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Lili ex Sage im neuen Zuhause

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Hallo liebe Leute von Hundeliebe Grenzenlos,

Lili kam am 28. August diesen  Jahres in Düsseldorf an (Liebe Menschen hatten sich als Flugpaten bereitgestellt – Danke dafür noch einmal!). Bei langen Telefonaten mit Frau Schlotfeld war mir ein verängstigtes Hundekind avisiert worden, das mit äußerster Vorsicht zu behandeln sei. Lili (vormals Sage) war im Tierheim völlig untergegangen, so dass für die letzten Wochen auf Zypern noch schnell eine Pflegestelle gefunden werden musste. Und entweder hat man dort ganze Arbeit geleistet, oder Klein-Lili wollte etwas Druck machen, um so ganz schnell zu mir zu kommen.

Jedenfalls, als sie im Auto aus der Flugbox auf meinen Schoß gekrochen kam, hat sie mich ganz schön verschmitzt angesehen. Und im 0,Nix um den Finger gewickelt.

Sicherheitshalber hatte ich die Katzen erst mal in die obere Etage meiner Wohnung verbannt, aber da Lili schon in der ersten Nacht gerne bei mir im Bett schlafen wollte, war nichts mit etagentrennung. Das Bett steht oben und die ganze Wohnung besteht nur aus einem Raum mit Treppe drin. Also war Lili im Bett, eng an meine linke Seite gekuschelt. In der dritten Nacht ließ es sich Kater Hamlet nicht nehmen, seinen angestammten Platz auf der rechten Seite meines Kopfkissens wieder einzunehmen. Und kein Problem. Ein kurzer Nasenkuss, dann war die Sache zwischen den beiden geritzt. Nur Salome ließ sich drei Wochen lang bitten, bis sie das erste Mal Lilis Essen probiert hat. Und Klein-Lili sitzt daneben und wedelt freundlich.

Schon am zweiten Tag kam Lili tagsüber mit in die Praxis. Sie hat mich überredet, im Fressnapf einen gemütlichen Katzenkorb zu erwerben, den sie in der Praxisküche bewohnen wollte. Hier verbringt sie bis heute einen großen Teil ihrer Tage. Ab und zu kommt sie mal vorne in den Eingangsbereich, um Patienten zu begrüßen, übernimmt dann und wann auch mal eine Kinderbehandlung, und passt im Großen und Ganzen auf, dass ich nicht zu oft eine rauchen gehe, was sie gar nicht schätzt.

Nach drei Wochen ging es dann wieder in die Flugbox (die zuhause auch mal gerne als Schlafplatz benutzt wird), ein kurzes Nickerchen und schon waren wir für eine Weile auf Sylt. Lili liebt den Strand, es gibt kaum etwas Schöneres im Hundeleben, als Möven zu jagen und mit den ganzen Kumpels zu toben. Sie schafft auf einem Spaziergang mindestens 5 oder 6, die vor Erschöpfung aufgeben, wenn sie gerade warm geworden ist. Anfang war das Wasser noch ein bisschen angsteinflößend, aber irgendein Spielkumpel hat sie auch dazu überreden können, zumindest mit nassen Füßen zu leben, wenn man am Strand spielt.

Für uns war diese Woche der endgültige Durchbruch: Waren wir beide vorher schon einander sehr zugeneigt, seither sind wir unzertrennlich. Wir haben angefangen, Fahrrad zu fahren, sind endlos wandern gegangen und haben hinterher zusammen geschlafen. Was für ein Hundeleben…

Nach Sylt hat uns der Alltag wieder eingeholt. Aber mein Alltag hat sich verändert: Ich bin jeden Tag mit der kleinen Maus im Wald oder auf dem Rodderberg, die Pfunde schwinden und die Laune steigt. Ich arbeite nicht mehr nur, sondern Lili nimmt mich mit auf Entdeckungstour. Wir lieben Wiesen – nirgends kann man besser blödeln als im Gras. Einkaufen hingegen macht nicht so viel Spaß, aber an der Leine laufen lässt Lili vor Stolz geradezu platzen.

