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Das wundervolle Happy End von Carlo

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Vielen tierlieben Dank für ein weiteres Happy End

       von Carlo ex Niko im neuen Zuhause

Davon können die Tierschützer auf Zypern und wir auch...

...nie genug bekommen und freuen uns wieder sehr darüber!
 
Sehen Sie sich das entzückende Video von Carlo an, der kleine Schirmträger... :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

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ddp 16x16p upper right corner  Hallo ihr Lieben, ddp 16x16p upper left corner

ich bin Carlo – ehemals Niko – und bin seit 6.Januar 2016 in Berlin.

Als ich nachts um 22:30h in Hamburg aus der Box geholt wurde, war ich noch wie erstarrt vor Angst, was denn nach dem langen Transport von Larnaca mit 2 Stunden-Zwischenstopp in Wien nun noch alles mit mir passieren würde.

Ich kam dann in ein Auto (Kombi), welches hinten eine weiche Decke hatte, und machte mich ganz klein, versteckte meinen Kopf in die äußerste Ecke hinter der Rücksitzbank in der Hoffnung, man würde mich nicht entdecken. Aber man tat es, als wir dann um 1:15h in Berlin ankamen und ich aus dem Auto gehoben wurde. Es war kalt und dunkel und es lag so eine eigenartige kalte, weiße Schicht auf der Erde. Ich traute mich nicht zu pullern (übrigens bis zum nächsten Vormittag nicht – ich dachte ich muss platzen.

Dann begegnete mir ein altes Beagle-Mädchen namens Amy und beschnupperte mich. Wir gingen dann zusammen zu einem Hauseingang, der über drei Stufen zu erreichen war.

Sowas kannte ich bisher noch nicht und im Treppenhaus gab’s noch viel mehr davon. Oh je, ich blieb einfach nur stehen und wollte keinen Schritt mehr gehen.
So wurde ich anfangs hinauf und hinunter getragen.

Nach zwei Tagen hatte ich es mir von meiner neuen 16 Jahre alten Freundin Amy abgeguckt, wie das geht und am 4.Tag traute ich mich sogar runter zu laufen, denn dann kam noch unser Nachbarhund Theo, der mir das ganz cool vormachte und ich bei mir dachte, dass ich das auch kann. Schließlich guckten alle zu und warteten auf mich und freuten sich riesig, als ich es allein geschafft hatte. Außerdem ist's ja auch nur eine Etage. Jetzt laufe ich sogar öfter eine Etage höher, um Theo abzuholen Die ersten zwei Tage habe ich mich nur getraut, in der Wohnung meine "kleinen Geschäfte" zu verrichten, da ich mich dort einigermaßen sicher fühlte und nach 1 Woche habe ich es geschafft,  alles draußen loszuwerden, denn dann freuten sich wieder alle. Mit meiner Amy und Kumpel Theo gehen wir jeden Tag in den Wald, da kann ich sowieso alles ganz ungestört machen.


In den ersten zwei Wochen lernte ich mein Familie so gut kennen, dass ich jeden Tag mehr und mehr Vertrauen zu ihnen bekam. Sie haben ganz viel mit mir gekuschelt, mich gestreichelt und versuchten mich zu beruhigen, wenn ich wieder ein unbekanntes Geräusch hörte und mich in die letzte Ecke verkroch. Kuscheln und gestreichelt werden ist neben Fressen und Rennen immer noch das tollste. Das genieße ich immer sehr und drängle mich sogar manchmal vor Amy, damit ich gaaanz viel davon abbekomme. Ab der 3.Woche mussten mein Frauchen und Herrchen wieder arbeiten gehen. Wenn ich dann gegen Mittag ausgeschlafen hatte, habe ich mir schon mal alle Hausschuhe (sechs) eingesammelt und in meinen Korb getragen. Einer war schon etwas kaputt, da dachte ich mir, ich mach noch ein paar Muster rein und verändere die Form ein wenig. Da haben sich meine Leute aber nicht so gefreut wie sonst und diese Latschen in einen großen Eimer getan. Seitdem kaue ich liebe an Kauknochen rum - die schmecken sowieso viel besser.


Unbekannte Menschen machen mir leider immer noch viel Angst, vor allem Männer, obwohl ich auch schon ein paar sehr liebe und freundliche kennengelernt habe. Wenn sie aber schnelle oder ruckartige Bewegungen machen, springe ich immer noch wie ein Hase schnell weg.
Ich finde es toll, wie gelassen dagegen meine Amy damit umgeht. Sie bringt nichts so leicht aus der Ruhe und ich gucke mir jeden Tag was davon ab. Mit meiner Rute zeige ich mittlerweile allen im Wald, dass ich schon ganz schön viel Selbstvertrauen habe, wenn ich ohne Leine laufen darf. Nach zwei Wochen durfte ich schon mit einer Schleppleine im Wald laufen und eine Woche später sogar ganz ohne. Das ist ein sooo tolles Gefühl frei zu laufen, zu rennen, zu schnuppern, Einkriege mit Theo oder anderen Hunden zu spielen, die wir so treffen und in meinem kleinen Rudel immer vorzulaufen, um schon mal die Lage zu checken. Oft riecht es nach Wildschwein und dann strecke ich meine Nase in den Wind, entscheide mich dann aber doch für das Leckerli, was mir förmlich in der Schnute flieg. Das Wildschwein war bestimmt sowieso viel zu groß für mich...


Meine Frauchen sagt jeden Tag zu mir, wie lieb sie mich hat und dass ich ihr sooo viel Freude mache - hat manchmal sogar Pipi in den Augen, dabei macht man das doch draußen. Auch mein Herrchen kuschelt viel mit mir. Ich bin sooo glücklich hier zu sein und wünsche mir, dass auch alle anderen Fellnasen so ein liebevolles Zuhause und neue Freunde bekommen.


Ich bedanke mich von Herzen für den unermüdlichen Einsatz der lieben Tierschützer auf Zypern und allen Mitgliedern der Organisation, die mich gerettet, vermittelt und ermöglicht haben, dass ich jetzt ein glücklicher Hund sein kann.

redheart20plichst Euer Carlo
mit seiner Familie Michaela, Torsten und Amy

 
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