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Drei Fahrer, ein Van, 14 Hunde, ihre lange Reise...

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arrivaldogsromania29062013...und das unglaubliche Engagement der rumänischen Tierschützerin Simona. Am Samstag, dem 29. Juni konnten die Fellnasen Pongo, Jewel, Jethro, Kia, Lucky, Anda, Skypi, Bubu, Busy, Gini, Afra, Buzi, Chapy und Gina, ihre Reise in ein neues Leben antreten.

Wieder ein ganz besonderer Einsatz aller Beteiligten, bitte siehe auch den Bericht von Frau Dr. Renate Engel. Viel Logistik hüben wie drüben, wieder Schnuffie's aus dem Tierschutz, deren Schicksal sich gewendet hat und was wären wir...

...ohne unsere unermüdlichen Reisebegleiter, Fellnasen - Transporteure, Spender und Helfer und die Pflegemamas und Pflegepapas!!!

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Mit im Van fuhren: (bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)
afra anda
Afra Anda
bubu busy
Bubu Busy
buzi chapy
Buzi Chapy
gina gini
Gina Gini
jethro jewel
Jethro Jewel
   
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Kia Lucky
   
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Pongo
Skypi
   
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Bilder noch in Rumänien
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  Bilder der Übergabe des 1. Hundes
in Österreich
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Jethro der jetzt Stromberg heißt... ...mit seinen glücklichen Hundeeltern
  Bilder von Stromberg im neuen Zuhause
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 Bilder der Übergabe 4 weiterer Hunde
in Bedburg Hau
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Jewel und ihre neue Familie Afra und ihre neue Familie
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Anda mit ihrer... ...neuen Mama
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Und Pongo mit seiner... ...neuen Hundemama
Ein Bild aus Owschlag bei Dr. Renate Engel
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Bilder der Übergabe von Chapy & Gini
in Bremen
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Chapy und seine... ...neue Hundemama
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Und Gini, die jetzt Anda heißt... ...mit ihren neuen Hundeeltern
Bilder von Anda im neuen Zuhause
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Bilder von Luckys OP in Rumänien
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Bilder der Übergabe von Lucky
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Bilder von Lucky im neuen Zuhause
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Reisebericht 28./29. Juni geschrieben von Dr. Renate Engel

Es ist auf Zypern genauso wie in Rumänien, und manchmal könnte man seelisch daran zerbrechen. Aus beiden Ländern kommt ein ständiger Nachschub von verzweifelten geschundenen, halb verhungerten und verdursteten Kreaturen in höchster Not und Lebensgefahr, die ALLE unserer Hilfe bedürfen, und wir müssen dagegen ankämpfen und es gibt kein Innehalten, kein Verschnaufen, keinen Urlaub und keine Pause.

So war es auch jetzt wieder in Rumänien, einige Welpen aus den Würfen vom Mai mussten noch dringend neue Hunde-Familien in Deutschland bekommen und vor einiger Zeit waren 4 schwarze ca. 3-Wochen alte Winzlinge bei unserer rumänischen Tierschützerin Simona im Pappkarton vor der Haustür abgestellt worden und hatten sich inzwischen unter 24-stündigem Dauer-Schnuller-Einsatz und weiterer guter Pflege zu 3 Monate-alten, 11 kg schweren Draufgängern entwickelt. Außerdem hatte es wieder NOTFÄLLE gegeben.

Gottseidank hatten Jutta und Frauke seit unserem letzten Transport aus Rumänien im Mai wieder emsig Hunde vermittelt, so dass sogar eigentlich 2 Transporte geplant waren, einer Anfang Juni mit dem West-Deutschen Christoph, so wie der letzte Transport, und ein Transport mit Simona, mit ihren 4 schwarzen „Kraftmeiern“ ca. am 10. Juli, doch leider stand unsere Logistik dieses Mal durch viele „Umstände“ unter keinem guten Stern:

1. Zunächst waren da mal die Überschwemmungen im Donau-Raum, Österreich, Bayern, Tschechei etc. Also: Die Fahrt der Hunde mit Christoph nach Deutschland wurde bis auf weiteres verschoben.

2. Als sich die Lage entspannte meldete Christoph Verzögerungen zunächst unbekannter Ursache, dann meldete er Probleme mit dem Fahrzeug und verschob den Abfahrtstermin immer von einem Tag zum anderen. Ein Telefonat nach Rumänien, in dem ich Christoph BESCHWOREN  HABE, er möge doch zum vereinbarten Zeitpunkt starten, brachte auch nichts.

