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Ankunft in Berlin, 07. September 2012

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Am Freitag, dem 07. September kamen Greta, Kelsey, Zoe & Lucy, Dank Sybille & Sebastian, die zum ersten Mal als Fellnasen-Transporteure nach Larnaca geflogen sind, wohlbehalten in Berlin an.

Für 3 der Neuankömmlinge war die Reise hier jedoch noch nicht zu Ende, aber die kleine Greta wurde schon sehnsüchtig von ihrer neuen Familie erwartet die sie direkt am Flughafen in Herz und Arme schlossen.


Wieder ein toller Einsatz aller Beteiligten, viel Logistik hüben wie drüben, wieder Schnuffie's aus dem Tierschutz, deren Schicksal sich gewendet hat und was wären wir...

...ohne unsere unermüdlichen Reisebegleiter, Fellnasen - Transporteure, Spender und Helfer und die Pflegemamas und Pflegepapas!!!

   

   
Auf dem Flieger waren:  
   
Greta
Zoe
   
Lucy Kelsey
   
Bilder und ein kleines Video der Ankunft in Berlin
   
Fotos: Sybille
   
   
   
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

Reisebericht geschrieben von Sybille

 

Berlin – Larnaca, Larnaca - Berlin

So, nun war es soweit. Der Wecker klingelte 1.30 Uhr und das Aufstehen fiel mir doch recht schwer. Meine Augen waren müde und mein Körper empfand diese Zeit einfach viel zu früh. Aber meine Gedanken kreisten sofort um Zoe, Lucy, Kelsey und Greta. Da wusste ich ganz genau, warum ich doch jetzt gerne aufstand. Also ab unter die Dusche, dann etwas angehübscht, Frühstück in den Mund geschoben und ins Auto gesprungen. Sebastian, der mit mir das Projekt „Fellnasentransport“ mitmachte,  hatte sich zwischenzeitlich auch schon telefonisch  bei mir gemeldet. Somit wusste ich, er war also auch munter. Schnell ihn abgeholt und dann ging es schnurstracks zum Flughafen. Die Straßen waren ja zu dieser Zeit schön leer.

Pünktlich um 5.30 Uhr startete  dann unser Ferienflieger nach Larnaca. Im Flugzeug war es wie auf einer Kaffeefahrt und man durfte seinen Sitz nicht zurückstellen, weil es dann aus der Reihe hinter uns ein Erdbeben gab.

Gegen 10.00 Uhr landeten wir dann in Larnaca. Jetzt mussten wir die Zeit bis zum abendlichen Abflug irgendwie überbrücken.
Kurzum – die Zeit zwischen 10 – 15 Uhr verbrachten wir mit Fußsightseeing durch Larnaca, am Strand liegen und Salat essen im einheimschen Restaurant.

Es war erst 15 Uhr! Nee, die Hitze konnte man beim besten Willen nicht aushalten - sagen wir mal so - nicht in einem übermüdeten Zustand. Wo war es jetzt irgendwie angenehm kühl? Richtig - im Flughafengebäude. Schnell haben wir uns ein Taxi gesucht und zurück zum Flughafen. Oh ja, hier konnten wir von überhitzt auf fast normal umschalten. Wir warteten und warteten und warteten und vor langer Warteweile habe ich dann einfach mal meine Füße im Waschraum gewaschen, um mich vom Strandsand zu befreien. So, saubere Füße hatte ich dann schon mal.

Jetzt war es 2 Stunden vor Abflug und Lana und Sandy kamen strahlend auf uns zu. Sofort ging es zum Check In. Alles ging ruckzuck. So, jetzt waren Kelsey und Greta schon mal im Transitraum. Noch ein kurzer Plausch mit Lana und Sandy und wir mussten dann selbst mit den Welpen ja auch noch durch die Kontrolle.  Mit Zoe auf dem Arm musste ich dann durch diesen Detektor.

Es piepste wie verrückt und die Zollabtastdame meinte mich untersuchen zu wollen. Zoe wollte aber einfach nicht zurück in ihre Tasche und die Zollabtastdame meckerte schon mit mir. Wollte sie doch endlich wissen, ob ich irgendetwas am Körper versteckt hatte. Es war wirklich eine Herausforderung Zoe wieder in die Tasche zu bekommen. Der Schweiß stand mir schon auf der Stirn und im Nacken verspürte ich den schnaufenden Atem der Zollabtastdame. Sebastian hatte es mit Lucy doch etwas einfacher. Bei ihm piepste nix und Lucy war auch etwas pflegeleichter wieder in die Tasche zu bekommen. Geschafft – nun zum Flieger.

