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Eddy (ehemals Atlas) lebt jetzt seit 1 Monat bei uns. Und wir lieben ihn mit jedem Tag mehr.

In den ersten Tagen noch sehr ängstlich, z.T. panisch bei einigen Geräuschen (Zischen, Metall auf Metall) und großen „Plastiktüten“ (Laubsäcke, abgedeckte Motorräder) hat er ganz schnell Vertrauen gewonnen. Täglich nahm seine
Vorsicht ab; jetzt nach vier Wochen glaubt uns keiner mehr, dass er aus dem Tierschutz und einem Tierheim stammt. Nur belebte Einkaufsstraßen stressen ihn noch. Das üben wir allerdings auch zu selten.

Tägliches „Kampfschmusen“ gehört nun in unser Programm, Eddy genießt es hemmungslos, überall, wirklich überall gestreichelt zu werden – das ist ihm fast noch wichtiger als die Spaziergänge an die Elbe oder in den Park.

Bereits nach drei Wochen konnten wir die Schleppleine in die Ecke schmeißen: Eddy kommt, wenn man ihn ruft und er bleibt stets mit einem Auge zu uns schielend in unserer Nähe. Sein allerliebstes ist der Elbstrand. In dem Moment, wenn er den Sand unter seinen Pfoten spürt, ist er der lebenslustigste, niedlichste, aufgeweckteste und verspielteste Hund weit und breit. Auf jeden Hund geht er freundlich zu, fragt zum Spielen an und kann ruhig „nein“-Sagen, wenn es ihm zuviel wird.

Die sanften Elbwellen reizen ihn zwar immer wieder, dennoch wagt er sich nicht weiter als bis zu den Knien ins Wasser. Ist kein Kumpel zum Spielen da; auch nicht schlimm. Eddy spielt mit sich allein! Stöcker und Laubblätter werden von ihm durch die Luft gewirbelt und er rennt selbst hinterher.

Eddy und unsere Tinky (Katze): Kein Problem. Man nimmt sich wahr, zeigt distanziertes Interesse und lässt sich in Ruhe. Eddy ist auch ein Glücksfall in Sachen Erziehung. Leichter kann man es nicht haben: Zweimal mit einem deutlichen „Nein“ das Fressen des Katzenfutters (das natürlich viel leckerer ist, als das eigene verboten, einige wenige deutliche „Neins“ beim Springen auf die Betten in den Anfangstagen: Nicht mal, wenn Eddy allein ist (was natürlich auch kein Problem ist), geht er an irgendetwas, was ihm mal verboten wurde.

Er weiß inzwischen genau, welche auf dem Boden liegende Dinge seine sind, an denen er kauen und mit denen er spielen darf und er hält sich daran. Er geht bereits auf Kommando „bei Fuß“, sensationell für einen „Streuner“ nach vier Wochen. In der Hundeschule wird er nur noch „der Streber“ genannt ;-).

Eddy bellt nicht und war von Anfang an stubenrein. Es klinkt wie ein Märchen und wir finden, irgendwie ist es auch eines. Nie hätten wir gedacht, dass wir es mit einem Hund, der wahrscheinlich schon viel, eben vielleicht auch schon viel Schlimmes erfahren hat, so einfach und schön haben können.

Alle lieben ihn. Auf der Straße wollte man ihn uns schon zweimal abkaufen, viele haben angeboten auf diesen tollen Hund aufpassen zu wollen. Doch noch reißen wir uns um jede Minute mit ihm. Schön, dass es Eddy jetzt für unsere
Familie gibt.

Familie W. aus Hamburg 7.11.2011

Kommentare  

 
#2 Thank youSandra Exley 2011-12-13 15:33
Wow, such great news about our handsome Atlas. He was indeed a shy boy but he was so eager to please. Thank you so much for sending us this update and photo's of him. Thankyou for giving him a lovely home.
Sandy from ARGOS
 
 
#1 Große FreudeNicole Völkel 2011-12-10 13:28
Liebe Familie W.
Ich freue mich sooo sehr das zu lesen.
Toll das Eddie bei Ihnen so herzlich aufgenommen und angekommen ist denn auch wir als Pflegefamilie haben ihn sehr schnell ins Herz geschlossen.
Viel Glück und viel Spaß weiterhin mit Ihrem neuen Familienmitglied.
lieben Gruß
Nicole Völkel :lol:
 

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