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Jeder meiner bisherigen Pflegis hat sich auf seine ganz bestimmte und besondere Art einen Platz in meinem Herzen erobert. Alle fröhlich, unkompliziert und frei.

Nun kam Brownie zu uns und schenkte mir eine Erfahrung, die mich berührt und zugleich vieles lehrt.

Brownie ist nun 6 volle Tage bei uns in der Pflegestelle und wächst Tag von zu Tag über sich hinaus.

 

Am vergangen Montag Abend noch traute er sich kaum ins Haus. Lieber wollte er in der Kälte und im Dunkeln im Garten sein. Wie sollte er auch ahnen, dass drinnen ein weiches Körbchen, viele streichelnde Hände und Näpfe gefüllt mit Futter und klarem Wasser auf ihn warten. Meine Hündinnen merkten seine Verzweiflung sofort und haben ihn völlig in Ruhe gelassen.

Vorsichtig und mit purer Angst in den Augen huschte er irgendwann schnell hinein, gleich ins Körbchen und atmete merklich ersteinmal tief durch- geschafft.

Ich nahm ihn samt Körbchen dicht neben mein Bett und legte eine Hand zu ihm. Beruhigt und mit dem Kopf auf dieser schlief er ein. Er schenkte mir jedoch noch einen Blick, welcher mir regelrecht Gänsehaut bereitete. Nun wurde mir erst richtig bewusst, wieviel Leid und Kummer er wohl erleben musste und es zeriss mir fast das Herz. Am nächsten morgen wirkte er schon ein wenig entspannter und wir gingen mit meinen Hündinnen in den Garten.

Auch Wendy und Ester waren regelrecht unsicher, wie sie mit ihm umgehen sollten. Sie kannten bisher die fröhlichen Flitzmäuse mit denen sie von anfang an durch die Gegend tobten. Ganze 8!!! mal hat er sein großes Geschäft gemacht. Nun war mir klar: Er muss vor lauter Angst tagelang alles zurückgehalten haben.
Ab Mittwoch kam sein wahres Wesen sichtbar durch. Er fing an mit den Mädels zu spielen, freute sich über jedes geworfene Bällchen, erkundete alleine das Haus. Morgens schläft er bis wir aufstehen und macht jedes Geschäft im Garten.
Heute kann ich sagen, er ist ein wahres Schätzchen. Wer ihm ein Zuhause schenkt, bekommt einen treuen Begleiter fürs Leben. Der kleine begleitet mich bei jedem Schritt, springt auf den Schoß und holt sich seine Streicheleinheiten ab, bleibt sogar schon alleine und legt sich ins Körbchen zum schlafen bis er einen dann mit überschwänglicher Freude begrüßen kann. Zu Fremden ist er stets freundlich und aufgeschlossen, da er ja nun weiß das ihm hier niemand mehr was böses möchte.

Dieses Vertrauen das er jedem und allem gegenüber bringt, beeidruckt mich bei seiner Vorgeschichte (von der wir nur einen kleinen Teil kennen) besonders.

Unsere Katzen findet er prima und versucht sogar den großen Kater mal zu einem Spiel aufzufordern.

Von ganzem Herzen wünsche ich ihm nun eine Familie, denn er ist bereit in sein neues Leben zu gehen. Seid ihr vielleicht die Familie, die ihm dieses mit viel Geborgenheit ermöglichen?
Viele Grüße an alle Hundefreunde,


Eure Janine

Kommentare  

 
#2 Erst so unermeßlich ängstlich...HundM St. 2012-04-15 18:19
Liebe Brownie,
wir haben dich bei deiner Ankunft kennen lernen dürfen.
Als dich Jutta aus der Transportbox heruasgeholt hat, stand dir die pure Angst ins Gesicht geschrieben und du bist ja fast in sie hineingekrochen.
Jetzt hat dein Matyrium ein Ende, vergiß deine erlebte schlechte Zeit und genieß das Leben so gut du kannst.
Es warten noch so viele schöne Tage auf dich, du wirst viel Neues lernen dürfen und es werden noch die netten Menschen kommen, die dich verwöhnen und streicheln.

Danke an deine liebe Pflegemama und deine beiden Hundefreundinnen, die dir den Weg in ein unbeschwertes Leben geöffnet haben.
Es ist so wunderschön zu lesen, wie du wieder Lebenfreude empfindest.

Liebe Grüße
 
 
#1 BrownieMichaela Kruse-Alpers 2012-04-10 10:32
...wie gut, dass dieser kleine Mann zu Dir in Pflege gekommen ist.
Prima gemacht, Janine.
Da geht einem beim lesen doch das Herz auf,...wie schön.
Danke.....

Grüße
Ela
 

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