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Dokumentation 2015

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  Startbild Welpen 

Liebe Tierschutzfreunde,

2015 konnten wir mit Ihrer Hilfe vielen Hunden den Weg in ein neues Leben ermöglichen und durch bauliche Maßnahmen die Zustände in den Tierheimen vor Ort verbessern. Aber es bleibt noch so viel zu tun, die Lebensumstände der Hunde auf Zypern haben sich nicht verbessert.



  1. Verbesserung der Hundeunterkünfte

  2. Was die Tierschützer auf Zypern leisten (Videodokumentationen)

    1. One day with Lana
    2. Argos Sanctuary
    3. Eleni`s Shelter
    4. Florentia’s kleines Tierheim
  3. Gemietete Kennel

  4. Situation der Hunde auf Zypern


 

Verbesserung der Hundeunterkünfte 

 

Das ein oder andere hat sich verbessert und wir konnten, auch Dank Ihrer Spendengelder wieder einige bauliche Veränderungen an z.B. Eleni`s Shelter vornehmen. Hier waren unsere Kollegen auf dem Dach und haben die Platten erneuert.

 

Als Team vor Ort: Rüdiger Kratzsch & Oliver Arndt (auf dem Rückflug haben sie selbstverständlich Hunde mitgebracht )

 (Bitte immer klicken, um die Fotos zu vergrößern)

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...und immer wieder diese grüne Folienplane, die so wichtig ist und oftmals der einzige Schutz vor Wind und Wetter!

 

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Was die Tierschützer auf Zypern leisten (Videodokumentationen)

 

Unsere Angelika Oetker-Kast hat Zypern viele Male besucht, ist von einer Station zur anderen gefahren und hat informative, schöne aber auch sehr traurige Filme und Fotos mitgebracht.

Sie zeigen deutlich die Missstände in den Stationen. Und wenn sich das Denken und Bewusstsein der Menschen auf Zypern nicht ändert, werden sich diese Zustände und das Leid der Hunde vor Ort nicht verbessern.


One day with Lana

 

Lana fährt in die staatlichen Auffangstellen und holt die Hunde raus, die in Deutschland eine Chance auf Vermittlung haben - sie hat kein eigenes Tierheim. Die Hunde lässt sie ärztlich versorgen und bringt sie bei sich Zuhause, in privaten Zwingern oder anderen Pflegestellen unter, so lange, bis der Weg in ein neues Zuhause gefunden ist

Doch für die anderen Hunde, die keiner will, vielleicht weil sie zu groß sind oder etwas schwierig, bedeutet es irgendwann die Todesspritze. Oder sie werden vorher aus dem Tierheim geklaut und ihre geschundenen Seelen und Körper werden für die Jagd oder andere fragwürdige Aktivitäten missbraucht.
     


 (bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)
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Argos Sanctuary

Das Argos Sanctuary ist ein Ort der Liebe und Fürsorge für ausgestoßene und misshandelte Hunde und Katzen. Stella, Sandy und ihr Team haben das private Tierheim zu dem gemacht, was es heute ist und so erzählt der Film einerseits von der täglichen Arbeit, die im Argos geleistet wird. Andererseits aber auch vom politischen Engagement Stellas und ihrem Versuch, durch Aktivitäten und Aufklärung an der Situation und der Einstellung der Menschen langfristig etwas zu ändern und zu verbessern.

So ist beispielsweise für Ende 2015 die Fertigstellung einer Krankenstation mit OP geplant, in der dann auch Kastrations-Aktionen für Hunde und Katzen vor Ort durchgeführt werden sollen.

 

  


Eleni`s Shelter

Es ist erschreckend, in welcher Verfassung die Hunde sind, die Eleni in den Auffangstellen oder auf den Straßen vor ihrem Tierheim findet. Oder dass Hunde einfach in abgelegenen Zwingern irgendwo im Nirgendwo entsorgt werden - unvorstellbar.

Doch Eleni und Susi stemmen sich dagegen, versuchen, den Hunden in unermüdlichem Einsatz zu helfen. Aber es ist ein Fass ohne Boden, immer mehr kommen dazu und das Leid wird größer. „Warum“, Eleni stellt uns die Frage, warum nur tun wir Menschen den Hunden das an?

