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Die Geschichte von Toby, einem der zwei Söhne von Skip

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Hallo,

bestimmt erinnern sich noch viele Leser unserer Homepage an die Geschichte von Hundepapa Skip und seinen zwei Söhnen Toby & Louie aus dem Sirius Shelter.

Hier nun ein Bericht den Helen uns vor ein paar Tagen zugeschickt hat und der schildert, wie es dem kleinen Toby seither ergangen ist und wie seine ganz persönliche Geschichte für ihn ausgegangen ist.

 

Originaltext H. Woolley, übersetzt von M. Schleiff

Zu Beginn dieses Jahres starteten wir eine Kampagne, um Toby und Louie aus dem Sirius Shelter befreien zu können. Wir fanden eine Pflegefamilie die bereit war einen der beiden Söhne zu sich zu nehmen und die uns versprach, für sechs Monate (das war der Zeitraum den die Familie noch auf Zypern verbringen würde) intensiv mit dem Hund zu arbeiten.

Wir entschieden uns damals für Toby, da er ein bisschen weniger ängstlich und verschüchtert war, als sein Bruder und so kam es, dass er mit seiner Pflegemama Julie in ihr Apartment im ersten Stock zog. Die Wohnung erwies sich als ein guter und sicherer Ort für den Kleinen.

Julie arbeitete hart und es dauerte lange bis Toby anfing überhaupt auf Julie zu reagieren, aber sie gab nicht auf.

Eines Tages dann erschütterte ein Erdbeben die Wohnung und Toby sprang vor lauter Angst vom Balkon des ersten Stocks. Wir dachten, das wär's nun gewesen für Toby denn er rannte und rannte.

Jedoch wurde er tatsächlich, unglaubliche 17 Kilometer entfernt von seinem Zuhause, aufgefunden. Er war natürlich völlig erschöpft und am Ende seiner Kräfte und ließ es daher zu, dass sich ihm jemand Fremdes nähern konnte und weil sich an seinem Halsband ein Anhänger mit der Telefonnummer von Julie befand, konnte er sicher wieder nach Hause gebracht werden.

Nach diesem Erlebnis machte Toby enorme Fortschritte. Ich denke, er war sehr glücklich wieder bei Julie zu sein.

Julie arbeitete so intensiv mit ihm und er entwickelte sich so gut, dass sie beschloss, als die Heimreise nach England immer näher rückte, Toby nun für immer als festes Familienmitglied bei sich zu behalten.

Also flog Toby letzten Monat, während einer der heftigsten Gewitterstürme den die Bewohner Zyperns seit langer Zeit miterlebten auf der Insel tobte, in seine neue Heimat England aus.

Jetzt hat Toby einen weiteren Bruder dazu bekommen, Charlie einen Cavalier King Charles Spaniel, den er immer und immer wieder durch die Gegend jadgt, damit dieser mit ihm spielt. Toby hat nun realisiert, dass er frei und ungezwungen herumlaufen kann und seine Familie sagt, dass es äußerst lustig sei ihm dabei zuzuschauen, wie er Charlie hinterherjagend durch den Garten tobt.

Charlie ist bereits einige Jahre älter als Toby und auch viel entspannter und ruhiger in seiner Art, aber es sieht ganz so aus, dass es Toby enorm gut tut wieder einen Hundekumpel zu haben und er dadurch sogar kontinuierlich noch mehr Fortschritte macht und sich langsam aber sicher zu einem ganz 'normalen' Hund entwickelt, von dem wir nicht wußten, ob dieser in ihm steckt und ob er es je schaffen könnte sich in jenen zu 'verwandeln', aber er hat uns eindeutig bewiesen, er kann!

Vielleicht inspiriert diese Geschichte ja jemanden dazu auch einem Hund in Not zu helfen, der eben mehr als 'nur' ein neues Zuhause braucht.

Bruder Louie befindet sich bis dato noch immer im Sirius Shelter.

Helen Woolley

Kommentare  

 
#3 Toby im GlückUlrike Lang 2012-10-26 20:11
Ich bin sehr froh darüber, dass dieser kleine Kerl nun endlich ein glückliches Hundeleben führen kann und möchte mich mit großem Respekt bei Julie für ihre wunderbare Arbeit mit Toby bedanken.
Für ihre Großzügigkeit und Tierliebe, sich gerade für einen verunsicherten, ängstlichen, "schwierigen" Hund mit aller Kraft einzusetzen, hat sie, nicht zuletzt durch ihre Konsequenz und ihren Glauben an Toby einen ganz besonderen Hundefreund für`s Leben gewonnen.

-----Thank you Julie, very well done. You are great!-----

Ich wünsche Julie, Toby, Charlie und der ganzen Familie alles Liebe und Gute...

...und hoffe wie Ute und Christiane, dass auch für Louie das Wunder geschieht und "sein" Mensch ihn findet und adoptiert!
 
 
#2 Louie ...Christiane Block 2012-10-25 20:53
Lieber Toby, ich freue mich von Herzen für Dich, dass Du es geschafft hast ein schönes Hundeleben führen zu dürfen!!! Trotzdem bin ich aber auch traurig! Traurig darüber, dass der arme Louie immer noch sein Dasein im schrecklichen Sirius fristen muß! Ich hoffe so sehr, dass sich für diesen armen Hund auch noch eine liebe Pflegefamilie finden wird, damit er auf eine Vermittlung vorbereitet werden kann. Das ist ein großer Herzenswunsch von mir, denn er ist so ein niedlicher ansprechender Hund, der doch auch ein Leben in einer Familie verdient hat, anstatt einsam im Sirius dahinzuvegetieren. Ich hoffe so sehr, dass mein Wunsch in Erfüllung geht und für ihn das gleiche Wunder geschieht wie für Toby!
 
 
#1 Kleiner CharmeurUte 2012-10-24 21:09
Toby Du hast es geschafft! Wir freuen uns so sehr mit Dir. :lol: Viel liebevolle Arbeit wurde da geleistet.
Diese Bilder sagen mehr aus als alles was man schreiben könnte. Wir sprechen dieser Familie unseren großen Dank aus das Toby diese Chance bekommen hat und nun auch noch sein endgültiges Zuhause gefunden hat! :lol:

...bei Louie möchte man am liebsten "hier schreien"...der Gedanke daran das er immer noch dort sitzt ist einfach nur grausam.Dazu nun auch schon eine ganze Weile ohne seinen Bruder Toby. :cry: Louie,..wenn ich richtig rechne mußt Du nun um die 3 Jahre alt sein. Du bist noch so jung, und es muß sich doch auch für Dich eine Chance ergeben!
Wir drücken Dir alle Daumen, ganz feste, das auch Du als letzter der Familie bald ein schönes Plätzchen Dein Eigen nennen darfst.

Und wir können jedem nur sagen,...wenn solch ein Angsthund einmal auftaut,..diese Momente sind einzigartig!
 

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