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Ankunft in Hamburg, 17. September 2012

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Am 17. September war wieder Reisetag mit Ankunft in Hamburg.

4 Hunde in Not traten die Reise, begleitet von unseren lieben Fellnasen-Transporteuren Jutta Imhäuser und Wolfgang Kohnke, von Larnaca nach Hamburg an.

Wieder ein toller Einsatz aller Beteiligten, viel Logistik hüben wie drüben, wieder Schnuffie's aus dem Tierschutz, deren Schicksal sich gewendet hat und was wären wir...

...ohne unsere unermüdlichen Reisebegleiter, Fellnasen - Transporteure, Spender und Helfer und die Pflegemamas und Pflegepapas !!!

   
Auf dem Flieger waren: (bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)
   
Anny Barney
   
Jill Lady
   
Noch auf Zypern, Airport Larnaca
   
Fotos: W. Kohnke
   
   
   
   
   
   
Abflug Airport Larnaca
   
   
   

Bilder und ein Video von der Ankunft in Hamburg

 
Fotos: Th.
   
Warten auf die Fellnasen...  
   
   
   
Endlich sind sie angekommen...  
   
   
   
Anny, was hat man ihr nur alles angetan? Wie ein stummer Schrei und eine lautlose Klage...
   

Liebe Hundefreunde,

es war wie stets ein aufgeregtes und buntes Gewusel. Jede Ankunft hat ihre eigene Besonderheit, ihren eigenen Charme und Emotionen gehen ihre eigenen Wege.

Eines jedoch ist immer gleich: Hundemagie liegt in der Luft, denn wenn Fellnasen aus dem Tierschutz endlich ihren Menschen treffen - bleibt kaum ein Herz unberührt.

   
   
   
   
   
   
   

 
Reisebericht von Wolfgang Kohnke


Am Sonntag durften unsere "familiy-Jutta" und ich nach Larnaca fliegen. Die Airline machte in Frankfurt a.M. einen Zwischenstopp. Während der Wartezeit auf den Anschlussflug kam die Lautsprecherdurchsage, dass Freiwillige gesucht würden, die auf ihren Flug verzichten würden, da der Flieger überbucht sei.

Jutta und ich waren sofort bereit auf unseren Flug zu verzichten, als wir die weiteren Bedingungen gehört hatten; denn wir wären dann zwar ein paar Stunden später an unserem Ziel angekommen, hätten aber einen weiteren Flug nach Amsterdam und von dort aus den nach Larnaca bekommen. Zusätzlich hätte jeder von uns noch eine stattliche finanzielle Entschädigung erhalten. Es wurden zunächst sechs Passagiere gesucht, die auch gefunden wurden. Letztendlich wurden dann aber nur vier benötigt, weil gebuchte Passagiere ausgefallen waren. Nun stellte sich aber leider heraus, dass Jutta und ich an Stelle fünf und sechs standen, und somit unsere Bereitschaft nicht mehr benötigt wurde.

So kamen wir dann planmäßig und pünktlich in Larnaca an. Der Rest des angebrochenen Tages stand uns zur freien Verfügung. Nun ja, was macht man, wenn ein Hotel in Strandnähe gebucht ist und die Lufttemperatur bei 29°C - 30°C liegt? .... aber sicher doch, man genießt Sonne, Strand und Meer.

Am Montag - nach dem Frühstück - wurde ein Taxi angerufen. Dieses sollte in etwa 10 Minuten kommen, wurde gesagt. Keine zwei Minuten später stand eins vor der Tür. Da noch mehrere Hotelgäste mit gepackten Koffern in der Hotelhalle warteten, lag die Vermutung nahe, wer zuerst ein Taxi ruft, bekommt auch zuerst eins. Als diese Gäste aber keine Anstalten machten aufzustehen, kam der Taxifahrer in unsere Richtung und wollte meine Gepäcktasche tragen, ich dachte nur: wie schnell hier in Larnaca doch die Zeit vergeht.