Die arme Jutta musste 14 (in Worten vierzehn) ungeduldig wartende Hunde-Eltern mehrfach telefonisch umbestellen und vertrösten. Da war es nicht erstaunlich, dass sogar Zweifel an unserer Seriosität aufkamen. UND DAS NUR, weil EIN MANN SEINEN JOB NICHT MACHTE!!! Simona, Jutta und mich hat das mehrere Nächte Schlaf gekostet.

Schließlich hatte Simona kurz entschlossen einen anderen großen Kastenwagen gemietet, was in Rumänien nicht selbstverständlich ist, da es dort keine gewerblichen Autovermietungen gibt. Nun konnte sie (selbst) erst am Freitag fahren und musste noch 2 Fahrer mitnehmen. (Mehr als 5 Hunde pro Person im Auto sind nicht gestattet, und nun waren es schließlich 14 Hunde im Wagen.)

Vielleicht war es aber trotzdem genau richtig so, denn 3 Tage vor der Abfahrt rief mich Simona noch mal an und sagte: „Wir haben hier noch einen Notfall, Lucky, er hatte einen riesigen Abszess am Bein, nun ist er operiert und hat eine große OP-Wunde, und er pult sie immer wieder auf, weil er so alleine ist, und ohne medizinische Versorgung überlebt er es nicht. Kann er mit?“

Lucky hatte sich vor einiger Zeit in TIMISOARA / MOSNITA vor Simonas Autoreifen gelegt und sie quasi GEZWUNGEN, ihn mitzunehmen- wir berichteten. Nun haben wir „auf den letzten Drücker“ hin und her telefoniert und wieder mal hat die liebe Frau Brigitte Büchner aus Schleswig ein super nettes Ehepaar aus Großenrade aufgetrieben, die Lucky adoptiert haben. LUCKY, der Glückliche!

Einen Hundekumpel hat er auch, aber der Reihe nach…

Kurz bevor Simona nun endlich aus TIMISOARA losfahren wollte, klingelte wieder bei mir in Owschlag das Telefon-  Simona:

Notfall!!! Es ging mal wieder um die bedauernswerten halb verhungerten Hündinnen des rumänischen Ärztehepaares (wir haben in verschiedenen Hundeanzeigen davon berichtet). Eine dieser 3 Hundemädels, Abby, hatten wir schon früher vermitteln können. Sie wohnt jetzt in Hamburg. Auf Kia, die zweite Hündin, wartet nun eine liebe Familie in Bordesholm - Rettung im letzten Moment. Bei dem Ärztehepaar wäre sie mit einer Kartoffel/Möhre pro Tag „als Nahrung“ verhungert. Bei den Sintflut-artigen Regenfällen und Überschwemmungen der letzten Zeit, die auch Rumänien heimgesucht hatten, hatte sie mit ihrer Schwester Skypi ohne Unterstand und Regenschutz und praktisch ohne Futter bei diesen Leuten ihr ganzes armes Leben pitschnass und ungeschützt auf der Terrasse verbringen müssen. Ihre Schwester Skypi hatte nun versucht mit letzter Kraft über einen Zaun zu springen, um von dem Grundstück zu entkommen. Sie war zu schwach gewesen, und hatte sich an den spitzen Zacken und Spitzen des Zaunes die Innenseite des Hinterbeines so tief aufgerissen, dass sie um ein Haar verblutet wäre. Sie wurde von einer Nachbarin gefunden und dann vom Tierarzt notoperiert. Nun steckt ein Drainage-Röhrchen in ihrem Bein. Aber ohne tägliche Antibiotika-Gaben, ohne adäquates Futter und ohne tierärztliche Nachsorge erwartete sie der sichere Tod.

Kann ---„Skypi nicht auch noch mit???“ Wieder folgte ein Telefonmarathon, wieder die erlösende Nachricht: Inga in Bordesholm, die Nachbarin von Moni und Hartmut, den lieben Hunde-Eltern von Kia, nimmt Skypi in Pflege. Rumms! Simona und mir fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen. Nun konnte es endlich losgehen mit unserem Transport nach Deutschland.