 
 
 (bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)  
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Florentia’s kleines Tierheim

Susi Peros erzählt von der täglichen Arbeit in Florentia’s kleinem, privaten Tierheim – und wie alles für Florentia begann. Sie erzählt aber auch vom täglichen Druck und dem Leid, dem alle ausgesetzt sind, die vor Ort den Tieren helfen, jeden Tag, sieben Tage die Woche.

Die Zustände sind alles andere als schön, es gibt generell zu wenig Platz und einige der Hunde, die z.B. vom Tierarzt gekommen sind und für den Heilungsprozess etwas Ruhe brauchen, müssen in kleinen Käfigen ausharren. Trotzdem es ist ein Zufluchtsort für Seelen, die keiner mehr will – und gleichzeitig ihre Chance auf ein neues Leben.

 
 
(bitte klicken um die Fotos zu vergrössern)
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Gemietete Kennel

     

Diese Bilder stammen aus zwei Anlagen, in denen wir Kennel (Zwinger) für unsere Hunde angemietet haben. Wenn wir keine Pflegestellen für die Hunde haben, dann werden sie dort untergebracht und können da zumindest sicher auf ihren Flug nach Deutschland warten.

Die Kennel sind sehr teuer und werden auch von den Spendengeldern finanziert - Monat für Monat.

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Einige dieser Hunde erkennen Sie vielleicht wieder, sie sind vermittelt, konnten ausreisen und haben jetzt ein schönes, hundgerechtes und vor allem freies und sicheres Leben ohne Gitter.
  

     
     

Viele dieser Hunde sind ihrem Schicksal hoffnungslos ausgeliefert, wenn wir ihnen nicht helfen. Sie leiden in den Stationen, in denen sie nur notdürftig bis gar nicht versorgt werden. Ihnen wird billigstes Trockenfutter in den Zwinger gestellt  - manchmal auch gestreut - und dann heißt es: friss oder stirb.

Oftmals bekommen die kranken, alten, schwachen und schüchternen Hunde nichts davon ab, denn der schnellere und frechere gewinnt und so magern die Ärmsten der Armen immer weiter ab, ein Bild des Jammers.

Die Fotos zeigen, in was für einem Elend die Hunde bei Wind und Wetter ausharren müssen. Im Sommer nicht selten Temperaturen von bis zu 40°c und im Winter, mit dem Beginn der Regenzeit, das ständige Nass von oben. Diese Feuchtigkeit zieht den Hunden in die Glieder und sie haben in den Zwingern keine Chance dem zu entfliehen.

Wer jagt da seinen Hund vor die Tür ...??!! Nicht selten finden unsere Kollegen Welpen in dem Verschlag sitzen, die sich jämmerlich aneinanderdrücken und frieren. Dieser Verschlag ist nichts weiter als ein kleine Hütte mit nacktem Betonboden, dreckig, dunkel und auch Ratten und Mäuse suchen dort nach Resten vom Hundefutter.

 

Bilder von dem Verschlag im Polimedia

(bitte immer anklicken, um die Fotos zu vergrößern)

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Welpenverschlag


Oftmals ist das Futter für die Welpen zu groß und hart, so dass die Kleinen es mit ihren Babyzähnchen gar nicht fressen können, zumal es auch noch von schlechter Qualität und nicht für Welpen geeignet ist. Wenn nicht unsere Lana Magou hinfahren und immer wieder in diesen Verschlag gucken und diese zuckersüßen Welpen mitnehmen würde - jeder kann sich vorstellen, wie das für die Kleinen enden würde.

Lana nimmt immer einige Welpen mit zu sich in ihre Firma. Wenn nicht, würden die Kleinen in dem Verschlag jämmerlich verhungern und sterben.



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Andere Hunde werden einfach auf der Straße ausgesetzt, oder in sogenannten "Auffangkäfigen" entsorgt. Das sind Käfige mitten in der Pampa und wenn diese Käfige nicht regelmäßig von unseren Tierschützern aufgesucht  und "entleert" werden, dann sterben die Hunde dort jämmerlich....

Wenn sie Glück haben, dann kommen sie bei Eleni ins Shelter, doch auch dort müssen sie in einem Zwinger ausharren. Auch wenn sie das ein oder andere Mal aus dem Zwinger in den Innenteil der Anlage dürfen, um sich mal etwas frei zu bewegen, so fehlt es auch dort an vielem, vor allem aber an dem einen Platz, den Platz in der Familie...

