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Das wundervolle Happy End von Bella

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Vielen tierlieben Dank für ein weiteres Happy End 
 
      von Bella im neuen Zuhause

 

Davon können die Tierschützer auf Zypern und wir auch...


...nie genug bekommen und freuen uns wieder sehr darüber!

 

 

 

 

                                                                                                                    

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Hallo, mein Name ist Bella.

Eigentlich bedeutet der Name ja die Schöne. Bis es soweit war, hat es ganz schön lange gedauert. Meine Leute haben immer „zerrissenes Sofa“ zu mir gesagt, weil mein Fell alles andere als schön war. Aber was will man auch erwarten, wenn man als Hund nicht das Glück hat, behütet in einem Zuhause aufzuwachsen.

Aber das, ist jetzt Vergangenheit und auch mit Sicherheit das kleinste Problem gewesen, was meine Leute hatten. Aber von vorne. Meine Leute hatten schon 2 Hunde (12 Jahre + 2 Jahre) und ich hatte das Glück „nachzurutschen“ und bin im April 2019 zu meinen Leuten gekommen. Gut, dass meine Leute immer „gebrauchte“ Hunde hatten, so haben sie mir sehr viel Zeit und Verständnis entgegen gebracht.

Ich hatte schlichtweg, von jedem und allen Angst. Angst ist eigentlich untertrieben. Es war mehr Panik. Egal ob es der Wind in den Bäumen war oder Regentropfen die in eine Pfütze vielen. Anfassen, war ein „no go“ und schon gar nicht von einem Mann. Am liebsten habe ich mich Unsichtbar gemacht, dass mich bloß keiner anspricht oder was von mir will.

Mein Herrchen, war deshalb auch total traurig, denn die ersten 5-6 Monate bin ich nur vor ihm in Panik geflüchtet, obwohl gerade er es ist, der uns mit Leckereien verwöhnt. Mein Frauchen hat viel mit mir geübt und mir immer wieder neue Situationen gezeigt, sodass ich mich nach und nach daran gewöhnen konnte. Sie hat gesagt, dass ich eine ganz clevere Maus bin und Kommandos Ruck Zuck lerne, wenn ich einmal Vertrauen gefaßt habe.

Ich habe immer ganz neugierig meine Kumpels beobachtet, wie schön die mit meinen Leuten schmusen, aber das konnte ich noch nicht zulassen. Sie sagten immer, ich lasse die Berührungen über mich ergehen, aber kann sie noch nicht genießen.

Heute, nach 1 Jahr, bin ich wesentlich weiter und ich lerne jeden Tag noch neue Dinge. Inzwischen traue ich mir auch mehr zu und auch mein Herrchen darf mich inzwischen anfassen und mich verwöhnen, aber nur, wenn ICH es will.

Morgens bin ich immer noch recht entspannt und da wachse ich über mich hinaus. Da „passieren“ mir manchmal Dinge, die ich mir selbst nicht zugetraut hätte. Aber je weiter der Tag ins Land streicht, desto unruhiger und ängstlicher werde ich. Sind einfach noch zuviele neue Eindrücke für mich und alte Erlebnisse, die ich vergessen muss.

Aber eins weiß ich, wenn ich heute Angst habe, stelle ich mich einfach hinter meine Leute. Die passen schon auf mich auf.

Leider haben meine Leute immer noch Probleme mich außerhalb des Hauses anzuleinen. Ich komme zwar zu ihnen, bleibe aber ca. 1 Meter vor ihnen stehen. Nur an 2 Stellen lasse ich mich anleinen, dann geht es nämlich zum Pippi machen und da will ich ja auf alle Fälle mit. Deshalb muss ich immer noch an der Leine laufen, aber meine Leute sagen, dass ich vorbildlich an der Leine laufe und sie üben fleißig weiter mit mir, dass ich vielleicht doch irgendwann mal lose laufen kann.

Bis heute war es ein langer Weg für mich und meine Leute meinen, dass es jetzt vielleicht erst die Halbzeit ist. Ich zeige aber jeden Tag ein bisschen mehr und mache weitere Fortschritte und man sieht mir an, dass ich mächtig stolz bin, wenn ich was neues geschafft habe. Also auf und weiter Lernen.

Eins ist jedoch sicher, auch wenn ich meinen Leuten noch viel Arbeit mache, hergeben tun sie mich nicht mehr und dafür bin ich dankbar. Hätten nur alle Hunde so ein Glück wie ich.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Paulini


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Kommentare  

 
#1 BellaJutta Schlotfeldt 2020-06-28 21:42
Hallo liebe Bella,
es ist schön etwas von dir zu lesen. Du hast eine lange Strecke hinter dir, in der du viel Neues lernen musstest.
Ich habe mir deine Geschichte durchgelesen und möchte deiner Familie eine wichtige Empfehlung geben.
Bei ängstlichen Hunden, wie du eine bist oder gewesen bist, wirkt eine Hausleine Wunder.
Du magst dich sicherlich nicht gerne greifen oder einfangen lassen. Da deine Familie dich öfter mal von A nach B bringen muss, können sie dann diese Schnur, die an deinem Brustgeschirr bummelt langsam aufnehmen und dich führen.
Das ist für dich und deine Menschen viel stressfreier.
Das nur als kleiner aber wichtiger Tipp.
Nun hoffe ich sehr, dass du weiterhin Fortschritte machst und lernst deinen lieben Menschen zu vertrauen.
Alles Gute
Jutta Schlotfeldt
 

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