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Die wunderbare Wandlung der Labradorhündin - Moonya

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Liebe Hundeliebe-grenzenlos Freunde,

wir alle wissen, dass die Lage dramatisch ist, aber neben all den Sorgen und Befürchtungen, gibt es doch immer wieder kleine (große) Lichtblicke.

Von so einem Lichtblick möchte ich Euch heute berichten, der vielleicht auch, besonders denTierschutzaktivisten vor Ort - ein wenig weitere Kraft und Motivation gibt.

Viele von Euch haben mitgeholfen, das Schicksal der Labbi Hündin Moonya in letzter Sekunde zu wenden. Ich wollte Euch mit diesem kleinen Bericht daran teilhaben lassen, was unsere gemeinsame Hilfe und der gemeinsame Zusammenhalt bewirken kann!

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An einem Donnerstag holte ich eine völlig desolate Moonya aus Bordesholm ab. Ihr Blick war abgestumpft, kein Schwanzwedeln, das Fell struppig und ungepflegt. Sie hatte am ganzen Körper wunde Stellen von ihrem bisherigen Leben an der Kette.

Ein Anblick wirklich zum heulen. Moonya ließ teilnahmslos alles über sich ergehen: die Autofahrt nach Hause, zum ersten Mal ins Haus kommen, von ihrem neuen Rudel freudig begrüßt zu werden. Sie stand einfach nur stumpf da. Fressnapf, Kuscheldecke und - körbchen, Ballspielen im Garten, im Gras herumtollen, alles war ihr unbekannt.

Immer schaute sie mich mit ihrem stumpfen Blick regungslos an und es wurde sehr schnell klar: hier war eine dreifache Portion Liebe nötig. Also wurde Moonya gekuschelt, geknuddelt, gestreichelt und gelobt was das Zeug hält.

Artig ließ Moonya auch das alles über sich ergehen und nur ihre halbgeschlossenen Augen verrieten, dass es ihr gefiel. In ihrem Blick schien jedoch immer die Frage zu stehen: "Okay, wann wache ich auf und bin wieder in der Hölle!" Herzergreifend.

 

Doch dann geschah das Wunder am vierten Tag!

 

Morgens werden wir Punkt 6:oo Uhr von unserer eigenen Labbi Hündin Jeanny geweckt (wer will auch schon am Wochenende länger schlafen ;-)), damit der Tag endlich freudig begrüßt werden kann. So auch an jenem Sonntag. Im Halbschlaf wird der schwanzwedelnde Labbi neben meinem Bett gestreichelt.

Langsam kommt die Information in meinen verschlafenen Gehirnwindungen an, dass das Fell sich irgendwie anders anfühlt als sonst. Da macht es klick und ich bin schlagartig wach und traue meinen Augen kaum. Da steht doch tatsächlich eine schwanzwedelnde Moonya neben meinem Bett und begrüßt mich stürmisch.

Ich kann das Glück gar nicht in Worte fassen, dass ich in diesem Augenblick empfunden habe. Und es geht weiter: im Garten wird alles schwanzwedelnd abgeschnuppert und das Größte ist sich im Rasen mal so richtig ordentlich zu wälzen, auch ein vorsichtiges Durchgehen des "Labbi-Planschbeckens" wird von ihr in Angriff genommen.

Zum ersten Mal wird der Fressnapf ratzeputz leer gefressen und dann wir trauten unseren Augen kaum: Moonya geht selbstverständlich in ihr Körbchen und schläft ganz entspannt nach so viel Aufregung ein.

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Es war als hätte man uns über Nacht eine neue Moonya vorbei gebracht!

 

Ich bin sehr dankbar und bewegt, dass Moonya nach all den unschönen Erfahrungen in ihrem Leben uns so schnell ihr Vertrauen schenkt. Mittlerweile ist Moonya so offen, dass wir ständig unsere beiden Labbi Damen hier verwechseln und man sehr genau hinschauen muss wer wer ist.

In Moonya steckt eine richtig tolle Labrador Hündin, die sich endlich zeigen darf. Sie ist sehr aufmerksam und feinfühlig, verspielt und verschmust, passt auf und liebt ihr Menschenrudel. Sie wird ihrem zukünftigen menschlichen Rudelführer eine sehr treue Hundepartnerin sein.

Dies alles hätte sich nie zeigen können, hätten wir Moonya einfach ihrem Schicksal überlassen. Dann wäre sie sicherlich schon über die Regenbogenbrücke gegangen und hätte nie erfahren, dass Menschen auch gut sein können und das ein Hundeleben schön sein kann.

 

Gemeinsam haben wir hier ein Schicksal zum Guten gewendet. Wir haben einen Hund aus seinem Elend befreit und in ein gutes Hundeleben geführt.

 

Ich hoffe, dass wir es auch weiterhin gemeinsam schaffen für viele Hunde so das Schicksal zu wenden, dass alle ein würdiges Hundeleben führen dürfen und sie zeigen können, was für tolle Hunde in ihnen stecken.

 

Ich danke Euch allen sehr - für dieses großes Engagement.

Eure

Jennifer

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Kommentare  

 
#4 MoonyaSusanne Peros 2013-07-05 20:58
wenn man hier auf Zypern hautnah mitbekommt wie die Tiere behandelt werden bzw misshandelt,dann kommt ab und an der Punkt,wo man sagt:Ich kann nicht mehr! Solche Geschichten wie die von Moonya,geben einem die Kraft weiter zu machen. Lass es dir gutgehen Moonya. Liebe Gruesse Susi
 
 
#3 Grossartige LeistungSusanne Wiegand 2013-07-05 18:58
das sind die Momente für die es sich lohnt, um jedes Hundeleben zu kämpfen... Schöner kann eine gerettete Hundeseele nicht DANKE sagen!!!! Wir alle können gemeinsam sehr sehr viel bewegen. Für Moonya hat sich durch dieses Engagement das ganze Leben verändert. Die tolle Pflegestelle hat sicher auch einen Großteil dazu beigetragen, wenn eine geschundene Hundeseele nach vier Tagen so viel Vertrauen zeigt... Einfach nur klasse
 
 
#2 Unbeschreiblich...anrührendRenate Engel 2013-07-05 17:13
Dein Bericht von Moonya geht direkt in die Seele. Liebe ist das Einzige was Moonya wieder zu einer fröhlichen glücklichen Hündin machen kann, und gerade bei Dir, Jennifer, ist sie genau richtig. Ich wünsche Eurem Rudel, + Leit- Menschen eine wunderschöne gemeinsame Zukunft.
Eure Renate
 
 
#1 Das ist so unglaublich schön,Gabriela Gräf 2013-07-05 16:35
... dass es mir das Wasser in die Augen getrieben hat. :cry:
Die neuen Fotos kannte ich ja schon, aber der Bericht dazu ist einfach der Hammer!
Ganz großen Dank, liebe Jennifer, für die Liebe mit der Moonya bedacht wird und alle an dieser wundervollen Entwicklung teilhaben zu lassen. 8)
LG
 

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