erst mal draußen auf dem Gelände eine kleine Runde drehen. Vielleicht einen Haufen setzen und auf jeden Fall ne Runde pinkeln. Genau so läuft's auch.

Die Flugbox ist wirklich SEHR groß. Also heißt es auseinander schrauben. Jetzt paßt sie rein. Mittlerweile ist Lennon beim Golf angekommen. Kein Thema, einfach reinzuspringen! Sabrina sitzt bereits auf der Rückbank und empfängt den coolen Lennon. Ein bisschen schauen, ein bisschen sich in die Decken kuscheln, ein bisschen ausruhen. Dies alles im Wechsel. Die Fahrt nach Brückmühl überhaupt kein Problem. Wir haben den Eindruck, Lennon hat irgendwann selber den Führerschein gemacht. Obercool der Gute!
   
   
In Bruckmühl angekommen kurzer Spaziergang. Vor lauter Schnuffeln und Markieren kaum vom Fleck gekommen. Auch egal. Hauptsache, soweit ist alles gut gelaufen. Und schon kommen da Pflegefrauchen Bine und Familienhund Miro des Weges. Hier Gestaksel von Lennon und bisschen Dominanz- (oder eher unsicheres?) Verhalten. Aber auch keine Problem. Nach gemeinsamer Gassirunde der Hunde folgt ein gemeinsames Frühstück der Menschen. Pflegefamilie und Sabrina und ich. Lennon bekommt natürlich auch Schmackofatz: eine Portion der eingekochten 2 Hühnchen mit kiloweise Reis und Karotten. Hmm, lecker.

Dann wird geschlafen: Miro in seinem Korb und Lennon entäuschender Weise auf dem Fliesenboden und nicht in der megateuren KUDDE (spezielle Kunstlederschlafmatratze für Hunde). Aber gut. Netter Anblick. Total entspannt.
   
   

Und so entspannt ist es eigentlich bis heute- 3 Tage später. Lennon ist ein aufgewecktes Kerlchen geworden. Ein paar Pfund mehr auf den Rippen und er ist ganz ein Schöner! Nun werden wir sehen, ob Lennon für immer bei der Pflegefamilie bleiben wird, ob wir ihn zum September hin selber übernehmen werden (mein Mann hat auch noch das eine oder andere Wort mitzureden…) oder ob sein Zuhause ganz wo anders sein wird.

Aber die Sterne stehen gut, dass er bei UNS einziehen und der Nachfolger von unserem lieben Sibirier Aki werden darf…. Aber anscheinend meint es das Schicksal generell gut mit dem Schlitzohr Lennon. So wird sich sein Leben mit Sicherheit positiv entwickeln.

Warten wir's ab - Sorgen brauchen wir uns jedenfalls um Ex-Todeskandidat Lennon NICHT mehr zu machen!!!!

   
   
Daumen drücken!


(Noch-)Patenfrauchen Uli
   
Feedback von den Pflegeleuten: Lennon ist ein gaaaanz lieber Kerl, der von der ersten Minute anständig an der Leine gehen konnte.

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