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Ankunft in Hamburg, 05. November 2012

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Am Montag, dem 05. November war wieder Reisetag mit Ankunft in Hamburg.

10 Hunde in Not traten, begleitet von den Fellnasen-Transporteuren Sybille und Kathleen, unseren neuen, tollen Tierschutzkolleginnen aus Berlin, mit denen wir uns alle auf Anhieb so gut verstanden haben - die Reise von Larnaca nach Hamburg an.

Wieder ein toller Einsatz aller Beteiligten, viel Logistik hüben wie drüben, wieder Schnuffie's aus dem Tierschutz, deren Schicksal sich gewendet hat und was wären wir...

...ohne unsere unermüdlichen Reisebegleiter, Fellnasen - Transporteure, Spender und Helfer und die Pflegemamas und Pflegepapas !!!

Um 10 Fellnasen und die neuen Akteure Kathleen und Sybille zu empfangen, die auch so wunderbare und kurzweilige Berichte verfasst haben, waren unsere beiden Ankunftteams, nebst Wolfgang und Fotograf vor Ort - also großer Bahnhof für eine große Ankunft:-)

Die Berichte, Bilder und Videos, die während des mehrtägigen Aufenhaltes "unserer" Berlinerinnen auf Zypern entstanden sind, kommen, sobald wir alles sortiert, geschnippelt - und "zusammengebastelt" haben.

Auf dem Flieger waren: (bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)
Bruce Chino
Donnie Ebony
   
Minnie Paisley
   
Paolo Rosie
   
Welpe Rosie
Tonia
Bilder von der Ankunft in Hamburg
Fotos: Th. Schleiff
Warten auf...  ..."unsere" Schützlinge 
und auf Kathleen (li.) und
Sybille, die sie begleitet haben
unsere Monika Tietz, die Frau mit den tollen Kalendern und stets dabei, die Security
 da kommen sie, Zwei - und Vierbeiner und  wir hoffen, die Bilder sprechen wieder für sich
 
Bilder der Neuankömmlinge
Welpe Rosie
 
Rosie die Große
Paolo
Donnie
Tonia
Minnie
Ebony
Bruce
 
Chino
Paisley

Liebe Hundefreunde,

es war wie stets ein aufgeregtes und buntes Gewusel. Dabei hat jede Ankunft ihre eigene Besonderheit, ihren eigenen Charme und die Emotionen gehen bei allen Beteiligten - ihre eigenen Wege.

Eines jedoch ist immer gleich: Hundemagie liegt in der Luft, denn wenn Fellnasen aus dem Tierschutz endlich ihren Menschen treffen - bleibt kaum ein Herz unberührt.

Reisebericht von Sybille und Kathleen,

Berlin – Larnaca 01.11.2012

Wie schrecklich ist so ein Weckerklingeln um 2 Uhr morgens, vor allem wenn man die Stunden davor vor Aufregung schon nicht schlafen konnte ?.
Pünktlich war unser Taxi um 3 Uhr vor der Tür und wir düsten nach Berlin Schönefeld.

Am Check in Schalter wurden wir wegen unserer 4 Gepäckstücke etwas seltsam angemahnt. Wir verteilten die 40 kg Freigepäck auf 10 kg für uns Zwei und 30 kg waren nur mit Decken, Handtüchern und jeder Menge gespendetem Verbandsmaterial bestückt. Es war ein Karton dabei und kein Mensch reist nach Zypern mit einem Karton?! Doch, wir !!!  Es kam die Frage ob wir Sperrgepäck angemeldet hatten, zwecks unserer Rucksäcke ! Nein, haben wir nicht.

Unsere Kaffeefahrt - Condor startete fast pünktlich um 5:50 Uhr und der Flug war entspannt. In Larnaca angekommen (29 Grad), hielten wir nach unserem Bus Ausschau. Er fuhr um 12 Uhr los und Helen bekam von uns eine SMS. Auf dem Highway dachte sich so ein Truck, dann falle ich doch mal um und blockiere die Strasse. Wir wurden umgeleitet und die Fahrt dauerte ca. 45 Minuten länger.

Helen wurde von uns über die Verspätung informiert.

Helen begrüßte uns sehr herzlich und fuhr uns in unser Hotel. Dort wurden wir die 30 kg, die wir für die Hunde mitgebracht hatten gleich in Helens Auto los.

Den Tag ließen wir in Ruhe ausklingen und waren auf den nächsten Tag gespannt!

Wir wunderten uns im Zimmer aber, dass wir einen Bewegungsmelder neben dem an der Decke angebrachten Rauchmelder hatten. Wozu hat man im Hotelzimmer einen auf das Bett ausgerichteten Bewegungsmelder ? Ist es so unüblich sich im Zimmer zu bewegen? Egal, wir nahmen Schubkästen aus dem Schrank und kletterten auf unseren gebauten Turm, um das Ding in Richtung Wand zu drehen. So, nun fühlten wir uns unbeobachtet und fielen für 11 Stunden ins Bett. *schnarch*

 

Unsere Erlebnisse und Eindrücke vom 02. - 04.11.2012, besonders in den Tötungsstationen, lesen Sie bitte, wenn der Bericht online gestellt ist.

