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Nachdem im August 2011 unser Jack Russel Terrier Benno 15-jährig verstarb war uns klar, dass unsere adoptierte Spanierin Duna, ein Labradormix, nicht lange alleine bleiben soll.

Im November wurden wir dann fündig bei Ihrem Verein „Hundeliebe-Grenzenlos“. Der kleine Toby war uns sozusagen „zum Greifen nah“. Er durfte seine ersten 2 ½ Wochen in Deutschland bei seiner Pflegefamilie Völkel verbringen und das gerade mal 15 Autominuten von uns entfernt. Anfang Dezember zog Toby bei uns ein und unser Rudel war wieder komplett. Seither verging kein Tag, an dem wir nicht riesigen Spaß mit ihm hatten. Es verlief schon nahezu unkompliziert mit ihm und seiner Entwicklung. Nun gut, er brachte eine entscheidende Voraussetzung mit: Trotz schlechter Erfahrungen zeigt er sich unerschrocken und sicher, der perfekte Kontrast zu unserer Duna, die ängstlich und unsicher ist.

Eben kam Toby zu mir auf die Couch gesprungen und merkte, wie ich nach passenden Worten und Sätzen zu seiner Geschichte ringe und meinte, er wolle das hier mal übernehmen. Also gut, dann übergebe ich mal an unseren Goldschatz Toby:
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Ich bin gut gelandet und habe hier alles, was ich für mein perfektes Hundeglück brauche! Mein Hundebett ist gleich neben meiner Duna. Sie hat aber ein viel größeres Bett als ich und so tauschen wir mal die Betten oder ich lege mich zu ihr. Wir dürfen aber auch auf die Couch. Da kuscheln wir ganz lange mit Frauchen und Herrchen und den beiden Zweibeiner-Geschwistern Thomas und Stefanie. Mein Hundenapf mache ich ganz brav leer…das muss ich auch, sonst steht Duna „in der Warteschlange“. Frauchen denkt immer, ich könne noch keine 2 Jahre sein. Warum? Nun ja, ich bin so verspielt und quirlig, probiere alles aus, bin neugierig und manchmal tollpatschig. Dabei hole ich doch nur alles nach, was ich als Welpe versäumt habe…auch die Erziehung. Es macht großen Spaß, wenn wir alle zusammen ins Auto steigen und es geht raus in die Natur. Erst mal muss ich sagen: Ich fahre gerne Auto, schaue dabei aus dem Fenster nach allem was sich bewegt. Ich verstehe Duna nicht. Sie findet Autofahren blöd. Aber seitdem ich bei ihr bin, wird es besser. Endlich aus dem Auto gibt es dann Suchspiele und Kommandos, die wir üben… na ja, ich lerne da auch schon von Duna. Ganz oft bringe ich meine Zweibeiner zum Schwitzen, wenn ich dann mal wieder auf Pirsch nach Mäusen bin. Man nennt mich auch den Selbstversorger. Neulich auf dem gefrorenen Angelteich nahe der Leine schaute mich aus dem gefrorenen Eis ein Fischschwanz an. Ich puhlte so lange, bis ich ihn hatte und fraß ihn genüsslich auf. Ich überhörte die Rufe vom Ufer und konnte gar nicht verstehen, warum man mir den Leckerbissen nicht gönnte. Dabei ernähre ich mich gesund! Später wurde  mir klar, dass es auch nachteilig sein kann, Fisch zu fressen: Kuschelfaktor eingeschränkt (…puuuuh!).

Trotzdem, die Zeit vergeht und alle meine „Spaßeinlagen“ sind vergessen und verziehen. Unterwegs finden mich alle Leute lustig und süß… das kann ich ja noch verstehen, aber das sie aus mir tapferen Kerl ein süßes, kleines Mädchen machen, finde ich gar nicht gut… . Frauchen kommt dann immer in Erklärungsnot: „Nein, die große Duna ist eine Hündin und der kleine Toby ein Rüde!“ Egal, ich jedenfalls finde alle Vierbeiner cool.

Ach nein, es ist so: Alle Vierbeiner außer unsere Zwergkaninchen. Denn zu Hause haben wir noch Felix und Teddy. Und diese beiden habe ich zum …… gern. Frauchen kam leider auf die Idee, mir den Zugang zu versperren. Seither stehe ich vor einem verschlossenen Türgitter und kann die Zwergis nur durch die Stäbe sehen. Schade…!!! Aber das Frühjahr steht vor der Tür und ich habe gehört: Die Zwergis sollen in den Garten. Ich wittere meine Chance auf lustige Spiele und schnelle Rennen.

So Ihr lieben Leser, das wichtigste aus meinem neuen Leben wisst Ihr jetzt! Ich hoffe, dass noch viele meiner Hundekumpels auf Zypern und anderswo den Sprung in ein tolles Hundeleben finden.


Ich muss jetzt meine sieben Sachen packen, denn es geht an die Nordsee mit Duna, Frauchen und Herrchen. Unser erster gemeinsamer Urlaub, wie schön!

Liebe Grüße an Euch da draußen, an den Verein und die vielen fleißigen Helfer, ganz besondere Grüße gehen nach Meyenfeld zu meiner Pflegemama Fr. Völkel!


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Toby und sein Rudel aus Wunstorf

Kommentare  

 
#2 Einfach tollNicole Völkel 2012-03-05 19:19
ganz liebe Grüße gehen an Toby und an sein ganzes Rudel.
Wir müssen so oft an den kleinen Schelm denken und freuen uns schon auf ein Wiedersehen :lol:
 
 
#1 Schönes Happy End!Verena 2012-03-05 18:19
Toby, ich freue mich so für Dich, dass Du ein tolles zu Hause gefunden hast! Immer wenn ich in Wunstorf bin (2 mal die Woche) halte ich schon Ausschau ob ich Dich vielleicht mal sehe :-) Bei uns wohnt der Lumpi (Ex-Tommy) Wär doch lustig, mal mit einem anderen Zypernhund zu spielen? Vielleicht bekommen wirs ja wirklich mal mit nem Zypernhund-Treffen hier in unserer Gegend hin?
Liebe Grüße an Dich und Deine Familie von Verena aus Auhagen :-)
 

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