Kurz vor dem Start beugten wir uns, natürlich ziemlich eingeengt in der Sitzreihe, zu Lucy und Zoe runter und wünschten ihnen einen guten Flug ins Neue Leben. Der Flug war ganz in Ordnung, bis auf Zoe, die samt ihrer Tasche durchs Flugzeug rollen wollte. Lucy dagegen war viel zu ruhig, sodass wir mit dem Handy in die Tasche leuchteten ob sie noch atmet. Alles war bei jedem Leuchtversuch ok, nur bewegte sie sich nicht. Sie war wahrscheinlich erstarrt vor Aufregung.

Dann endlich in Berlin angekommen, wurden wir von Kathleen und Charline (Kathleens Tochter) sowie den neuen Hundeeltern von Greta ganz herzlich begrüßt.

Danach folgte die Fleischwurstbestechung und alle Hunde kamen aus den Boxen raus. Juppiiii, war das toll. Die Greta-Eltern waren verzückt von ihrem neuen Familienmitglied. Sie schlossen Greta sofort in ihr Herz und fuhren dann ins neue Zuhause von Greta.

Greta, wir wünschen Dir ein tolles Leben und freuen uns auf Deine Happy-End-Geschichte.

Jetzt hieß es auch für uns zum Auto. Schnell die Boxen auseinander gebaut, im Auto verstaut und ab nach Hause. Uiiii, jetzt hatte ich plötzlich 3 Pflegehunde über Nacht bei mir. Und das zum allerersten Mal. Holla, das war ganz schön aufregend. Lucy und Zoe tobten durch alle Räume, die nicht verschlossen waren. Sie hüpften und rannten, fraßen und tranken und waren der Meinung, jetzt ist Nachtparty angesagt.

Kelsey hingegen war eher ruhig, schmusebedürftig und von den tobenden Hopskäsen etwas genervt. Sie wich Kathleen nicht mehr von der Seite. Kathleen verschwand dann in ein Zimmer, um mit Kelsey die Nachtruhe anzutreten. Ich hingegen versuchte dann im Wohnzimmer, gemeinsam mit Zoe und Lucy irgendwie ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen. Aber was bildete ich mir da bloß ein?

Die Hopskäse-Tobebolzen spielten unentwegt. Zwischendurch ließ erst die eine, dann die andere mal einen Meter Wurst fallen und meine Nase verengte sich aufgrund des Geruches. Dann klappte irgendwann die Tür, wo Kathleen und Kelsey eigentlich schlafen wollten und Kathleen rief mir zu, Kelsey hätte eine Ostsee ins Zimmer gezaubert. Boaaaah, so viel Wasser. Wo hatte Kelsey bloß das viele Wasser gesammelt?

Nachdem wohl alle Hundebedürfnisse befriedigt waren, zog langsam etwas Ruhe ein. Tatsache – man hatte uns von 5 Uhr bis 8 Uhr etwas schlafen lassen. Gegen 9 Uhr tauchten dann die liebe Jutta und der liebe Wolfgang nach einer langen Autofahrt auf und holten unsere 3 liebgewonnenen Fellnasen ab, um auch sie zu ihren neuen Familien zu bringen.

Zoe, Lucy und Kelsey – wir wünschen Euch ein glückliches Leben mit Euren neuen Familien und freuen uns auch auf Eure Happy-End-Berichte.

So, das war mein erster Fellnasentransport und es war so aufregend für mich. Aber eins weiß ich ganz genau. Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Denn wenn man in diese treuen Hundeaugen schaut, wird einem so warm ums Herz. Auch Sebastian war begeistert von diesem Tag, dieser Aktion und diesen tollen Hunden.

Bedanken möchte ich mich an erster Stelle bei Sebastian, der mit mir diesen spannenden Ausflug gemacht hat. Auch ein Dankeschön an Kathleen und Charline, die mir am Flughafen in Berlin halfen und an Lana und Sandy die mir in Larnaca hilfreich zur Seite standen.

Lieben Dank auch an Wolfgang und Jutta, die die Fellnasen aus Berlin abgeholt und ihren neuen Familien übergeben haben. Und auch ein Dankeschön an alle, die diesen Fellnasentransport super organisiert haben.



Bis bald

Sybille

   
Video: ? / Schnitt: W. Kohnke

(Hinweis: Sie können die Qualität am Zahnradsymbol in der unteren Videomenüleiste bis auf HD "hochschrauben")  
   
   
  
   
   
Bilder und ein kleines Video der Abholung und Übergabe von Zoe, Lucy & Kelsey 
   
Fotos: W. Kohnke
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

Abholbericht von Jutta und Wolfgang

Heute durften unsere „family-Jutta“ und ich mit dem Auto nach Berlin fahren, um dort die von lieben Flugpaten in der Nacht angekommenen drei - von insgesamt vier - Fellnasen in Empfang zu nehmen, denn Greta wurde dort gleich von ihren neuen Besitzern abgeholt.

