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Ankunft in Hamburg, 03. Dezember 2012

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Am Montag, dem 03. Dezember war wieder Reisetag mit Ankunft in Hamburg.

8 Hunde in Not traten, begleitet von unserem lieben Fellnasen-Transporteur Wolfgang Kohnke, die Reise von Paphos nach Hamburg an.

Wieder ein toller Einsatz aller Beteiligten, viel Logistik hüben wie drüben, wieder Schnuffie's aus dem Tierschutz, deren Schicksal sich gewendet hat und was wären wir...

...ohne unsere unermüdlichen Reisebegleiter, Fellnasen - Transporteure, Spender und Helfer und die Pflegemamas und Pflegepapas !!!

Auf dem Flieger waren: (bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)
Bertie Blondie
Emil Louie
   
Maisie Molly
   
Ted Toni
   
Bilder noch auf Zypern
Fotos: W. Kohnke
   
   
   
   
Bilder von der Ankunft in Hamburg
Fotos: Th.
Warten auf...  ..."unsere" Schützlinge 
 
Bilder der Neuankömmlinge
Ted
Maisie
Molly
Toni
Blondie
Louie
Emil
Bertie

Liebe Hundefreunde,

es war wie stets ein aufgeregtes und buntes Gewusel. Dabei hat jede Ankunft ihre eigene Besonderheit, ihren eigenen Charme und die Emotionen gehen bei allen Beteiligten - ihre eigenen Wege.

Eines jedoch ist immer gleich: Hundemagie liegt in der Luft, denn wenn Fellnasen aus dem Tierschutz endlich ihren Menschen treffen - bleibt kaum ein Herz unberührt.

Dackel Bertie's (li.) Geschichte ist herzzerreißend. Er überlebte 4 Jahre lang in einer Tötungsstation, weil er sich total unauffällig, immer im hintersten Winkel einer Hütte versteckte. Was hat dieser Hund nur durchgemacht und was hat man ihm angetan???

Reisebericht geschrieben von Wolfgang Kohnke


Unsere Hunde konnten es gar nicht fassen, dass ich gestern so früh aus dem Bett gesprungen bin. Sie machten jedenfalls nicht mit und hielten ihre Körbchen weiterhin warm.

Nach so einem Tagesbeginn begab ich mich dann nach Hamburg, um über Nürnberg nach Paphos zu gelangen. Hier pünktlich angekommen, stand ich im wahrsten Sinne des Wortes im Regen, ich wurde nämlich nass sobald ich ins Freie trat. Es war der erste Regen, den ich je auf Zypern erlebte.

Nach für mich kurzer Wartezeit kamen Helen und Lana auf dem Parkplatz an, entgegen der Einbahnstraßenregelung. Ich hatte aber immer „regel-gerecht“ nach ihnen Ausschau gehalten, und nun kamen sie von achtern .... . Aber nicht nur die Beiden, sondern auch die Gründe meiner Zypernreise, die sie im Wagen bei sich hatten.

Es waren acht Vierbeiner mit Fellnasen und wedelnden Ruten. Die wurden aber so schnell in ihre Transportbehälter verpackt, soweit sie es nicht schon waren, und dann ging es auch schon zum Einchecken. Zeit für irgendwelche Fotoaufnahmen hatte ich daher nicht.

Die freundliche Supervisorin schaute auf ihr linkes Handgelenk und meinte, zum Einchecken sei es jetzt noch zu früh. In dreißig Minuten, ja ... . Das hat sie aber nicht den Hunden gesagt. Einem von ihnen ist es zu langweilig geworden, und das ließ er auch die ganze Halle mit den darin befindlichen Reisenden wissen. Nach etwa 10 Minuten ging es dann doch los mit dem Eincheckvorgang, der nach etwa fünfzehn Minuten abgeschlossen war. In der Halle war es nun wieder ruhig geworden.

Auf dem Rückflug gab es zunächst eine „unebene Wegstrecke“, die von den Beiden in der Puppy-Tasche zu meinen Füßen eher zum Einschlafen genutzt wurde. Bei der Landung in Nürnberg fingen diese Beiden an sich lauthals zu melden, als ob der Eine dem Anderen in die Magenkuhle getreten hätte. Jedenfalls waren sie wach geworden, und ich wusste nun, dass sie noch leben.

Während des gesamten Fluges war von ihnen kein Mucks zu hören gewesen. Selbst der neben mir sitzende Fluggast schaute mich immer fragend an, wenn ich von meinen beiden vor mir in der Tasche befindlichen Hunden sprach. Erst als er sie gehört und kurze Zeit später in der Tasche sah, war ich ein Gesprächspartner für ihn, aber da war der Flug bereits beendet. Als seine Frau die beiden Kleinen sah, hat er aber gerne eine Visitenkarte mitgenommen.

In Hamburg sind wir dann mit der Verspätung von 1 min (!) in Worten: einer Minute gelandet. Als ich dann den ersten Gepäckwagen in den öffentlichen Bereich schob, war man über unser Erscheinen überrascht, weil die Anzeigetafel im Ankunftsbereich uns zu dieser Zeit noch ca. 20 Minuten in der Luft wähnte.

In der nächsten Zeit könnte es sein, dass es keine Verspätungen oder pünktliche Landungen mehr gibt, denn es hat sich noch keine Airline zu einem Flugplan für begleitende Flüge nach Zypern bekannt.

Ich freue mich sehr, dass die acht Fellnasen nun ein neues Leben beginnen können und hoffe, dass sie den bisherigen Teil ihres Lebens möglichst schnell vergessen. Ich glaube, die ersten Anzeichen dafür bei einigen Hunden bereits beim Empfang im Flughafengebäude erkannt haben zu können.

Wolfgang
Ein Video von der Ankunft in HH wurde auch gefilmt

Video: Wolfgang Kohnke & Th. / Schnitt: Th.

(Hinweis: Sie können die Qualität am Zahnradsymbol in der unteren Videomenüleiste bis auf HD "hochschrauben")

Liebe Freunde der Hunde in Not,

bitte kommt alle heil und gesund nach Hause und lasst bald von Euch hören.


Nach teilweise schwerem Schicksal geben diese Schnuffie’s ihr Leben jetzt mit neuem Vertrauen und so wie es nur Hunde können, in die Hände ihrer neuen Menschen.

Sie und wir glauben an eine tolle Zukunft und auch daran, dass sie nie wieder enttäuscht werden und wünschen Ihnen von Herzen - ein langes und wunderschönes “Hundeleben”.

Es sind Hunde aus dem Tierschutz und sie wurden alle geboren, um eines Menschen Freund zu sein.... nicht, um von Menschenhand zu sterben!

Kommentare  

 
#1 Es tut gut!!!Imhaeuser JuttaSally 2012-12-05 14:52
Wolfgang, es tut sooooo gut wieder einen humorvollen , netten Reisebericht zu lesen. Danke, dass Du immer noch Zeit dafür findest. bin ganz glücklich, wieder mit zu erleben wie 8 kleine Schnuffis endlich ein neues schönes zu Hause und damit eine neue liebe Familie und ein schönes Hundeleben bekommen. Viele traurige Schicksale,wenige Erfolgsstorys und doch lohnt es sich. Wir hoffen alle, dass es bald eine positive Entwicklung mit den Zypernflügen gibt :sigh: . Euch Allen eine schöne Adventszeit und liebe Grüße
Jutta
 

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