 

Fellnasentransport /Abflug am 05.11.2012

Nun war es soweit.  Abflugtag mit  10 Fellnasen in Richtung einer besseren Zukunft. Wir  saßen mit unseren halb leeren  Rucksäcken vor dem Hotel und Lana holte uns pünktlich um 11 Uhr ab. Dann düsten wir mit schon 4 Hunden im Auto Richtung Flughafen.

Auf halber Strecke hielten wir an und es warteten die lieben Pflegemamas und lieben  Pflegepapas für die Übergabe der anderen Fellnasen. Dann ging es weiter. Wir quatschten und lachten viel während der Fahrt. Am Flughafen angekommen, warteten wir auf Sandy und Stalo. Sie brachten noch 3 weitere Hunde aus dem Argos Shelter.  Nun waren wir komplett,  2 fliegende Menschen und 10 fliegende Hunde?!!!  Was soll da noch schief gehen???

Am Check in waren wir die Ersten und alles verlief, wir sagen mal recht unkompliziert. Sicher kamen auch komische Fragen, aber es regelte sich alles. Die anderen Passagiere wurden einer Warteprüfung unterzogen. Es dauerte einige Zeit bis sich alles geklärt hatte. Das Thema Sperrgepäck kam wieder zur Sprache. Unsere halb leeren Rücksäcke schienen irgendwie wieder nicht ins Weltbild zu passen. 

Zum Glück hatten wir jetzt keinen Pappkarton dabei ?. Also weiter mit den Fellnasen und unseren Rücksäcken zum Sperrgepäckschalter.  Der Check in ging sehr schnell und ein Mitarbeiter stand wunderlich neben uns. Er beobachtete alles , war sehr freundlich und wir bedankten uns ganz nett bei ihm. Den 3 gefüllten Boxen wünschten wir einen guten Flug und dann hieß es Abschied nehmen vom Team vor Ort. Es war wirklich nicht leicht, aber wir kommen ja wieder?.

Weiter ging es mit uns und den 3 Puppies zum Security Check. Die 3 Kleinen waren sooo lieb. Auf die Frage eines  Securitymannes , ob er mal einen Puppie streicheln dürfe, stimmten wir mit einem Lächeln zu.  Alles in allem waren es ganz freundliche Mitarbeiter.

In unserem Kaffeefahrtflieger saßen nur 35 Passagiere. Es war richtig angenehm leer. Wir fragten natürlich ob unsere Hundeboxen an Board waren. Beruhigt lehnten wir uns zu den Puppies runter und wünschten ihnen einen guten Start in ein besseres Leben. Nach 1 Stunde 10 Minuten landeten wir in Heraklion. Erst hieß es, alle Passagiere bleiben in der Maschine.

Dann mussten wir  doch  alle raus. Ab in den Bus, fahren über den ganzen Flughafen, Passkontrolle, jeder bekam einen Tranferzettel in die Hand, rein in so einen Transferraum, 10 Minuten warten und dann am anderen Ende von dem Raum wieder raus und ab in den Bus und zurück zum Flieger. Nun waren wir verdammt noch mal wesentlich mehr als nur 35 Passagiere. Ganz Heraklion stieg mit ein. Man hatte in Heraklion vergessen, dass schon 35 Passagiere seit Larnaca im Flieger saßen und somit wurden einige Boardkarten  doppelt vergeben.

Oooohhh Gott, waren das Dialoge zwischen den Kaffeefahrtteilnehmern. Zeitweise dachten wir, nun gibt es blaue Augen. Als alle dann ihre Plätze hatten, auch wenn einige Passagiere getrennt wurden und ihren Trennungsschmerz verarbeiten mussten, ging es das 2.Mal  ab in die Luft.  Wir dachten nur an die Hunde im Frachtraum. Nach 2 Stunden und 45 Minuten landeten wir in Nürnberg. Ja, wir hatten eine kleine Weltreise gebucht. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht?

In Nürnberg holten wir unsere Boardkarten nach Hamburg und warteten mit den Welpen auf den Hamburgflieger. Die Kleinen durften  aus ihren Taschen raus und schauten sich interessiert um. Wir kuschelten alle durch und wechselten die Windeln, weil aus einer Tasche aromatische Düfte aufstiegen. Ein Mann kam mit einem 14 Monate alten Jungen zu uns.  Der kleine Junge freute sich über die Hundebabys. Dann wurde unser Hamburgflieger endlich aufgerufen und wir fuhren mit dem Bus zur Maschine.