Ich werde hier stellvertretend für Simona über die Fahrt berichten, da Simona nicht Deutsch spricht und ich sozusagen jeden Moment am Telefon miterlebt habe, denn ich telefonierte ja mit Simona auf Rumänisch und habe die werdenden deutschen Hunde-Mamas und –Papas koordiniert, damit auch jeder sein „Baby“ zur rechten Zeit bekommt. Außerdem habe ich die Strecke Rumänien-Deutschland schon selbst unzählige Male im Auto zurückgelegt und habe Simona/Fahrer und ihre Hunde im Geiste begleitet.

Also startete Simona mit ihren Begleitern und 14 Hunden im Gepäck um 18.00 deutscher Zeit am Freitagabend von TIMISOARA aus gen Westen. Erster Stopp sollte PANDORF in Österreich sein, ein großes Hotel an der Strecke, 470 km von TIMISOARA entfernt, wo die ersten 2 Hunde übergeben werden sollten. Eine Dame sollte aus Fischbach (bei Graz) kommen, um Welpe Gina (eine Tochter von Skypi) abzuholen, und eine Dame sollte aus Wien kommen, um Welpe Jethro (aus TIMISOARA/MOSNITA) abzuholen. Simona sollte mitten in der Nacht in PANDORF ankommen. Aber die Dame aus FISCHBACH war telefonisch nicht zu erreichen. Auch nicht per E-Mail. Ich geriet in Panik.

Nach dem auch Jutta und auch Simona mit ihren Kontaktversuchen bei der Fischbacherin kläglich gescheitert waren, beschlossen wir, die kleine Hündin Gina mit nach Deutschland zu nehmen und Jutta musste für sie quasi „über Nacht“ eine Pflegestelle suchen. Schaffte sie auch. Sim-salabim……

Zu nachtschlafender Zeit rief ich dann die Dame (die selbst Tierärztin ist) aus Wien auf ihrem Handy an, die inzwischen den Welpen Jethro in PANDORF von Simona bekommen hatte;  „Na, wie sieht es aus? Gefällt Ihnen Ihr kleiner Wauwi?“ In charmantem Österreichisch kam durch den Äther: „Wir sind restlos glücklich.“  Das hörte ich gern, legte mir die anderen Telefon-Termine für West-Deutschland für den nächsten Morgen ganz früh auf den Termin-Kalender und war gerade ein bisschen eingenickt, da klingelte mein Telefon und Simona ächzte: „Wir werden ca. um 11.00 in Bedburg-Hau sein. Skypi demoliert ihre Transport-Box und besteht darauf, vorne auf meinem Schoß zu sitzen. Hast Du eine Ahnung, was es heißt, einen mittelgroßen Hund 30 Stunden lang im Auto auf dem Schoß zu haben?“

„Ja, murmelte ich, hatte ich auch schon einen Hund 30 Stunden im Auto auf dem Schoß, gute Nacht, bzw. gute Fahrt.“  

Am nächsten Morgen rief ich 4 werdende Hundebesitzer-Familien an. Sie alle wohnen ca. 2 Autostunden von Bedburg-Hau entfernt, das liegt westlich des Ruhrgebietes, unweit der niederländischen Grenze, und sie alle konnten am Sonnabend früh aus verschiedenen Richtungen zu dem privaten Tierheim in Bedburg-Hau fahren, das von Beatrix, einer Freundin von Simona, geführt wird.

Meine werdenden Hundebesitzer waren schon voller Vorfreude gestartet, da klingelte schon wieder das Telefon: „Hier ist Simona, wir sind hier im Raum Frankfurt. Es gießt in Strömen. Wir fahren seit 2 Stunde Schritttempo. Vor 14.30 bis 15.00 sind wir nicht in Bedburg-Hau. Tschüss.“ Glücklicherweise hatten sie alle Verständnis für die Lage und saßen vergnügt bei Beatrix im Garten bis schließlich Simona und Company um 15.00 Uhr eintrudelten. Die Hunde konnten sich „die Pfoten vertreten“ und „Pipi machen“.

Dann wurde der Welpe Jewel von Simona seinen neuen Besitzern aus Krefeld übergeben.

Alsdann bekam die kleine Hündin Afra (3 Mon.), eine von Simonas schwarzen Power-Flaschenkindern, eine neue Hundemama aus Hückel-Höven, die erwachsene Hündin Anda (TIMISOARA / MOSNITA) wurde ihrer neuen Hundemama aus Vicht-Stollberg übergeben, und der Welpe Pongo fuhr mit seiner neuen Hunde-Mama in sein neues Zuhause nach Haan.

