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Die traumhaft schöne Geschichte von Roxy

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Roxy hatte 2015 in Rumänien 9 Welpen zur Welt gebracht und würde heute nicht mehr Leben, wenn Simona, eine engagierte Tierschützerin vor Ort, sie nicht gerettet hätte.

Während die Welpen recht schnell vermittelt werden konnten, interessierte sich niemand für die schöne Mama.

Doch auch Roxy hatte Glück, denn unsere Jutta Schlotfeld gab nicht auf, fand eine Pflegestelle in Hamburg und so nahm alles seinen Lauf.

Bald meldete sich eine Interessentin für Roxy und ein Besuchstermin wurde verabredet, der sehr positiv verlief. Nach dem Kennenlernen, einigen Gesprächen und der Vorkontrolle auf dem Hof, stand einer Adoption nichts mehr im Weg.

Wenn Sie eine besonders schöne und ergreifende Happy End Geschichte lesen möchten, die wieder einmal zeigt, was für tolle Hunde im Tierschutz zu finden sind, dann lesen Sie bitte weiter... ...

 

 

 

 

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Das sind die ersten Bilder von Simona als sie Roxy und ihre Welpen fand. Natürlich zögerte sie nicht lange, hielt an, fütterte sie und nahm die kleine Familie dann mit...

Die Geschichte dazu können Sie -klick hier- noch einmal nachlesen.

 

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Sehr lange musste Roxy in Rumänien warten, bis sie hier bei uns in Deutschland, in Hamburg, untergebracht werden konnte. Auch dort bestätigte sich, dass Roxy eine ganz tolle Hündin ist und wir drückten alle Daumen, dass sie bald eine liebe Familie für sich finden würde.

 

Roxy in der Pflegestelle  
 
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Tja, und dann kam Andrea Kösling mit ihrem Sohn und alles nahm seinen Lauf. Wie die unteren Bilder zeigen: kam, sah und siegte Roxy auf voller Länge und wir sind sooo happy, "so einfach geht das"...:- )
     
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Mein Jahr mit einem besonderen Hund

 
Ich hatte das große Glück Roxy bereits in Deutschland kennenlernen zu dürfen. 

Marie hatte Roxy in Pflege in Hamburg, doch sie kam mich mit Roxy auf dem Pferdehof, wo ich wohne, mit ihr besuchen. 

Mein Sohn war vom ersten Moment an verliebt in Roxy. Als ich Roxy das erste Mal live sah, dachte ich nur: "OMG, was für ein großer Hund...."Ich war mir nicht sicher darüber, ob ich sie jemals an einer Leine würde halten können.

2 Wochen später zog Roxy, die als katzenunverträglich galt, bei uns und unseren Katern ein. Das Zusammenleben mit ihnen stellte von Anfang an, kein Problem dar.

Es begann das Abenteuer des gegenseitigen Kennenlernens. 

Wir am Anfang vorsichtig mit Roxy und nahmen große Rücksicht auf ihre Bedürfnisse. 

Die ersten Spaziergänge betrugen höchstens 10-15 Minuten, damit sie langsam Muskeln aufbauen konnte und von ihrer neuen Umgebung nicht überfordert war.

Sie bekam Osteopathie und wir machten einen ersten Besuch bei einem befreundeten Tierarzt. Mit der Zeit fanden wir auch ein tolles Lieblingsfutter für Roxy.

Die Regeln im Haus und auf dem Hof waren von Anfang an klar für Roxy festgelegt. Das gab ihr Sicherheit. Der Tagesablauf war immer derselbe. 

Auch ihre "dog-walkerin" lernte Roxy auf gemeinsamen Spaziergängen kennen. Sie waren sich sofort sympathisch, und sie benutzte die gleichen Kommandos wie mein Sohn und ich.

Besuche ließen wir in den ersten Wochen in unserem Haus nicht zu. Roxy hat sich von Anfang an in ihrer neuen Umgebung wohlgefühlt. 

Es war ein aufregendes Jahr und ich kann nur Jedem, der einen Hund aus dem Ausland adoptieren möchte, raten, beobachten Sie Ihren Hund, hören sie auf Ihren Hund, versuchen Sie nachzuvollziehen, was Ihr Hund fühlt und begegnen sie ihm mit einem offenen Herzen. 

Oft ist es so, dass nur Welpen adoptiert werden, weil die meisten Menschen glauben, ältere Hunde könne man nicht mehr formen. Die Mütter der jungen Hunde bleiben meist zurück und werden nicht gesehen.

Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, ich habe von dieser ausgewachsenen Hündin, die immerhin 9 Welpen in Rumänien geboren hat, so viel Liebe und Dankbarkeit erfahren...einfach wundervoll.

