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Jäger auf Zypern

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37223888Liebe Hundefreunde,

wir haben ja schon öfter berichtet, dass ein Hund angeschossen oder sogar erschossen aufgefunden wurde.

Die Jäger auf Zypern haben keinen guten Ruf bei uns Tierschützern.

Sie jagen winzig kleine Vögel mit Leimfallen und verkaufen sie an Restaurants, wo dann das Vogelfleisch grammweise auf dem Teller liegt. Sie sitzen im Gebüsch und schießen auf Hunde, die mit ihren Besitzern Gassi gehen.

   
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Sie sind bekannt dafür, dass sie ihre Jagdhunde monatelang in kleinen ungeschützten Zwingern halten und nur zur Jagdsaison dürfen die Hunde mit zur Jagd.

Sollten die Hunde dann beim Jagen „durchfallen“ werden sie erschossen oder zum Verhungern in den Bergen ausgesetzt. Manche Hunde werden einfach nicht mehr gefüttert und kurz vor dem Verhungern werden sie weggeworfen, damit die Jäger keinen toten Hund im Zwinger haben.

   

So wundern wir uns auch nicht mehr,
wenn wir solche Röntgenaufnahmen erhalten von Hunden,
die nach Deutschland vermittelt wurden.

Dieser kleine Hund wurde zum Abschied
so sehr in das Hinterteil getreten,
dass seine Hüfte Schaden nahm und dann
wurde auf den weghumpelnden Hund geschossen,
so dass er jetzt voller Bleikugeln ist.

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Wir können uns nur freuen, dass der Kleine jetzt ein liebevolles Zuhause hat, die Bleikugeln sich verkapselt haben und keine Bleivergiftung hervorrufen und seine Hüfte operiert werden wird.
   

Auch wenn wir nicht wissen, was unsere Schützlinge alles erlebt haben, manchmal erzählen sie uns durch Bilder oder ihr Verhalten die eigene Geschichte.

   

Frauke Neumann

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Kommentare  

 
#3 Keine WorteTosten und Simone 2013-12-11 19:42
Es ist wirklich erbärmlich, was die Spezies Mensch anrichtet und im Gründe müssten wir - der Mensch - ausgerottet werden, anders kann man es fast nicht ausdrücken.

Was mich aber noch viel mehr...bewegt, fast zerreißt...ist die Tatsache, dass diese armen Tiere obendrein noch ihr ganzes Herzchen an uns verschwenden! An uns! Man kann es einfach nie kompensieren, das, was andere ihnen antaten. Und es gibt nie genug Tränen, um all das zu beweinen, was an Schrecken und Grauen auf dieser Welt geschieht.
 
 
#2 Entsetztkitschmann 2013-12-11 09:26
Liebe Frau Neumann,
ich bin völlig entsetzt und fassungslos, was sie da schreiben..das sind keine Jäger, das sind brutale, gewissenlose Wesen, die das Wort Mensch in meinen Augen nicht verdienen. Auch ich habe im Bekanntenkreis einen Jäger mit eigener Jagd - natürlich habe ich damit meine Schwierigkeiten - aber durch viele Diskussionen mit ihm, habe ich zumindest im Ansatz verstanden, dass er auch "nützlich" ist, wenn er denn der Bezeichnung "Jäger" auch im richtigen Sinn nachgeht. Er erzählte mir, dass er auch für die Hege und vor allen Dingen für die Pflege seiner Jagd verantwortlich ist und leider auch bei Überpopulation eingreift..weil die Natur das nicht mehr von alleine regeln kann..so seine Ausage (wenn ich das denn richtig verstanden habe). Ich kenne ihn auch als sehr, sehr tierlieben Menschen...der auch oft von Erlebnissen auf seiner Jagd erzählt - die auch für ihn nicht immer erträglich seien.......
Aber das was Sie von den Jägern auf Zypern schreiben -
verdammt, das klingt ja wie Verrohung...ich muss wirklich weinen.
Mich belastet das sehr, aber ich habe mir geschworen, nie mehr wegzu gucken...nur wenn ich versuche, in meinem Rahmen, etwas zu verändern, zu unterstützen - z.B. Euch, ihr seid wunderbar - dann bewegt sich vielleicht irgendwann einmal etwas. Jedes Lebewesen hat ein schlagendes Herz und Gefühle - wir Menschen dürfen sie nicht missbrauchen und quälen!!!
Ich bin froh, ihrem Bericht entnehmen zu können, das der Kleine von diesem Röntgenbild ein schönes Zuhause gefunden hat.
Traurige und nachdenkliche Grüße von Carola und Ouzo (Ex Sparkey)
 
 
#1 Ohne Worte!Britta Mammen-Behrendt 2013-12-11 09:20
Wenn man das liest und die Bilder sieht ist man einfach nur fassungslos, man findet keine Worte, man begreift einfach nicht, wozu Menschen fähig sind. Für mich sind Jäger einfach nur Mörder, ohne Gewissen. Nicht nur auf Zypern handeln diese so brutal, in Spanien erleiden die wundervollen Galgos Höllenqualen, ich bin seit längerem Vegetarier, denn bei all diesem Leid, da vergeht mir persönlich der Appetit auf Fleisch generell. Traurige Grüße von Britta mit Kessy und Baco
 

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