Nach Abwicklung aller Formalitäten fuhr Simona die ca. 3,5 Autostunden weiter in Richtung Bremen und kam kurz vor Bremen in einen dicken Stau – stop and go – das hieß, die Hunde-Mama in Bremen und die Familie aus Faßberg, die in Bremen schon sehnsüchtig wartete, mussten sich bis 20.30 weiter in Geduld üben… Ich rief inzwischen alle frischgebackenen Hundebesitzer an, um mich zu erkundigen, ob alles zu ihrer Zufriedenheit verlaufen war und hörte zu meiner großen Freude von 4 verschiedenen Parteien ein einhelliges: „WIR SIND RESTLOS GLÜCKLICH!“  Als sich Simona kurz nach 21.00 nach Ablieferung des Jack-Russel-Mixes Chapy in Bremen und der kleinen Hündin Gini (Tochter von Skypi) wieder auf die vorerst letzte Teilstrecke dieser Reise machte, (von Bremen nach Owschlag zu mir) führte ich die letzten telefonischen Nachfragen durch. Aus Bremen hörte ich: „Chapy ist GENAU der Hund, den ich immer haben wollte. Er ist WUNDERSCHÖN und er hat WUNDERSCHÖNE AUGEN. ICH BIN RESTLOS GLÜCKLICH.“  Aus Faßberg hörte ich von der netten Familie: „Wir sind sehr glücklich zu dieser Hündin. Sie ist so lieb und so süß.“ Genau das wollte ich hören.

Inzwischen war ich nicht mehr allein zuhause, sondern hatte liebe Gäste bekommen, nämlich:

1. Moni und Hartmut aus Bordesholm mit Kuchen, die bei mir auf die Ankunft von Simona und Kia warten wollten

2. Inga mit ihrem Sohn Karl, 2 Jahre jung, die Skypi erwarteten , und

3. ein sehr nettes Ehepaar aus Güby, das Simonas schwarzen Kraft-Maxe-Flaschen-Welpen Buzi adoptiert hatte, mit Blumen!

Die beiden schwarzen Flaschen-Welpen von Simona Busy und Bubu waren auch noch dabei und die kleine Gina, die in Österreich nicht abgeholt worden war, außerdem der Rüde Lucky.

ALSO INSGESAMT 7 (SIEBEN HUNDE AUF EINEN STREICH, ALLE IN MEINEM WOHNZIMMER)

Und dann kamen sie um 23.00: Alle rein in die gute Stube. Wer hat jemals gesagt, rumänische Straßenhunde können sich nicht benehmen? Diese Vierbeiner vom Balkan benahmen sich makellos und nach allerfeinster Etikette. Alle vertrugen sich untereinander, niemand beachtete oder ärgerte meine Tiere. Keiner machte etwas kaputt. Meine 10 Katzen waren etwas erstaunt aber keineswegs verängstigt. Allerdings sind meine Tiger selbst „Exil-Rumänen von der Straße“ und großzügig und weltoffen, wie es sich gehört.

Mit meinen menschlichen Gästen war ich sofort „per Du“ und sie nahmen voller Wärme und Zuneigung Kia und Skypi in Empfang, die beide in einem ERBÄRMLICHEN ZUSTAND waren. Allerdings war Skypis OP-Wunde vernäht, und mit Drainage. Antibiotika hatte Simona schon mitgebracht. Es entwickelte sich eine angeregte interessante Unterhaltung über Hunde! Um 00.30 brachen meine Gäste nach einem wunderbaren Abend nach Güby, bzw. nach Bordesholm auf. Skypi und Kia ließen sich problemlos anleinen und folgten vertrauensvoll. Welpe Buzi auf dem Arm des Hunde-Papas.

Am nächsten Morgen hängte ich mich wieder an das Telefon und fragte bei Inga, bei Moni und in Güby nach, wie die erste Nacht und das erste Frühstück verlaufen sei. Hocherfreut hörte ich von Inga, dass sich Skypi „pudelwohl“ bei ihr fühlt (das hatte ich auch nicht anders erwartet). Moni erzählte mir, dass sich auch Kia vom ersten Moment an ZUHAUSE gefühlt habe, dass man aber darüber nachdenken würde, Schwester-Hündin Skypi später eventuell auch zu sich zu holen. In Güby bekam ich auch ein super positives Feedback, und kaum hatte ich meine Telefonate beendet, da klingelte es an der Tür und es erschien ein sehr nettes Ehepaar aus Großenrade, um Lucky abzuholen. Sie hatten ihren ungarischen (kastrierten) Jagdhund mitgebracht, und bei der allerersten Begrüßung strebten die beiden Hunde Schweifwedelnd aufeinander zu, begannen zu spielen und sich sogar zu lecken.  Alles vom Feinsten. Lucky, der Glückliche, endlich eine Familie, endlich ein ZUHAUSE.