Noch vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs hatten wir unser Ziel in Berlin kurz vor 9.00 Uhr erreicht. Hier wurden wir herzlich von Kathleen und Sybille begrüßt. Nach einer für diese Beiden schlafarmen Nacht wurden die drei Vierbeiner nach kurzer Zeit in mein Auto „verfrachtet“, so dass wir gegen 10.00 Uhr Berlin wieder verlassen konnten. 

Die Fahrt in das Land zwischen den Meeren verlief völlig reibungslos, von den drei Mitreisenden im Kofferraum war während der gesamten Fahrt absolut kein Ton zu vernehmen.


In Bordesholm angekommen, wurde zunächst Kelsey von ihren neuen „Eltern sowie nunmehr zukünftigem Bruder Chico“ abgeholt.


Zoe war die Nächste, die in ein neues Zuhause einziehen durfte und nun mit ihrem leiblichen Bruder Asali weiterhin zusammenleben darf.
Zuletzt wurde die Kleinste im Bunde - Lucy - von ihrem jetzigen Frauchen liebevoll in die Arme geschlossen.

Allen Vierbeinern, die in ihre jetzige Heimat einreisen konnten, wünschen ein glückliches Hundeleben und den neuen Besitzern viel Freude an ihrem hinzu gekommenen Familienmitglied


die Abholer

Jutta und Wolfgang

   
 Video: H. Kohnke / Schnitt: W. Kohnke

(Hinweis: Sie können die Qualität am Zahnradsymbol in der unteren Videomenüleiste bis auf HD "hochschrauben") 
   
   
  
   
   
Liebe Freunde der Hunde in Not,

bitte kommt alle heil und gesund nach Hause und lasst bald von Euch hören.


Nach teilweise schwerem Schicksal geben diese Schnuffie’s ihr Leben jetzt mit neuem Vertrauen und so wie es nur Hunde können, in die Hände ihrer neuen Menschen.

Sie und wir glauben an eine tolle Zukunft und auch daran, dass sie nie wieder enttäuscht werden und wünschen Ihnen von Herzen - ein langes und wunderschönes “Hundeleben”.

Es sind Hunde aus dem Tierschutz und sie wurden alle geboren, um eines Menschen Freund zu sein.... nicht, um von Menschenhand zu sterben!  
   

Kommentare  

 
#5 Schöön !!!Imhaeuser JuttaSally 2012-09-12 20:40
:lol: Schön, daß ich auch einmal wieder helfen konnte. Ein tolles Gefühl. Danke an Billy und Kathleen, die mit so viel Herzblut für die Snüffelstücke da sind. Das Abholen, die Freude der neuen "Eltern" und das Begreifen, daß ab jetzt alles gut wird ist jedesmal ein Erlebnis. Danke an Alle und liebe Grüße
Jutta
 
 
#4 TollSylvia Korbach 2012-09-12 08:07
Mal eine ganz andere Art der Ankunft der Seesterne, und wie locker doch die ganz Kleinen alles mitmachen. Ich bewundere immer wieder die Flexibilität und Einsatzfreude der Aktivisten, einfach nur toll. :D

Dem gesamten Verein wünsche ich von Herzen weiterhin ganz viel Erfolg bei der Rettung der Hunde in Not.

Sylvia Korbach
 
 
#3 Von Larnaca über Berlin nach Hause...Monika Tietz 2012-09-11 23:09
Eine großartige Leistung unserer Hundeliebe-Freunde!
Großer Einsatz, perfekt geplant und durchgeführt, vier Hundeseelen gerettet und in ihr Zuhause gebracht, wo sie schon sehnlichst erwartet wurden!
Vielen Dank dafür, ebenso für den ausführlichen Reisebericht, die Fotos und Videos, die uns das Gefühl vermitteln, doch irgendwie dabeigewesen zu sein! Wenn ich in die kleinen Hundegesichter sehe, bin ich den Menschen dankbar, die dazu beigetragen haben, dass auch diese kleinen Vierbeiner gerettet wurden und jetzt ihr Hundelieben in ihren neuen Familien genießen können!
Alles Liebe für Euch!
 
 
#2 Wie schönBritta Mammen-Behrendt 2012-09-11 09:21
Wie immer rührende Bilder und toll geschriebene Texte. Aber vor alles 4 gerettete und nun glücklich werdende Hunde! Ich freue mich so für die Schnuffis, es freut mich auch besonders für die süße Kelsey, hat sie doch so lange im Tierheim gewartet. :-)
 
 
#1 KelseyBritta 2012-09-11 09:10
Liebe Kelsey,

wir wünschen Dir alles Liebe und Gute mit Deiner neuen Familie!! Endlich wird auch bei Dir alles gut.
Einen dicken Hundeknutscher schickt Dir Dein Sohnemann Kaine:-)

Liebe Grüße
Britta Zitlau
 

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