Roxy hat mir ihre wahre Natur, ihre Seele und ihren tollen Charakter offenbart. 

Straßenhundehaben ein großes Herz und können uns Menschen eine Menge beibringen, wenn wir bereit sind, ihnen zuzuhören und von ihnen zu lernen. 

Sie sind in der Lage, den Menschen zu verzeihen, einen Neubeginn zu wagen, ihre Loyalität, ihre Anhänglichkeit, ihre Liebe zu schenken.

Wenn Sie einen solchen Hund bei sich aufnehmen, seien Sie sich darüber im Klaren, diese Hunde sind sehr intelligent  - sie mussten schließlich auf der Straße überleben. 

Sie lesen uns Menschen hervorragend. Wir können ihnen nichts vormachen -also seien Sie vor allem Eines - ehrlich!

Roxy hat mir ihre Ängste gezeigt...Vor Geräuschen, schnellen Bewegungen, vor Besen und Schaufeln, vor Männern mit Stiefeln und Kapuzen auf dem Kopf, ihre Ängste in der hereinbrechenden Dämmerung und bei Spaziergängen in der Dunkelheit. 

Was sagte Roxy...? "Ich kenne mich mit dem Tod aus und in der Nacht kommt das Böse in den Menschen zum Vorschein."

Ich versuche, Roxy Sicherheit zu geben, ihr jeden Tag zu beweisen, dass ich ihr Vertrauen verdient habe und sie nicht enttäuschen werde.

Ich schaue in die Augen dieses Hundes und mir kommen die Tränen. Dieser wissende und doch so liebevolle Blick -

 

 

 und dann spüre ich, wie unsere Seelen sich berühren, unsere Herzen schlagen im gleichen Takt

- Wir wissen beide, wir gehören zusammen -

 

 

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Dies zeigt mir, dass ganz unterschiedliche Arten in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig Respekt und Liebe zu schenken.

 

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In diesem Sinne...two hearts become one...
Geschrieben für meine Lehrerin Roxy 

von Andrea  

 

     
 
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Kommentare  

 
#4 Genau so ist esSabine Kabitzsch-Heide 2018-03-06 11:28
Was für eine wunderschöne, wahre Geschichte. Auch wir leben mit Hunden und Katzen zusammen die schon einmal ein Leben hatten und uns begegnen jede Menge Menschen die glauben einem erwachsenen Hund kann man nix mehr beibringen. Was das auch immer heißen mag, wir wissen das es eine wunderschöne Erfahrung ist zuzusehen wie ein Tier wieder vertraut und bei uns aufblüht, Liebe und Respekt erfährt und einfach nur Sein darf. Rücksicht auf Bedürfnisse nehmen und sich auch einmal zurück zu nehmen ist bei uns oberstes Gebot und dafür wird man oft belächelt. Unsere Tiere danken es uns jeden Tag und leben ein Leben voller Liebe und in Würde.
 
 
#3 Wie schönHelga Wikinger 2018-03-03 10:35
Auch ich, habe mit Tränchen im Auge, ihre so berührende Geschichte gelesen. Ich verstehe Sie so gut! Auch unsere Jule, hat nach 1,5 Jahren, immer noch vor so vielen Dingen Angst, aber die Bindung zu uns, wächst immer weiter u. das schafft man nur
mit sehr viel Liebe u.Geduld. Es ist nicht immer einfach, aber wir können ja nur rätseln, was sie vorher erlebt haben.
Alles Liebe u. weiter, viel Freude miteinander.
 
 
#2 HerrlichMarianne Krause mit Fida 2018-03-03 09:31
Ich kann mich Frau Schlotfeldt nur anschliessen - ich si-tze am Frühstückstisch ,lese Deinen Bericht Roxy, ubnd mir kommen vor Rührung kleine Tränen.
Andrea, ich bin ganz bei Ihnen, meine Fida hat vor gewissen Dingen nach 4,5 Jahren bei mir, auch noch Angst, aber wir sind so ein gutes Team, dass die Angst schnell verjagt wird. Wünsche Euch eine tolle Zeit zusammen
 
 
#1 So schönJutta Schlotfeldt 2018-03-02 23:40
Hallo Andrea und Roxy,
ich lese Eure geschichte und bin zu Tränen gerührt!!!!!!!!!!
Danke auch an Marie in Hamburg, dass Du Roxy in Pflege genommen hast.
Pflegestellen sind sehr oft die Zwischenstation zwischen Hölle und Paradies.
Andrea und Roxy: Alles Liebe weiterhin für Eure großartige Mensch-Hund-Beziehung:-))
 

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