Lilis Fan-Club reicht inzwischen von Bonn über Sylt und Berlin (wo wir drei Tage Stadturlaub mit einem rollifahrenden Freund gemacht haben – am Rollstuhl gehen ist ihre leichteste Übung) bis nach Katar, wo ein sechsjähriger Patient namens Saleh ein Bild von ihr auf dem Nachttisch stehen hat. Und jeder, der uns sagt, wie hübsch sie sei bekommt ein Kärtchen mit meiner Adresse und dem Link zu euch.

Wir überlegen inzwischen, uns eine Wohnung mit Garten zuzulegen – so was gibt es hier. Und Weihnachten geht es wohl in die Eiffel – mal sehen, ob wir Schnee finden. Von dort erreicht euch dann die nächste Post: Kleiner Weißer Zypernpudel auf der Jagd nach Schneeflocken…



Liebe Grüße aus Bonn, Lili und Angela Koch

Eddy ex Atlas im neuen Zuhause

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Eddy (ehemals Atlas) lebt jetzt seit 1 Monat bei uns. Und wir lieben ihn mit jedem Tag mehr.

In den ersten Tagen noch sehr ängstlich, z.T. panisch bei einigen Geräuschen (Zischen, Metall auf Metall) und großen „Plastiktüten“ (Laubsäcke, abgedeckte Motorräder) hat er ganz schnell Vertrauen gewonnen. Täglich nahm seine
Vorsicht ab; jetzt nach vier Wochen glaubt uns keiner mehr, dass er aus dem Tierschutz und einem Tierheim stammt. Nur belebte Einkaufsstraßen stressen ihn noch. Das üben wir allerdings auch zu selten.

Tägliches „Kampfschmusen“ gehört nun in unser Programm, Eddy genießt es hemmungslos, überall, wirklich überall gestreichelt zu werden – das ist ihm fast noch wichtiger als die Spaziergänge an die Elbe oder in den Park.

Bereits nach drei Wochen konnten wir die Schleppleine in die Ecke schmeißen: Eddy kommt, wenn man ihn ruft und er bleibt stets mit einem Auge zu uns schielend in unserer Nähe. Sein allerliebstes ist der Elbstrand. In dem Moment, wenn er den Sand unter seinen Pfoten spürt, ist er der lebenslustigste, niedlichste, aufgeweckteste und verspielteste Hund weit und breit. Auf jeden Hund geht er freundlich zu, fragt zum Spielen an und kann ruhig „nein“-Sagen, wenn es ihm zuviel wird.

Die sanften Elbwellen reizen ihn zwar immer wieder, dennoch wagt er sich nicht weiter als bis zu den Knien ins Wasser. Ist kein Kumpel zum Spielen da; auch nicht schlimm. Eddy spielt mit sich allein! Stöcker und Laubblätter werden von ihm durch die Luft gewirbelt und er rennt selbst hinterher.

Eddy und unsere Tinky (Katze): Kein Problem. Man nimmt sich wahr, zeigt distanziertes Interesse und lässt sich in Ruhe. Eddy ist auch ein Glücksfall in Sachen Erziehung. Leichter kann man es nicht haben: Zweimal mit einem deutlichen „Nein“ das Fressen des Katzenfutters (das natürlich viel leckerer ist, als das eigene verboten, einige wenige deutliche „Neins“ beim Springen auf die Betten in den Anfangstagen: Nicht mal, wenn Eddy allein ist (was natürlich auch kein Problem ist), geht er an irgendetwas, was ihm mal verboten wurde.

Er weiß inzwischen genau, welche auf dem Boden liegende Dinge seine sind, an denen er kauen und mit denen er spielen darf und er hält sich daran. Er geht bereits auf Kommando „bei Fuß“, sensationell für einen „Streuner“ nach vier Wochen. In der Hundeschule wird er nur noch „der Streber“ genannt ;-).

Eddy bellt nicht und war von Anfang an stubenrein. Es klinkt wie ein Märchen und wir finden, irgendwie ist es auch eines. Nie hätten wir gedacht, dass wir es mit einem Hund, der wahrscheinlich schon viel, eben vielleicht auch schon viel Schlimmes erfahren hat, so einfach und schön haben können.