Nun wurde es auch für Simona langsam Zeit wieder an die Weiterfahrt zu denken, obwohl sie und ihre wackeren Fahrer sich liebend gern noch ein wenig länger in meine Gästezimmer zurückgezogen hätten. Schließlich hatten sie über 2000 km praktisch non-stop hinter sich, denn zu den 1550 km Luftlinie von TIMISOARA-OWSCHLAG hatten sie auch noch ein paar Umwege dazu gemacht. Und nun auch noch der Rückweg! Als Nächstes musste jetzt Welpe Gina, die verhinderte Österreicherin, zu ihrer Pflegestelle zu der lieben Monika nach Lübeck. Hier empfahl sich ein Treffpunkt an der Tanke an der A21 in Schackendorf, (bei Bad Segeberg) von der Simona dann gleich weiter nach Berlin rauschen konnte, um in Potsdam ihren letzten schwarzen Welpen Busy abzuladen. Natürlich kamen die 3 Rumänen wieder vor Berlin mit ihrem Wagen in einen Stau, so dass sie erst am Sonntag Abend um 21.00 in Potsdam eintrafen. Langsam taten die Drei mir wirklich leid.

Den schwarzen Welpen Bubu behielt ich über Nacht bei mir und brachte ihn am Montag zu der lieben Jenifer + Mann nach Sörup (Pflegestelle), wo er nächsten Samstag von seinen neuen „Neumünsteraner“ Hunde-Eltern abgeholt wird. So ein Kraftprotz von 11 kg/ 3 Monaten ist doch ein rechter Racker und überfordert die alte Renate etwas…

Schlussendlich hatte das Trio im weißen Kastenwagen seine Hunde-Mission erfüllt und durfte nun die lange Heimfahrt über Ostdeutschland, Tschechei, Slowakei und Ungarn nach Rumänien wieder antreten.

Eines der letzten Gespräche, das mich von Simonas Handy erreichte, möchte ich WÖRTLICH wiedergeben:

„Hallo, Renate, ich bin's. Haben eben die rum. Grenze passiert. „Tierfreund“ getroffen: Ein Beamter hat gefragt: Wo kommen Sie denn her mit den ganzen leeren Transportboxen?… Hunde?... Sind Sie eine Organisation???... Ich habe auch eine Hündin! Mir ist eine zugelaufen! Sie hat gleich eine ganze Menge Welpen geworfen!!!... BITTE!!!... BITTE!!! …HELFEN SIE MIR!!! ICH WEISS NICHT WOHIN MIT DEN GANZEN HUNDCHEN, BEIM BESTEN WILLEN NICHT!!!...- GEBEN SIE MIR IHRE TELEFON-NUMMER!!! ICH GEBE IHNEN AUCH MEINE TELEFON-NUMMER!!!... und dann leise: Ich könnte Ihnen auch ein bisschen helfen…“

Ja, oder das Gegenteil, wenn ich Dir NICHT HELFE, denkt Simona und erinnert sich an unzählige Akte der Willkür an rum. Grenzübergängen…. Aber vielleicht meint der Mann es ehrlich. Er liebt halt Hunde und ist verzweifelt und ratlos, genau wie Simona so oft…. Sie ist zuhause, Rumänien hat sie wieder. Aber jetzt muss sie erst mal schlafen.

Ich denke über ihren Anruf nach. Ich habe noch die Stimmen der vielen mir unbekannten Menschen im Ohr, die mir ALLE im Brustton der Überzeugung sagten: „Ich bin überglücklich… Wir sind glücklich…“

Glückliche Menschen, glückliche Hunde, und plötzlich sind die Sorgen, der Frust, die Nervosität und der Ärger — alles ist vergessen.