Was dann kam, hatten weder Jutta noch ich jemals erlebt, denn die Rückenlehne unserer Rücksitzbank war in 45°-Stellung. Diese Haltung nahmen wir auch ein als das Taxi losfuhr. Bereits beim ersten Bremsen an der nächsten Straßeneinmündung saßen wir beide kurzzeitig aufrecht, um kurz darauf wieder in die Rückenlehnen gedrückt zu werden. Ich saß/lag seitlich hinter dem Fahrer, und konnte die gefahrenen Geschwindigkeiten (innerhalb der geschlossenen Ortschaft) zwischen 50 und 120 km/h auf dem Tacho erkennen. Ich dachte mir nur: Taxifahrer und Verkehrsregeln sind absolute Antipoden.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit kamen zuerst Sandy und unmittelbar danach - Sandy war noch nicht ganz aus ihrem Wagen gestiegen - stand Helen schon in der Parkreihe. Als Sandy mein fragendes Gesicht sah, denn ich konnte nur bis drei zählen, aber es sollten doch vier Hunde sein, sagte sie, dass Lady von Silke gebracht würde. Sandy hatte das kaum ausgesprochen, da sah ich auch schon Silke mit der kleinen Lady an der Leine vom Parkplatz her kommen.

Das Einchecken konnte erst beginnen, nachdem unsere vierbeinige Fracht mitsamt ihren Transportbehältnissen einzeln gewogen worden war. Das Einchecken selbst verlief turbomäßig. Es dauerte nur wenige Minuten und die Flughafenmitarbeiterin stand von ihrem Platz auf, befestigte die Labels an den Flugboxen und überreichte uns die Bordkarten. Ebenso unproblematisch verlief auch die Abgabe der Hundeboxen. Die Mitarbeiterin an diesem Schalter grüßte freundlich, und auch hier waren ganz zügig alle Formalitäten abgespult.

Der Direktflug nach Hamburg war ruhig und angenehm. Einmal, es waren gerade Erfrischungsgetränke gereicht worden, musste man sein Trinkgefäß in die Hand nehmen, sonst wäre der Inhalt vom Fußboden aufzuwischen gewesen.

In Hamburg angekommen, standen unsere Hundeboxen schon am Sperrgutschalter zur Abholung bereit. Der jetzt noch nötige kurze Weg in die Öffentlichkeit, und damit in die Freiheit der mitgebrachten Fellnasen, ist eigentlich immer das Schönste am ganzen Flug. Wenn man dann miterleben darf, wie liebevoll und freundlich für diese Tiere ein doch ungewohnter und auch manchmal strapaziöser Tag endet, empfindet man das als Flugbegleiter als weiteren Ansporn für den nächsten Flug.

Allen vier Fellnasen und ihren neuen Haltern wünsche ich viel Spaß und Freude miteinander für eine möglichst lange Zeit.


Wolfgang
 

Video: W. Kohnke und Th. / Schnitt: Th.

(Hinweis: Sie können die Qualität am Zahnradsymbol in der unteren Videomenüleiste bis auf HD "hochschrauben")

 
   
   
Liebe Freunde der Hunde in Not,

bitte kommt alle heil und gesund nach Hause und lasst bald von Euch hören.


Nach teilweise schwerem Schicksal geben diese Schnuffie’s ihr Leben jetzt mit neuem Vertrauen und so wie es nur Hunde können, in die Hände ihrer neuen Menschen.

Sie und wir glauben an eine tolle Zukunft und auch daran, dass sie nie wieder enttäuscht werden und wünschen Ihnen von Herzen - ein langes und wunderschönes “Hundeleben”.

Es sind Hunde aus dem Tierschutz und sie wurden alle geboren, um eines Menschen Freund zu sein.... nicht, um von Menschenhand zu sterben!

Kommentare  

 
#1 Barney Brigitte Frieling 2012-09-24 18:43
Heute ist es eine Woche her,wo wir Barney vom Flughafen
Hamburg abgeholt haben.
Er hat sich jetzt schon bei uns super eingelebt.Wir haben viel Freude mit ihm.Barney ist noch sehr verspielt,da bleibt momentan einige Hausarbeiten liegen,aber das kannten wir schon von unserem Golden,der ja leider mit 10 1/2
Jahren im August 2012 verstorben ist.
Wir sind gespannt,wie sich der kleine Barney sich in der nächsten Zeit entwickeln wird.
 

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