Alle lieben ihn. Auf der Straße wollte man ihn uns schon zweimal abkaufen, viele haben angeboten auf diesen tollen Hund aufpassen zu wollen. Doch noch reißen wir uns um jede Minute mit ihm. Schön, dass es Eddy jetzt für unsere
Familie gibt.

Familie W. aus Hamburg 7.11.2011

Silver im neuen Zuhause

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Hallo,

hier nun die Geschichte unseres SILVER:

Unser zweites Hundeglück fing am 14.11.2011 an. Welch eine Freude und Aufregung als wir unseren kleinen Silver am Hamburger Flughafen abholen konnten.

Er durfte in der Tasche im Passagierraum reisen und kam auch als Erster an. Gleich auf dem Arm und von Hundefreundin mit Fleischwurst gefüttert war die Ankunft ein voller Erfolg.  Unser neues Familienmitglied wird später noch von unseren 3 erwachsenen Kindern und 3 Enkelkindern willkommen geheißen. Aber nun erst einmal nach Haus und etwas Ruhe denken wir.

Aber unser kleiner Captain Silver hat besseres vor, nämlich alles auskundschaften und erobern. Zwischendurch immer mal wieder Streicheleinheiten einfordern, ganz wichtig. Beim Erkunden fiel ihm wohl auch das große Bett im Schlafzimmer auf. Das muss bestimmt für mich sein (war wohl sein Gedanke) und legte sich probeweise schon mal darauf, das kleine Körbchen daneben wird ignoriert.

Nach einer kurzen Nacht geht der Eroberungszug von unseren Schatz weiter – Haus –Garten und wenig später die nähere Nachbarschaft. Von allen herzlich begrüßt genießt er die Aufmerksamkeit und erlaubt sich auch Scherze mit uns.

Socken und Hausschuhe trägt er auf seine Schatzinsel (ein runder weißer Teppich) und knüllt ihn zusammen – einfach drollig.

Seine Präsenz ist nicht mehr wegzudenken und wir freuen uns schon auf nächstes Frühjahr wenn wir mit Silver im Wohnmobil auf Tour gehen können.

Kimba ex Honey im neuen Zuhause

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So nun werde ich auch mal einen Happy End Beitrag schreiben:

Ich bin die Kimba ex Honey und bin in eine Familie auf Föhr gekommen. Ich glaube besser hätte ich es nicht antreffen können. Meine Familie besteht aus Frauchen, Herrchen, 2 Kinder, einen Kater und 2 Meerschweinchen.

Ich fühle mich pudelwohl dort. Wir gehen sehr viel spazieren und die Kinder spielen sehr viel mit mir. Am liebsten gefällt mir, wenn sie mein Spielzeug werfen und ich es zurück hole.

Am Anfang hatte der Kater wohl Angst, dass ich ihm sein Revier abnehme, aber das hatte ich ja gar nicht vor. Das hat er aber schnell gemerkt und ist mittlerweile mein Freund geworden. Die Meerschweinchen stehen über dem Winter jetzt im Wohnzimmer und wenn ich mal gar nichts zu tun habe, lege ich mich davor und warte darauf das sie ans Gitter kommen, damit ich denen Küsschen geben kann. Ich würde soooo gerne mal mit denen spielen, aber Frauchen sagt immer ich wer zu wild.

Wild bin ich auch ganz doll, vor allem wenn wir am Strand sind. Dort gibt es so viele tolle Sachen zu sehen und dort kann ich mich richtig austoben. Im Moment habe ich noch diese Schleppleine an mir, aber Frauchen übt so viel mit mir, dass ich bestimmt bald ohne Leine laufen kann. Sitz mache ich schon ganz toll und wenn ich draußen Pippi und Kacka machen, freut Frauchen sich immer wie Bolle. Seid dem sie das macht, macht es draußen auch viel mehr Spaß zu machen, als wie drinnen im Badezimmer. Dort freut sich keiner. Also werde ich wohl lernen müssen "Bescheid" zu sagen, dann freuen die sich wenigstens.

Da wir mittlerweile einige Zypernhunde auf der Insel sind, werden wir wohl mal versuchen ein Treffen für alle zu organisieren. mal schauen ob das klappt.

So nun wisst ihr schon ein bisschen von mir und meinem neuen Leben in Deutschland. Ich freue mich schon auf viele, viele Jahre hier.