 

Oftmals erreichen uns auch ganz schreckliche Bilder wie die von Leni ( mehr Info -hier- ), die in ihrer Schrecklichkeit kaum zu beschreiben und zu überbieten sind.

In dem Fall sagen Bilder mehr als 1.000 Worte:

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Zu dem Zeitpunkt, als wir die Bilder -hier- eingesetzt haben, war noch nicht klar, ob Leni überhaupt überleben wird.....

Unser lieber, leider im Jahr 2014 verstorbener Freund und Tierschutz Kollege Thomas Schleiff, hatte bereits im Jahr 2011 eine sehr umfangreiche Dokumentation gestartet, siehe -klick- hier.

 

Thomas
Er hatte es sich zum Ziel gesetzt, auf Zypern so viel wie möglich zu erreichen, Aufklärung zu betreiben und "seine" Homepage so aktuell und informativ zu gestalten wie irgend möglich - und das mit nur einem Ziel: so vielen Hunden wie möglich das Leben zu retten und jedem einzelnen Seestern eine Zukunft zu geben ...
Es werden leider nie genug sein, und wenn wir auch niemals allen helfen können,
so können wir es doch immer wieder versuchen!
 
 
Wir danken den Menschen sehr, die uns gewogen sind und unser Tierschutzengagement befürworten und unterstützen!

Wie wir schon mehrfach berichtet haben, besteht unser grösstes Problem darin, die sehr hohen Transportkosten für die Hunde in Not aufzubringen.

Ohne die Vermittlung und den Transport, können Lana und Susi die Hunde in den betreffenden Tötungsstationen jedoch nicht retten und dann sinken die Überlebenschancen dieser Fellnasen und jede Hoffnung - ins Bodenlose.

Daher bitten wir Sie liebe Hundefreunde, weiterhin um finanzielle Spendenhilfe, die wir ohne Abzug 1:1 für die Transportkosten verwenden - bitte wenden Sie sich nicht ab und bitte helfen Sie den Hunden in den Tötungsstationen.

Jeder Euro zählt, rettet Leben und wendet Schicksale der Fellnasen, denen es bisher unter den Menschen nur schlecht ergangen ist. Dabei wollen sie nur leben und eines Menschen Freund sein. Sie wurden nicht geboren, nur um von Menschenhand geschunden und getötet zu werden...
 
 Liebe Spender,

ohne Ihre finanzielle Unterstützung, hätten wir eine sehr grosse Anzahl der bis zur Stunde vermittelten Hunde in Not, aufgrund der immensen Transportkosten - nicht ausfliegen können! Oder man kann es auch so ausdrücken: Die ganze Vereinsarbeit wäre in dieser Größenordnung sowie in dieser Art und Weise - überhaupt nicht möglich gewesen!

Wir danken Ihnen und ganz besonders im Namen unserer "Schützlinge" sehr dafür...!
 
Spendenkonto, Bank: Nord Ostsee Sparkasse Konto: Hundeliebe - grenzenlos e.V.

Kto.Nr. 1860 45 167
BLZ: 217 500 00

IBAN:DE37217500000186045167

BIC-/SWIFT-Code:NOLADE21NOS

Die Gemeinnützigkeit ist mit Schreiben
Finanzamt Flensburg vom 21.02.2011
u. der St. Nr. 15.290.8280.5 anerkannt.
bucket-dogs-350p5 Euro für ein Körbchen



- Vielen tierlieben Dank -
 
dogrow42
 
 

 


 


   

Kommentare  

 
#1 Danke für allesBritta Mammen-Behrendt 2015-12-19 11:40
Ein sehr berührender Bericht..., ich ziehe meinen Hut, meinen größten Respekt vor allen Helfern , besonders auf Zypern, aber auch natürlich hier in Deutschland, denn nur zusammen lässt sich Tierschutzarbeit leisten, nicht zu vergessen die lieben Menschen, die einem Hund ein Zuhause geben.

Weiterhin alles Gute und Liebe, viel Kraft und viele gerettete Seesterne!!

Liebe Grüße Britta, Kessy und Baco (aus einer spanischen Tötungsstation)
 

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