Ich bin glücklich. Es ist ansteckend. Ich möchte allen Menschen danken, die bei der Anschaffung eines Hundes bei ihren Überlegungen DIE RETTUNG EINER LEIDENDEN KREATUR IN DEN VORDERGRUND STELLEN, und uns vom Verein wünsche ich die Kraft weiter zu machen, immer weiter, irgendwie. Der Motor für unser Handeln ist unsere unwandelbare und bedingungslose LIEBE zu unseren Hunden, eben:

HUNDELIEBE-GRENZENLOS

Eure

Renate

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reel-left-2 Ein Video der Ankömmlinge
in Bedburg Hau & Owschlag
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Video:
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Kommentare  

 
#6 Besser geht nichtAndrea & Archibald Klähn 2013-07-04 15:50
Liebe Renate, liebe Simona,

das war wieder eine Meisterleistung, die man nicht wirklich in Worte fassen kann !!

Wir freuen uns für alle Hunde, die ein neues und besseres Leben gefunden haben:-)
Besonders natürlich für Kia und Skypi. Unsere Abby (Ada)würde die beiden gern mal wiedersehen. Vielleicht klappt es ja mal :-)

Alles Liebe für die neuen Hundebesitzer und habt eine Menge Spass mit den so lieben Fellnasen. Sie brauchen jetzt ganz viel Wärme....

Danke Euch

Fröhliche Grüsse Andrea & Archie
 
 
#5 Baby BubuJennifer 2013-07-04 14:36
Liebe Renate,
der kleine Bubu ist ein ganz toller süßer Hundejunge, der hier immer mehr aufblüht und sich puddelwohl unter den drei großen Hunden fühlt. Gut, dass du ihn hier vorbeigebracht hast. Wir sind alle schwer verliebt in ihn und wir freuen uns, dass er trotz aller widriger Umstände gerettet wurde und nun ein schönes Hundeleben hier in Deutschland leben darf.
Liebe Grüße aus Sörup Jennifer und Familie
 
 
#4 Einfach nur toll..Stephanie Massolle 2013-07-04 14:02
.....unbeschreiblich, was Ihr da wieder geleistet habt!!!
Hut ab....

Und besonders freue ich mich auch, dass Skypi da auch endlich raus ist.
 
 
#3 sehr beindruckendSusanne Wiegand 2013-07-04 11:12
ich finde es immer wieder sehr beeindruckend wie Simona ihre Schützlinge nach Deutschland bringt. 2000 km mit 14 Hunden - das ist eine großartige Leistung - und dann die Organisation/ Übergabe vor Ort = Improvisation pur - Hut ab Frau Dr. Engel.. Und großes Kompliment an die Vermittler, die es immer wieder schaffen alles passend zu machen....Die glücklichen Gesichter der neuen Hundeeltern und die leuchtenden Augen der Hunde zeigen euch das sich der Riesenaufwand gelohnt hat :lol:
Danke auch für die vielen schönen Bilder und das Video (als wäre man live dabeigewesen).....
 
 
#2 Eine wirklich unglaubliche Geschichte!Stefanie PL 2013-07-04 08:58
Schön, dass es so tierliebe Menschen gibt, die solche Strapazen auf sich nehmen um die Hunde zu retten. Durch unsere rumänischstämmigen Nachbarn weiß ich, in welchem Elend die Hunde in Rumänien leben müssen.

Ganz erstaulich finde ich aber, dass es hier bei Hundeliebe-grenzenlos gelingt, dass so viele Menschen zusammen an "einem Strang ziehen" und dadurch scheinbar Unmögliches möglich werden lassen.

Das ganz besondere Engagement von Simona wird durch die glückliche Vermittlung so ganz besonders gewürdigt.

Ich wünsche Ihr und dem ganzen Team weiterhin viel Erfolg, Kraft und Durchsetzungsvermögen, um auch noch anderen Hunden helfen zu können.

Schön, dass es solche Idealisten gibt!

VG
Stefanie Pickahn-Lier
 
 
#1 Großartig!!!Britta Mammen-Behrendt 2013-07-04 08:04
Ich habe den Reisebericht verschlungen und bin wirklich unglaublich beeindruckt und froh. So froh, dass es so tolle Menschen gibt, die sich um die Hunde in Rumänien kümmern und hier, die dabei helfen, sie zu vermitteln und diese Wahnsinnsfahrten und Übergaben organisieren.

Und dann diesen Marathon auf sich nehmen, damit die Fellnäschen hier wohlbehalten ankommen.

Da kann ich nur sagen: Hut ab und Danke dafür!!!!!!!!!!!!

Den Hunden ein "Willkommen im Leben" und alles Gute im neuen Zuhause.

LG Britta mit Kessy und Baco
 

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