Bis bald eure Kimba



Jetzt bin ich dran, das Frauchen, was so viel mit Kimba lernt:

Wir sind so glücklich, dass wir uns für Kimba entschieden habe. Sie ist so eine Zuckermaus, die wir nie wieder hergeben wollen. Wir konnte von Tag zu Tag sehen wie sie Fortschritte gemacht hat. Sie wurde von Tag zu Tag zutraulicher und wilder. Aber das ist ja genau das, was wir wollten. Einen fröhlichen Hund, der auch viel spielen will. Wenn sie dann aber müde ist, schläft sie wie ein Stein. Dann kann sie auch nichts aus der Ruhe bringen. Sie hat ein ganz tolles Sozialverhalten, nicht nur Hunden gegenüber, sondern wie sie geschrieben hat, auch unseren anderen Tieren. Pferde und Kühe findet sie übrigens genauso interessant. Kinder mag sie für ihr Leben gern. Wenn Kinder zu Besuch kommen, freut sie sich ganz doll.

Da mein Mann bis Feb. Winterpause auf der Arbeit hat, können wir uns ganz viel Zeit nehmen mit ihr zu üben, um sie auch mal alleine zu lassen. Wir können alles in Ruhe machen.

Zum Schluss kann ich nur sagen, es ist der perfekte Hund für uns. Nach dieser kurzen Zeit können wir uns schon ein Leben ohne Kimba gar nicht mehr vorstellen.

Gina ex Tina im neuen Zuhause

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Hallo und Wuff-Wuff, liebes Hundeliebe-grenzenlos-Team
und an Alle, die mir mein jetziges schönes Leben ermöglicht haben!

Heute möchte ich Euch meine Happy-End-Geschichte erzählen:

Vor fast einem ¼ Jahr kam ich als „Tina“ mit dem Flieger von Zypern nach Deutschland gedüst. Mein Frauchen hatte sich einen blonden Wuschelhund gewünscht, und Gott sei Dank entsprach ich genau ihren Vorstellungen. Am 05. September 2011 sahen wir uns dann am Flughafen in Hamburg das erste Mal in die Augen.  Wie gut, dass Sie was zum Essen mitgebracht hat, denn ich hatte solch einen Hunger. Da mein Frauchen zwei Verwandte hat, die beide Tina heißen, hat sie mich kurz in „Gina“ umgetauft.

Nach einer entspannten Autofahrt trafen wir in der Nacht müde aber glücklich in Schönberg an der Ostsee ein. Ich war auch schon ganz gespannt,  wie und wo ich ab jetzt wohl wohnen werde. Mein Frauchen erzählte mir, dass auf mich ein Zwergpudelmädchen namens Alice warten würde und auch noch vier Katzen bei ihr zu Hause sind. Ich glaube, sie ist sehr tierlieb. Meine „Schwester“ Alice empfing mich schwanzwedelnd, und wir sind gleich die besten Freundinnen geworden. Auch mit den schnurrenden Vierbeinern verstehe ich mich sehr gut. Manchmal schlafe ich auch mit einem von ihnen gemeinsam in meinem Körbchen, und von ihrem Futter darf ich gelegentlich auch mal naschen.

Ich habe das jetzt vielleicht gut, dass könnt Ihr mir ruhig glauben: Wir gehen täglich an den Strand, wo ich richtig ausgiebig laufen und toben kann und viele Kumpel zum Spielen treffe. Besonders toll finde ich das Buddeln im Strandsand. Heute bin ich sogar gefilmt worden, wie Ihr hier sehen könnt. Weil ich mir große Mühe gebe alles richtig zu machen, wird mein Frauchen oft angesprochen, was ich bloß für ein toller Hund sei und wo ich herkomme. Dann erzählt sie ganz stolz, dass sie mich aus einem Tierheim auf Zypern adoptiert hat und mich nie im Leben wieder hergeben will. Endlich habe ich eine eigene Familie und wir alle sind sehr glücklich und haben viel Spaß miteinander.

Meinen Freunden auf Zypern wünschen wir bald auch eine eigene Familie und ein schönes Hundeleben in Deutschland.

Schwanzwedelnde Grüße aus Schönberg von Gina
und ihrer Familie