Auf einmal sahen wir auf einem Verladeanhänger, gleich neben der Gangway,  unsere 3 Boxen stehen. Wir stürmten hin und waren glücklich, alle Hunde zu sehen.  Die 7 Augenpaare schauten uns an und hatten wohl etwas die Schnauze voll. Leider durften wir die Hunde nicht anfassen. Wir redeten aber ganz lieb mit ihnen. Der Flughafenmitarbeiter wollte nur eine Rückbestätigung haben, dass es unsere Tiere sind. Ganz freundlich versicherte er uns, dass er alle Hunde umgehend in das Flugzeug bringt.

Dann das 3. Mal ab in die Luft und die 50 Minuten vergingen sehr schnell. Überpünktlich landeten wir in Hamburg.   Da wir ja nur Sperrgepäck hatten, warteten wir vor der Ausgabe und es kamen die 1.Box, die 2.Box, die 3. Box und unsere Rucksäcke  heraus. Wir und die Hunde hatten diese kleine Weltreise endlich geschafft  Dann ging es  in die Ankunftshalle, wo dieses Mal ganz viele Menschen uns  erwarteten.

Nun konnten die neuen Familien ihre lieben neuen Familienmitglieder in die Arme schließen. Wir waren sehr glücklich, dass alle Fellnasen diese anstrengende Tour gut überstanden haben. Es ist immer wieder ein Erlebnis diese Happy Ends zu sehen. Unsere Mission war jetzt erfüllt.

Eine neue Hundemama, die einen der Hunde (die große Rosie) bei sich aufgenommen hat, nahm uns mit nach Berlin. Gegen 02.00 Uhr morgens begleiteten wir in Berlin die Zusammenführung von Rosie und ihren neuen Hundekumpels. Alles verlief absolut harmonisch und ohne Probleme. Erleichtert kamen wir mitten in der Nacht zuhause an und fielen zufrieden in unsere Betten.

Wir wünschen Minni, Donnie, klein Rosie, Chino, Paolo, Tonia, Bruce, groß Rosie, Pailey, Ebony ein tolles, glückliches Hundeleben.

Lieben Dank an die neuen Hundeeltern für die Adoptionen ihrer Lieblinge und dem gesamten Team für so viel Einsatz.

Sybille und Kathleen

Ein Video von der Ankunft in HH wurde auch gefilmt

Video: Wolfgang Kohnke & Th. / Schnitt: Th.

(Hinweis: Sie können die Qualität am Zahnradsymbol in der unteren Videomenüleiste bis auf HD "hochschrauben")

Liebe Freunde der Hunde in Not,

bitte kommt alle heil und gesund nach Hause und lasst bald von Euch hören.


Nach teilweise schwerem Schicksal geben diese Schnuffie’s ihr Leben jetzt mit neuem Vertrauen und so wie es nur Hunde können, in die Hände ihrer neuen Menschen.

Sie und wir glauben an eine tolle Zukunft und auch daran, dass sie nie wieder enttäuscht werden und wünschen Ihnen von Herzen - ein langes und wunderschönes “Hundeleben”.

Es sind Hunde aus dem Tierschutz und sie wurden alle geboren, um eines Menschen Freund zu sein.... nicht, um von Menschenhand zu sterben!

Kommentare  

 
#2 Wunderbar...Gabriela Gräf 2012-11-10 22:18
...lebhaft habt Ihr das wieder geschildert, liebe Billy und liebe Kathleen!

Ich bin froh, dass Ihr heil wieder angekommen seid und weiß, dass sich die ganze Anstrengung für Euch gelohnt hat, weil Euch diese Arbeit so wichtig ist. Es ist einfach toll, dass Ihr so viele Fellnasen mitbringen konntet!
Mail-Antwort kommt demnächst... Einen Krauler für Sharo

und ganz liebe Grüße von
Gabi, Harald, Ginger & Socke
 
 
#1 Wie gut!!!Imhaeuser JuttaSally 2012-11-09 19:28
Liebe Kathleen liebe Billy,
wie gut so etwas wie Euch im Verein zu haben! :roll: Das war ein Mammuthprojekt und wir danken Euch dafür. 10 süße Fellnasen haben jetzt ein neues schönes Leben vor sich. 10 neue Besitzer bekommen viel Liebe zurück. Ich möchte Alle , die so sehnsüchtig wie ich auf die neuen Ankunftsbilderwarten, bitten, auch ein Mal einen Kommentar zu schreiben. Es bedeutet für diejenigen, die ehrenamtlich viel Mühe und Zeit opfern ein kleines Anerkenntnis und ein kleines Danke. Das motiviert uns doch noch mehr. Wir haben doch gemeinsam ein Ziel: möglichst vielen Schnuffis ein gutes Leben zu bescheren.
Es grüßt Euch
Jutta Imhäuser
 

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